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Corona-Warn-App: Übersicht der bisherigen Versionen und Funktionalitäten

Version 2.14: Papierkorb-Funktion um PCR- und Schnelltests erweitert

Nachdem die Nutzerinnen und Nutzer der Corona-Warn-App schon seit Version 2.13 Zertifikate, die sie aus Versehen gelöscht haben, aus dem Papierkorb wiederherstellen können, führt das Update auf Version 2.14 die Papierkorb- und Wiederherstellungs-Funktion nun auch für PCR- und Schnelltests ein. Entfernen Nutzerinnen oder Nutzer einen registrierten Test, wird dieser nun zunächst in den Papierkorb verschoben. Dort bleibt er 30 Tage, bevor er endgültig gelöscht wird.

Weiterhin kann nur ein aktiver Test in der App registriert werden. Stellt man einen Test aus dem Papierkorb wieder her, während ein anderer Tests bereits vorliegt, wird der Test aus dem Papierkorb wiederhergestellt und der derzeit aktive Test in den Papierkorb verschoben.

Corona-Warn-App informiert zu Booster-Impfung

Die Corona-Warn-App benachrichtigt ab sofort die ersten Nutzerinnen und Nutzer, denen die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Auffrischimpfung empfiehlt. Dazu zählen alle Personen, die mindestens 70 Jahre alt sind und bei denen keine COVID-19-Infektion nachgewiesen wurde, wenn ihre Grundimmunisierung mehr als sechs Monate zurück liegt. Zum anderen informiert die App die Personen, die vor mehr als vier Wochen mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden und bei denen keine COVID-19-Infektion nachgewiesen wurde, um die Grundimmunisierung zu optimieren.

Basierend auf den Empfehlungen der STIKO hat das Robert Koch-Institut Regeln erstellt, die die Corona-Warn-App mit den in der App gespeicherten Zertifikaten abgleichen kann. Um die betroffenen Nutzerinnen und Nutzer über die Empfehlungen informieren zu können, werden regelmäßig alle gespeicherten Zertifikate für alle Personen direkt in der App geprüft, sodass keine Daten das Smartphone verlassen.
Nutzerinnen und Nutzer, die eine Benachrichtigung erhalten haben, sollten sich dann mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt besprechen, ob eine weitere Impfstoffdosis eines COVID-19-Impfstoffs zu empfehlen ist.

Nutzerinnen und Nutzer können das Zertifikat der Auffrischimpfung ebenso in die Corona-Warn-App übertragen wie vorherige Impfzertifikate auch. Für den Abgleich der Empfehlungen mit den Impfzertifikaten ist kein Update der Corona-Warn-App nötig. Nutzerinnen und Nutzer müssen lediglich mindestens Version 2.10 der Corona-Warn-App nutzen, um benachrichtigt werden zu können.

Check-in-Funktion: Corona-Warn-App verwendet nun auch QR-Codes der Luca-App

Die Corona-Warn-App kann ab sofort QR-Codes, die für die Eventregistrierung mit der luca-App erstellt wurden, scannen und einen eigenen Check-in-Prozess durchführen. Luca kann die QR-Codes der Corona-Warn-App nicht einlesen. Die Nutzenden der Apps müssen die Einstellungen auf ihren Smartphones dafür nicht verändern. Dadurch müssen die Betreiberinnen und Betreiber von Veranstaltungsorten, die auf das luca-System setzen und QR-Codes von luca zur Eventregistrierung anbieten, nicht mehr zwei verschiedene QR-Codes ausstellen.

Die Mitnutzung bezieht sich nur auf die QR-Codes, die für Eventregistrierung und Check-in genutzt werden. Corona-Warn-App und luca-App sind weiterhin unterschiedliche Angebote mit unterschiedlichen Zielsetzungen. Für die CWA gilt nach wie vor, dass sie keine persönlichen Daten erfasst. Die Corona-Warn-App ermöglicht eine schnelle Warnung von Personen nach dem Peer-to-Peer-Prinzip. Diese Warnung erfolgt pseudonym über die Corona-Warn-App selbst. Die luca-App hingegen dient hauptsächlich der digitalen Erfassung von Kontaktdaten der Teilnehmenden einer Veranstaltung. Im Infektionsfall übergibt die positiv auf SARS-CoV-2 getestete Person ihre Kontaktdaten an das zuständige Gesundheitsamt. Dieses kontaktiert dann alle Personen, die denselben QR-Code gescannt haben.

Version 2.13: Wiederherstellung gelöschter Zertifikate und lokale 7-Tage-Inzidenz der Hospitalisierung

Mit Version 2.13 erhält die Corona-Warn-App eine Papierkorb-Funktion für Zertifikate. Impf-, Genesenen- oder Testzertifikate, die beispielsweise aus Versehen gelöscht wurden, werden vorerst in den Papierkorb verschoben. Nutzerinnen und Nutzer haben nun die Möglichkeit, entsprechende Zertifikate im Papierkorb auszuwählen und auf „Wiederherstellen“ zu tippen. Das Zertifikat wird dann an seinen ursprünglichen Ort verschoben. Nutzerinnen und Nutzer können ein Zertifikat, das sie gelöscht haben, auch noch einmal scannen. Befindet sich das Zertifikat noch im Papierkorb, erkennt die App es und weist die Nutzerinnen und Nutzer darauf hin, dass sie es wiederherstellt.

Des Weiteren können Nutzerinnen und Nutzer die 7-Tage-Inzidenz der Hospitalisierung ab sofort auch auf lokaler Ebene sehen. Da diese Kennzahl nur auf Bundeslandebene verfügbar ist, zeigt die Corona-Warn-App automatisch die Hospitalisierung des jeweiligen Bundeslandes an, wenn Nutzerinnen und Nutzer einen Kreis oder eine Stadt ausgewählt haben. Ab Version 2.13 gibt es außerdem eine kombinierte Kachel für die 7-Tage-Inzidenzwerte: Sowohl auf lokaler als auch auf Bundesebene werden die Neuinfektionen und Hospitalisierungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner nun auf einer Kachel angezeigt.

Version 2.12 mit neuen Statistiken zum Pandemiegeschehen

Mit dem Update auf Version 2.12 informiert die Corona-Warn-App noch ausführlicher über das Pandemiegeschehen. Die Nutzerinnen und Nutzer finden jetzt im Statistikbereich auch die 7-Tage-Inzidenz der Hospitalisierung und die Zahl der COVID-19-Erkrankten auf Intensivstationen.

Für die Berechnung der 7-Tage-Inzidenz für Hospitalisierungen wird die Anzahl COVID-19-Fälle genutzt, bei denen angegeben ist, dass sie hospitalisiert sind, mit einem Meldedatum in den letzten 7 Tagen und bezogen auf 100.000 Einwohner (siehe auch die FAQ "Wie wird die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz berechnet und was ist bei der Bewertung zu berücksichtigen?" unter www.rki.de/covid-19-faq). Die Zahl der COVID-19-Erkrankten auf Intensivstationen zeigt an, welchen Anteil COVID-Patientinnen und -Patienten an allen betreibbaren Intensivbetten für Erwachsene ausmachen.

In der Version 2.12 wurde auch der universelle QR-Code Scanner in die Registerkarte der Corona-Warn-App integriert. Damit gibt es nun eine zentrale Stelle zum Scannen von QR-Codes in der App. An den bekannten Orten in der Corona-Warn-App bleibt der QR-Code-Scanner ebenfalls erhalten. Mit dem universellen QR-Code-Scanner können Nutzerinnen und Nutzer seit Version 2.11 alle von der Corona-Warn-App unterstützten QR-Codes scannen, unabhängig davon, ob es sich um Tests, Zertifikate oder Check-ins handelt.

Außerdem wurden die Mitteilungseinstellungen vereinheitlicht. Wie bei anderen Apps auch, können Nutzerinnen und Nutzer Einstellungen zu Benachrichtigungen der Corona-Warn-App nun in den Geräteeinstellungen ihres Smartphones definieren. Dort können sie Benachrichtigungen nicht nur ein- oder ausschalten, sondern auch Benachrichtigungstypen festlegen.

Eine weitere Neuerung gibt es jetzt auch für iOS-Nutzerinnen und Nutzer: Sie können nun ebenfalls QR-Codes aus Bildern oder PDF-Dokumenten importieren. Nachdem sie den QR-Code-Scanner geöffnet haben, können sie unten links „Datei öffnen“ auswählen und darüber einen QR-Code aus ihrer Bild- oder Dateibibliothek importieren. Für Android steht diese Funktion bereits seit Version 2.11 zur Verfügung.

Version 2.11: Corona-Warn-App erhält universellen QR-Code-Scanner

Ab der Version 2.11 der Corona-Warn-App wird das Einscannen der QR-Codes schneller und einfacher. Bisher konnten Nutzerinnen und Nutzer den jeweiligen QR-Code-Scanner nur für seinen bestimmten Zweck nutzen. Zum Beispiel unter „Check-in“, um einen QR-Code einer Veranstaltung zu scannen, oder unter „Zertifikate“, um Impf-, Genesenen- oder Testzertifikate hinzuzufügen. Der universelle QR-Code-Scanner ermöglicht es Nutzerinnen und Nutzer nun, mit einem QR-Code-Scanner alle von der Corona-Warn-App unterstützten QR-Codes an beliebigen Stellen innerhalb der App zu scannen.

Für Android-Nutzerinnen und -Nutzer gibt es auch eine weitere neue Funktion. Ab Version 2.11 können sie QR-Codes aus Bildern oder PDF-Dokumenten importieren und müssen sie nicht mehr unbedingt mit der Kamera scannen.

Dafür können Nutzerinnen und Nutzer einen QR-Code-Scanner in der Corona-Warn-App öffnen (beispielsweise unter dem Reiter „Check-in“). Nachdem sie auf „QR-Code scannen“ getippt haben, können sie unten links „Datei öffnen“ auswählen und darüber einen QR-Code aus ihrer Bild- oder Dateibibliothek importieren. Die Corona-Warn-App liest den QR-Code auf dem Bild oder der Datei aus und speichert das Zertifikat, den Test oder die Veranstaltung abhängig von der Art des QR-Codes im entsprechenden Bereich der Corona-Warn-App ab.

Für iOS-Nutzerinnen und -Nutzer steht diese Funktion mit Version 2.12 der Corona-Warn-App zur Verfügung. In der Vergangenheit hatten vorwiegend Android-Nutzerinnen und -Nutzer teilweise Schwierigkeiten, QR-Codes zu scannen. Grund dafür ist die Vielfalt der Geräte, der Kameras und der Software in der Android-Welt. Dafür hat das Projektteam mit dem Import für QR-Codes als Bilder oder Dateien eine Lösung gefunden. Bei iOS sind deutlich weniger Nutzerinnen und Nutzer betroffen. Für iPhones liefert das Projektteam diese Funktion deshalb mit dem nächsten Update der Corona-Warn-App (2.12).

Version 2.10: Infos zu Auffrischungsimpfung und Zertifikat als PDF

Mit der Version 2.10 ist die Corona-Warn-App in der Lage, über eventuell anstehende Auffrischungsimpfungen zu informieren. Zwar gibt es im Moment (Stand 22. September 2021) keine offiziellen Regelungen darüber, ob oder für wen eine Auffrischungsimpfung notwendig wird, aber durch das neue Update ist die Corona-Warn-App schon jetzt bereit, mögliche Regeln sofort umzusetzen und Nutzerinnen und Nutzer, die eine Auffrischung benötigen, zu informieren.

In der Version 2.10 wird eine Textbox unter jedem Impfzertifikat angezeigt. Sie hält Nutzerinnen und Nutzer immer auf dem aktuellen Stand zu ihrem Impfstatus. Sollten Auffrischungsimpfungen notwendig werden, informiert die Corona-Warn-App die Betroffenen in dieser Box und weist zusätzlich mit einer Push-Nachricht darauf hin, dass es Neuigkeiten in der App gibt.

Ein roter Punkt zeigt Nutzerinnen und Nutzern an, wo es Neuigkeiten bei ihren Zertifikaten gibt. Diese visuelle Anleitung erleichtert es den Nutzerinnen und Nutzern, wichtige Informationen schnell zu finden, beispielsweise wenn ein Zertifikat abgelaufen oder eine Signatur ungültig ist.

Ab dieser Version ist es möglich, auch eine Druckversion der Zertifikate (wenn sie in Deutschland ausgestellt wurden) zu erstellen. iOS-Nutzerinnen und Nutzer können unter dem entsprechenden Zertifikat auf „Mehr“ und dann „Druckversion anzeigen“ tippen, Android-Nutzer*innen wählen die drei Punkte in der rechten oberen Ecke aus und tippen dann auf „Druckversion anzeigen“ (alle Bilder unter https://www.coronawarn.app/en/screenshots/)

Durch diese Funktion kann man das Zertifikat als PDF-Dokument speichern, verschicken oder es erneut ausdrucken. Falls das originale Dokument aus der Apotheke oder der Impfstelle verloren gegangen ist, spart diese Funktion einen erneuten Gang zur Apotheke.

Version 2.9: Stellvertreterwarnung und Auffrischungsimpfnachweis

Mit der Version 2.9. ist es Veranstalterinnen und Veranstaltern möglich, allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einer Veranstaltung in Vertretung eine Warnung über die Teilnahme einer später positiv getesteten Person zu übermitteln, die selber nicht über die Corona-Warn-App eingecheckt war. Notwendig für die Veranstalterin bzw. den Veranstalter ist eine Tan des Gesundheitsamtes, die unter dem Menüpunkt „In Vertretung warnen“ eingepflegt werden kann.

Ebenfalls können Nutzerinnen und Nutzern der Corona-Warn-App nun auch den Nachweis einer Auffrischungsimpfung in der Corona-Warn-App im Zertifikatebereich hinterlegen. Bei Genesenen entfällt künftig nach der ersten Impfung (Ausnahme Johnson und Johnson) die 14-tägige Wartezeit. Das Impfzertifikat wird hier unmittelbar erstellt.

Version 2.8: Standardisierte Schreibweise bei Namen in Zertifikaten und Anpassung der EU-Zertifikatsprüfung

Mit der Version 2.8 werden Namen in Zertifikaten, die in der Corona-Warn-App gespeichert sind (zum Statusnachweis als geimpft, genesen bzw. getestet), zusätzlich zur länderspezifischen Schreibweise auch in standardisierter, lateinischer Schreibweise angezeigt. So können sie überall gelesen werden.

Außerdem wurde die EU-Zertifikatsprüfung angepasst. Nutzende können sich mit der Zertifikatsprüfung vor einer Reise vergewissern, dass ihre Zertifikate in dem Land, in das sie reisen, gültig sind. Dafür kann jedes Land, das digitale COVID-Zertifikate der EU unterstützt, entsprechende Regeln hinterlegen, die die Corona-Warn-App abgleichen kann. Hat ein Land keine Einreiseregeln zur Verfügung gestellt, die die Corona-Warn-App zur Überprüfung heranziehen kann, heißt es in der Zertifikatsprüfung nun „Zertifikat nicht prüfbar“.

Version 2.7: Technisches Ablaufdatum und automatische Prüfung der Zertifikate

Mit der Version 2.7 können Nutzerinnen und Nutzer der Corona-Warn-App in ihrer App nun das technische Ablaufdatum ihrer Impf- beziehungsweise Genesenenzertifikate einsehen. Die Corona-Warn-App weist zudem 28 Tage vor dem technischen Ablauf unter dem Zertifikat in der App sowie mit einer Push-Nachricht auf das Ablaufdatum hin, sollten die Nutzerinnen und Nutzer Push-Nachrichten aktiviert haben. Sobald das Zertifikat abgelaufen ist, erfolgt eine weitere Benachrichtigung.

Ein Zertifikat, das technisch abgelaufen ist, bedeutet nicht zwangsläufig, dass kein Impfschutz mehr besteht. Es wird dann lediglich ein neuer digitaler Nachweis über die Impfung oder die Genesung benötigt.

Außerdem prüft die Corona-Warn-App nun die Signatur von Zertifikaten auf ihre Echtheit. Es können somit nur Zertifikate in die Corona-Warn-App importiert werden, die von einer autorisierten Stelle ausgestellt wurden. Da die Überprüfung automatisch erfolgt, müssen die Nutzerinnen und Nutzer dafür nicht selbst tätig werden. Dies gilt sowohl für Zertifikate, die ab Version 2.7 zum ersten Mal in die Corona-Warn-App importiert werden als auch für solche, die schon in der App vorhanden sind.

Version 2.6: Lokale 7-Tage-Inzidenzen und Gültigkeit von Zertifikaten für Reisende

Mit der Version 2.6 können Nutzerinnen und Nutzer der Corona-Warn-App in ihrer App bis zu fünf Bezirke oder Kreise auswählen und die jeweilige 7-Tage-Inzidenz anzeigen lassen.
Gehen Sie auf „Lokale 7-Tage-Inzidenz hinzufügen“ und wählen Sie Ihre Kreise und Bezirke aus.

Außerdem können Nutzerinnen und Nutzer ab jetzt auch vor einer Reise prüfen, ob ihre Zertifikate (Test-, Genesenen-, und/oder Impfzertifikat) in einem ausgewählten Land zum Zeitpunkt ihrer Reise gültig sind. Die Corona-Warn-App berücksichtigt dafür die geltenden Einreiseregeln des ausgewählten Reiselandes und gleicht sie mit verschiedenen Parametern des Zertifikats ab, wie Datum und Art des Tests, Testzentrum oder Datum einer Impfung.
Beteiligt sind grundsätzlich alle europäischen Länder, die die EU-Covid-Zertifikate unterstützen.

Zusätzlich können sich die Nutzenden der Corona-Warn-App über die Funktion „Sie lassen sich testen“ alle Covid-19-Testzentren anzeigen lassen, die in Ihrer Nähe und an die Corona-Warn-App angeschlossen sind.

Version 2.5: Genesenenzertifikat als Teil der Zertifikats-Wallet; Familienfunktion & Kennzahlen zu Impfstatistiken

Mit der Version 2.5 können Nutzerinnen und Nutzer der Corona-Warn-App nach digitalen Testzertifikaten für PCR- und Schnelltests sowie Impfzertifikaten nun auch Genesenenzertifikate in ihre App integrieren. Ob getestet, geimpft oder genesen – ab sofort können sie damit alle drei digitalen Zertifikatstypen an einem Ort in ihrer Corona-Warn-App verwalten (Zertifikats-Wallet), sowohl für sich selber als auch für andere Personen, wie Familienmitglieder (Familienfunktion).

An den entsprechenden Kontrollstellen, zum Beispiel am Flughafen, muss die Gültigkeit des jeweiligen Zertifikats durch das Scannen des QR-Codes mit der CovPass Check-App, beziehungsweise der Check-App des jeweiligen Landes, und der Kontrolle des Personalausweises überprüft werden.

In der Übersicht des Zertifikats-Wallets wird pro Person das relevanteste Zertifikat zuerst angezeigt. Beispielsweise wird das Testzertifikat eines aktuellen PCR- oder Schnelltests angezeigt, selbst, wenn der Nutzer oder die Nutzerin ein Impfzertifikat mit vollständigem Schutz hat. Sobald der Test nicht mehr aktuell ist (nach 24 beziehungsweise 48 Stunden), wird automatisch das Impfzertifikat an erster Stelle angezeigt.

Außerdem werden in den Statistiken nun zusätzlich Kennzahlen über den Fortschritt der Impfungen in Deutschland angezeigt - d.h. wie viele Personen sind bundesweit mindestens einmal beziehungsweise vollständig geimpft, welchen Anteil der Gesamtbevölkerung macht das jeweils aus und wie viele Impfdosen wurden in Deutschland verabreicht.

Version 2.4: Digitales EU-Testzertifikat

Mit der Version 2.4 der Corona-Warn-App können Nutzerinnen und Nutzer ein offizielles, digitales COVID-Testzertifikat für PCR- und Schnelltests anfordern, das im Falle eines negativen Testergebnisses ausgestellt wird. Sie können es in Ländern der Europäischen Union sowie Island, Norwegen, Liechtenstein und der Schweiz dafür verwenden, um ein negatives Testergebnis offiziell nachzuweisen.

Zur Erstellung des Testzertifikats werden die Daten Ende-zu-Ende verschlüsselt und vom Labor beziehungsweise der Schnellteststelle an die Corona-Warn-App übermittelt. Dafür werden die verschlüsselten Daten an das Robert Koch-Institut übertragen, um sie digital zu signieren und so die Gültigkeit des Zertifikats zu bestätigen. Die Daten können vom Robert Koch-Institut nicht entschlüsselt werden und werden nach Zustellung des Zertifikats gelöscht.

Nicht alle Schnelltestzentren unterstützen das digitale Testzertifikat. In diesem Fall werden Nutzerinnen und Nutzer während der Registrierung eines Tests nicht zum Beantragen des Zertifikats weitergeleitet.

Zusätzlich wurde in der Version 2.4 das Kontakt-Tagebuch erweitert. Sobald das Testergebnis vorliegt, wird es nun automatisch dem Kontakt-Tagebuch hinzugefügt.

In die freiwillige Datenspende zur Evaluation der Corona-Warn-App fließen jetzt auch solche Warnungen ein, die aufgrund eines positiven Schnelltests ausgelöst werden, wie es bereits für PCR-Tests möglich ist. Voraussetzung für die Erfassung ist, dass die Nutzerinnen und Nutzer die freiwillige Datenspende aktiviert haben.

Außerdem lassen sich nun über eine Online-Schnelltestpartnersuche Testanbieter finden, die die Übermittlung von Schnelltest-Ergebnissen an die Corona-Warn-App unterstützen: https://map.schnelltestportal.de

Version 2.3: Digitaler Impfnachweis

Die Version 2.3. der Corona-Warn-App ermöglicht es den digitalen Impfnachweis in der App hinzuzufügen. Sobald ihr Impfschutz vollständig ist, können Sie den QR-Code in der App vorzeigen, um Ihren Impfschutz nachzuweisen.

  • Um ein Impfzertifikat in der App hinzuzufügen, scannen sie den QR-Code, den Sie bei der Impfung erhalten haben.
  • Die App liest die Informationen aus dem QR-Code aus und speichert diese in einem sicheren Bereich Ihres Smartphones.
  • Die Daten bleiben auf Ihrem Smartphone. Eine Übertragung an andere Personen findet nur statt, wenn Sie diesen Ihr Impfzertifikat zur Überprüfung vorzeigen.
  • Die Verwendung des digitalen Impfnachweises ist freiwillig. Der Nachweis des vollständigen Impfschutzes kann auch auf andere Weise erbracht werden (z.B. mit dem gelben Impfausweis)
  • Das Impfzertifikat enthält die Daten über Ihre Corona-Impfung. Zum Nachweis Ihres Impfschutzes in den gesetzlich vorgesehenden Fällen genügt das Vorzeigen des QR-Codes in der App. Stellen Sie die Impfzertifikate und QR_Codes niemanden zur Verfügung, wenn sie nicht wollen, dass die Daten ausgelesen werden.
  • Wenn Sie den QR-Code in der App vorzeigen und dieser mit der Prüf-App gescannt wird, können andere Personen nachvollziehen, ob Ihr Impfschutz vollständig ist. Bei der Prüfung werden in der offiziellen Prüf-App auch Ihr Name und Ihr Geburtsdatum angezeigt.
  • Sie haben jederzeit die Möglichkeit, Impfzertifikate in der App wieder zu entfernen. Bis dahin bleiben die Impfzertifikate auf Ihrem Smartphone gespeichert.

Weitere Informationen

Stand: 22.11.2021

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