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COVID-19: Optionen für Maßnahmen zur Kontaktreduzierung

Stand: 3.3.2020

Wichtigste erste Maßnahme

Information der Bevölkerung über (soziale) Medien/Internet/Telefon,
Beratungsangebot (über Maßnahmenempfehlungen, konkrete Hilfsleistungen, Verhaltensregeln) z.B. über Hotlines für Betroffene

Management von Erkrankten (bestätigte COVID-19-Fälle) und Kontaktpersonen von bestätigten Fällen

(über die gesamte Dauer des Ausbruchs/der Epidemie)

Privater Bereich und Öffentlichkeit

  • zu Hause bleiben, wann immer möglich; Zimmer regelmäßig lüften
  • nicht notwendige Reisen absagen oder verschieben
  • möglichst nur für Versorgungsgänge rausgehen; Abstand von 1 bis 2 m zu anderen Personen halten
  • private Kontakte auf das Notwendigste reduzieren bzw. Möglichkeiten ohne direkten/persönlichen Kontakt nutzen (Telefon, Internet etc.)
  • Risikogruppen durch Familien- und Nachbarschaftshilfe versorgen; aktiv Hilfsangebote machen
  • Umgang mit Erkrankten im Haushalt festlegen (Schlafen und Aufenthalt in getrennten Zimmern; Mahlzeiten getrennt einnehmen; räumliche Trennung von Geschwisterkindern)
  • gemeinschaftliche Treffen/Aktivitäten absagen (Vereine, Sportgruppen, größere private Feiern)
  • enge Begrüßungsrituale vermeiden (Küsschen, Händeschütteln)

Großereignisse

Gemeinschaftseinrichtungen (GE), Massenunterkünfte (MU) und Justizvollzugsanstalten (JVA)

  • Ausschluss Kontaktpersonen, Besuchsverbot (GE)
  • präventive Schließung (GE)
  • räumliche Trennung Erkrankte/Nicht-Erkrankte (MU, JVA)
  • nicht zwingend notwendige Verlegungen verschieben (MU, JVA)
  • Aufnahmestopp (MU)

Betriebe/Unternehmen

  • Arbeitnehmer in Bereichen, wo dies möglich ist, freistellen
  • Heim-/Telearbeit ermöglichen und fördern
  • nicht notwendige (Dienst-)Reisen absagen, verschieben oder z.B. per Videokonferenz durchführen
  • freiwillige Geschäftsschließungen - Betriebsferien nehmen
  • nicht unbedingt erforderliche öffentliche Einrichtungen schließen: Schwimmbäder, Turnhallen, Theater usw.

Medizinischer Bereich und Pflegebereich

  • Einzelunterbringung im stationären Bereich/Kohortenisolierung
  • Kohortenpflege (Trennung des Medizinischen Personals)
  • Schulung Beschäftigte medizinischer und pflegerischer Bereich (Knowledge-Booster)
  • spezifische Behandlungszentren für bestätigte Fälle einrichten
  • telemedizinische Möglichkeiten nutzen
  • zeitliche oder räumliche Trennung von Patienten mit Anzeichen einer akuten respiratorischen Erkrankung (ARE) und anderen Patienten im ambulanten Bereich
  • Fiebersprechstunden einrichten
  • in spezifischen (temporären) Einrichtungen Informationen, Möglichkeiten und Material zur Selbsttestung von symptomatischen Personen bereitstellen
  • Einschränkung von Gemeinschaftsaktivitäten (pflegerischer Bereich)
  • arbeitsorganisatorische Maßnahmen treffen
  • nicht notwendige (Dienst- oder Kongress-)Reisen absagen, verschieben oder z.B. per Videokonferenz durchführen
  • Besuchsregelungen / Publikumsverkehr

Stand: 03.03.2020

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