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Ergebnisse zur SARS-CoV-2-Seroprävalenz in der Allgemeinbevölkerung – Aktualisierung September 2022

Stand: 7.9.2022

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Factsheet: SARS-CoV-2-Seroprävalenz in der Allgemeinbevölkerung in Deutschland – Aktualisierung September 2022 (PDF, 486 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Ergebnisse zur Seroprävalenz in der Allgemeinbevölkerung und bei Blutspenderinnen und Blutspendern liegen aus verschiedenen Studienregionen und Zeiträumen der Pandemie vor. Auch Studien mit bundesweiter Abdeckung wurden durchgeführt. Weitere Informationen sowie eine Studienübersicht mit interaktiver Karte (u.a. mit Angaben zum Studiendesign und Links zu Veröffentlichungen) können im Internet aufgerufen werden:

Open Data

Studieninformationen, Ergebnisse, Metadaten und Datensatzdokumentation sind als offene Forschungsdaten bereitgestellt:

Ergebnisse

Seroprävalenz bei Erwachsenen

  • Vor Beginn der Impfkampagne lag die SARS-CoV-2-Seroprävalenz bei Erwachsenen in Deutschland bundesweit unter 2 % und auch regional meist im niedrigen einstelligen Bereich, im Frühjahr und Frühsommer 2020 betrug sie in einigen Hotspots bis zu 14 %.
  • Bei den Seroprävalenzen ab Beginn der Impfkampagne im Jahr 2021 ist zu berücksichtigen, ob, je nach verwendetem Antikörpertest, die gemessenen Antikörper auf eine Infektion oder eine Impfung zurückgeführt werden können.
  • Eine Studie in Tirschenreuth, einem ehemaligen Hotspot im Nordosten von Bayern, zeigte im April 2021 eine Gesamtseroprävalenz von 45,8 %. Die Seroprävalenz nach Infektion lag zu dieser Zeit bei 15,4 %, der Anteil von Antikörpern nach Impfung betrug 30,5 %.
  • Eine weitere Studie aus dem Jahr 2021 zeigt für Juni/Juli 2021 an einer Stichprobe von Erwachsenen und Kindern im Alter ab fünf Jahren aus Stuttgart eine Gesamtseroprävalenz von 71,6 %.
  • Die Testung von Blutspendeproben aus 28 Regionen in Deutschland (SeBluCo-Studie) zeigte im April 2021 eine Gesamtseroprävalenz von 19,2 % (Antikörper, die sowohl durch Infektion als auch durch Impfung gebildet werden) und eine Seroprävalenz nach Infektion von 6,8 %. Im September 2021 lag die Gesamtseroprävalenz bei 87,6 % mit regionaler Streubreite von 69 % bis 98 %. Die Ergebnisse legen nahe, dass der Anteil Geimpfter unter den Blut spendenden Personen aus dieser Studie im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung erhöht ist.
  • Eine Blutspendestudie in Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen zeigte im Zeitraum Juli 2020 bis Juni 2021 eine Seroprävalenz nach Infektion von 5,9 % und eine Prävalenz von Antikörpern nach Impfung von 18,5 %.
  • Der Anteil von 25- bis 88-Jährigen mit durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion in Rheinhessen wurde basierend auf Antikörper- und PCR-Tests für den Zeitraum Oktober 2020 bis Juni 2021
    auf 4,9 % geschätzt (Gutenberg COVID-19 Studie).
  • Der Anteil von auf eine Infektion zurückzuführenden Antikörpern in München lag bei über 14-Jährigen bei 6,5 % im März/April 2021 und 7,9 % im Juli bis Oktober 2021 (KoCo19-Studie).
  • Erste Ergebnisse der auf einer Zufallsstichprobe der Wohnbevölkerung in Deutschland basierenden Studie Corona-Monitoring bundesweit (Welle 2) zeigen bei Erwachsenen eine Seroprävalenz von rund 92 % zum Jahreswechsel 2021/22. Der Anteil der Infizierten lag bei 10 % (Auswertung der Antikörperbestimmung und der Angaben im Fragebogen).

Seroprävalenz bei Kindern und Jugendlichen

  • Ergebnisse für Kinder und Jugendliche liegen aus lokalen/regionalen Studien vor, die unter Teilnehmenden an Früherkennungsuntersuchungen durchgeführt wurden, bzw. aus Studien, die im Setting Schule, Kita oder Kinderklinik rekrutiert haben.
  • Im Rahmen einer Studie zum Screening auf Diabetes mellitus Typ 1 bei Kindern in Bayern wurde die Seroprävalenz im ersten Halbjahr 2020 auf 0,7 % und in der Zeit von September 2020 bis Februar 2021 auf 3,9 % geschätzt (Fr1da-Studie).
  • Eine Studie an freiwillig teilnehmenden Kindern und Jugendlichen, die in Hamburger Kinderkliniken behandelt wurden oder sich dort vorgestellt hatten (C19.CHILD HAMBURG), zeigte für Mai/Juni 2020 eine Seroprävalenz von 1,4 %. Seroprävalenzen unter 2 % wurden 2020 auch in weiteren Studien bei Schul- und Kita-Kindern in Baden-Württemberg, Hamburg, Sachsen und Berlin gefunden.
  • Die CoKiBa-Studie in verschiedenen Regionen Bayerns zeigte im September 2020 große Unterschiede nach Region: Während im als „Hotspot“ bekannten Tirschenreuth 7,2 % der Kinder positiv auf Antikörper gegen SARS-CoV-2 getestet wurden, waren es 3,1 % in Regensburg und 1,8 % in Oberbayern.
  • Eine Studie im Ruhrgebiet stellte einen Anstieg der Seroprävalenz von 0,5 % im Juni 2020 auf 8 % im Februar 2021 fest (Corkid).
  • In einer großen Studie auf Basis von Restseren in 14 bundesweit verteilten Kinderkliniken lag die Seroprävalenz im Juni 2020 bei 2 % und stieg bis März 2021 auf 10,8 % (SARS-CoV-2 KIDS).
  • Anstiege in ähnlicher Größenordnung ergab auch eine Studie mit Restseren bei Kindern und Jugendlichen, die an der Universitätsklinik Erlangen behandelt worden waren, mit einer Seroprävalenz bei ungeimpften Teilnehmenden von 1,5 % im Oktober/November 2020, 9,2 % im April und 14,6 % im Juli 2021 (SARS-CoV-2 KIDS).
  • Bei Grundschulkindern in Bayern wurde die Seroprävalenz im Juni/Juli 2021 auf 7,7 % geschätzt (Covid Kids Bavaria).
  • Bei ungeimpften Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 8 bis 12 aus Sachsen stieg die Seroprävalenz von 12,8 % im März/April auf 21,5 % im Juni/Juli 2021 (SchoolCovidD19), mit deutlichen Unterschieden zwischen den beiden Studienorten (Juni/Juli 2021: 20,0 % in Dresden, 29,3 % in Bautzen).
  • Aus der auf einer Zufallsstichprobe der Wohnbevölkerung in Deutschland basierenden Studie Corona-Monitoring bundesweit (Welle 2) zeigen erste Ergebnisse zu Jugendlichen (14 – 17 Jahre) eine Seroprävalenz von etwa 86 % zum Jahreswechsel 2021/22 und einen Anteil der Infizierten von etwa 11 % (Auswertung der Antikörperbestimmung und der Angaben im Fragebogen).

Untererfassung

  • Die serologischen Ergebnisse erlauben eine Einschätzung, wie viel Mal mehr Infektionen im Vergleich zu den bis dahin bekannten (gemeldeten) Infektionsfällen aufgetreten sind. Für Erwachsene lag dieser sogenannte Untererfassungsfaktor im ersten Halbjahr 2020 zwischen 4 und 5 und sank ab Herbst 2020 in der Mehrzahl der Studien ungefähr auf den Faktor 2. In einigen regionalen Studien lag der Faktor weiterhin bei 3 bis 5.
  • Belastbare Schätzungen der Untererfassung bei Kindern und Jugendlichen liegen noch nicht vor. Erste Studien zeigen deutliche Unterschiede nach Erhebungsort und -zeit. In Bayern wurden aus der Fr1da-Studie für die Monate April bis Juli 2020 Untererfassungsfaktoren zwischen 6 und 8 berichtet. Die Corkid-Studie aus dem Ruhrgebiet berechnete zunächst bis Juni 2020 die Untererfassung auf einen Faktor von 2 – aber für den Zeitraum bis Februar 2021 einen Untererfassungsfaktor von 3 bis 4. Dagegen ergeben die Berechnungen der SARS-CoV2-KIDS-Studie in Erlangen für Oktober/November 2020 einen Untererfassungsfaktor von fast 6 und für Juli 2021 von 4.

Ein Dashboard, in dem die Ergebnisse nach weiteren Eigenschaften der Studien gefiltert werden können, befindet sich im Aufbau.

Erhebungszeiträume seroepidemiologischer SARS-CoV-2-Studien in Stichproben der Allgemeinbevölkerung und bei Blutspenderinnen und Blutspendern nach Studienort und Zeit

Seroepidemiologische SARS-CoV-2-Studien nach Studienort und Zeit

SARS-CoV-2-Seroprävalenz unter allen Teilnehmenden über die Zeit, unabhängig vom Impfstatus

SARS-CoV-2-Seroprävalenz unter allen Teilnehmenden über die Zeit, unabhängig vom Impfstatus

Anteil SARS-CoV-2-Seropositiver unter den Ungeimpften über die Zeit

Anteil SARS-CoV-2-Seropositiver unter den Ungeimpften über die Zeit

Untererfassungsfaktor, der zeigt, wie viel Mal mehr Infektionen im Vergleich zu den bislang bekannten (gemeldeten) Fällen aufgetreten sind

Untererfassungsfaktor, der zeigt, wie viel Mal mehr Infektionen im Vergleich zu den bislang bekannten (gemeldeten) Fällen aufgetreten sind.

Einordnung

  • Vor Beginn der Impfungen hatte sich in den meisten untersuchten Regionen außerhalb von Hotspots nur ein sehr geringer Anteil der Erwachsenen mit SARS-CoV-2 infiziert. Ergebnisse aus dem Jahr 2021 zeigen den Anstieg der Seroprävalenz durch die dritte Welle, aber auch, zunächst bei Erwachsenen, durch die Impfungen. Bis Anfang 2022 waren laut bundesweiten Daten bei über 90 % der Erwachsenen Antikörper gegen SARS-CoV-2 nachweisbar, diese waren zum großen Teil durch Impfungen erworben worden. Etwa 10 % der Erwachsenen – jüngere häufiger als ältere Erwachsene – hatten eine symptomatische oder asymptomatische Infektion durchgemacht.
  • Bis Mitte 2021, also noch vor Beginn der Impfungen bei Kindern, könnte sich ungefähr jedes zehnte Kind mit SARS-CoV-2 angesteckt haben.
  • Differenzierte Ergebnisse nach Alter, Geschlecht und anderen Merkmalen stehen zum Teil aus den einzelnen Studien zur Verfügung und können sich in ihrer Größenordnung und Bewertung von den Ergebnissen für die Gesamtgruppe unterscheiden. Die einzelnen Studien unterscheiden sich z. B. im Hinblick auf Gewichtung, Adjustierung für initiale Testeigenschaften und Berücksichtigung des Abfalls der Antikörperspiegel unter die Testnachweisgrenze über die Zeit (Antikörper-Waning).
  • Die geringe und im Pandemieverlauf deutlich gesunkene Untererfassung in Deutschland (von etwa Faktor 4 bis 5 auf etwa Faktor 2) zeigt, dass SARS-CoV-2-Infektionen in den ersten drei Wellen gut im Meldesystem abgebildet wurden. Dies kann als Zeichen für ein erfolgreiches Zusammenwirken von Teststrategie, Gesundheitswesen und öffentlichem Gesundheitsdienst gewertet werden. Der Untererfassungsfaktor ist abhängig vom Verlauf der Pandemie, der Verfügbarkeit von Tests, der Teststrategie und von lokalen Besonderheiten (Demografie, lokales Ausbruchsgeschehen, Testung). Der Untererfassungsfaktor kann aus methodischen Gründen meist nur für den Gesamtzeitraum seit Beginn der Pandemie und nicht für aktuelle Zeiträume berechnet werden, u.a. da unerkannte, aber serologisch nachgewiesene Infektionen zeitlich nicht zugeordnet werden können.

Methodik

  • Seroepidemiologische Studien zu SARS-CoV-2 in Deutschland wurden über systematische Recherchen in Studienregistern, Medienberichten und Literaturdatenbanken einschließlich Vorveröffentlichungen seit dem Frühjahr 2020 identifiziert. Die übergeordnete Suchstrategie des RKI zum neuartigen Coronavirus ist in der Fachzeitschrift GMS der Arbeitsgemeinschaft für Medizinisches Bibliothekswesen erschienen (https://www.egms.de/static/en/journals/mbi/2021-21/mbi000494.shtml).
  • Die Seroprävalenzangaben aus den einzelnen Studien berücksichtigen in unterschiedlichem Maße die Alters- und Geschlechtsverteilung der Bevölkerung, die Testgüte (Sensitivität und Spezifität des Antikörpertests) sowie den Rückgang der Antikörper über die Zeit (sogenanntes Waning). Es wird die jeweils höchste verfügbare bzw. aus den Studienangaben errechenbare Adjustierungsstufe verwendet.
  • Nach Beginn der Impfkampagne kann die Seroprävalenz meist unterschieden werden in eine Seroprävalenz nach Impfung oder nach Infektion, entweder durch ergänzende Abfrage des Impfstatus oder durch die Wahl der Antikörpertests: Der Nachweis von Antikörpern gegen das Spike-(S-)Antigen kann sowohl auf eine Infektion als auch auf eine Impfung hinweisen. Antikörper gegen das Nukleocapsid-(N-)Antigen lassen dagegen auf eine Infektion schließen und sind bei Personen, die geimpft sind, aber noch keine Infektion durchgemacht haben, nicht zu erwarten.
  • Der Datensatz des Projektes "Observatorium serologischer Studien zu SARS-CoV-2 in Deutschland" ist wissenschaftlich zitierbar. Die empfohlene Ziertierweise ist: Neuhauser, H., Buttmann-Schweiger, N., Fiebig, J., Poethko-Müller, C., Prütz, F., Sarganas Margolis, G., Thamm, R., & Zimmermann, M. (2022):: Observatorium serologischer Studien zu SARS-CoV-2 in Deutschland, Berlin: Zenodo. DOI: 10.5281/zenodo.7043024.

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Danksagung

Wir bedanken uns bei dem Team von SeroTracker (serotracker.com) der Universität Calgary für hilfreiche Diskussionen und Beiträge zur Operationalisierung der Studiendatenbank sowie für die Programmierung der interaktiven Graphiken.

Stand: 07.09.2022

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