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Neue Ebola-Fälle in Guinea: gleicher Virenstamm wie beim Ausbruch in Westafrika 2014

Der Ebola-Ausbruch in Guinea im Frühjahr 2021 (der inzwischen für beendet erklärt worden ist) geht offenbar auf den gleichen Virenstamm zurück, der bereits zwischen 2014 und 2016 in Westafrika zirkuliert ist. Das zeigen genetische Analysen verschiedener internationaler Forschergruppen, unter anderem auch des Robert Koch-Instituts. Der Erreger wurde demzufolge nicht neu aus dem Tierreich eingetragen, sondern stammt sehr wahrscheinlich von Überlebenden des bislang größten Ebolafieber-Ausbruchs - der vor fünf Jahren für beendet erklärt wurde. Dass es nach so langer Zeit zu einem Wiederaufflammen gekommen sein könnte, erfordere zwar eine höhere Wachsamkeit – Überlebende dürften jedoch keinesfalls stigmatisiert werden, betonen die Forscher. Die Ergebnisse des RKI wurden im März 2021 auf der Webseite virological.org veröffentlicht (https://virological.org/t/guinea-2021-ebov-genomes/651). Am 15.9.2021 ist in Nature die umfassende wissenschaftliche Auswertung aller beteiligen Wissenschafterinnen und Wissenschaftler, darunter vier Forschende aus dem RKI, erschienen (https://www.nature.com/articles/s41586-021-03901-9).

Stand: 15.09.2021

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