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Trichinen belastetes Wildschweinfleisch in Teilen Ostdeutschlands

Das Landratsamt Görlitz hat am 28.3.2013 über eine Rückrufaktion für Wildschweinbratenfleisch und Wildschweinknacker wegen Trichinellen informiert (Link siehe am Textende). Demnach waren die Verkaufsmobile des Unternehmens auf den regionalen Wochenmärkten in Ostsachsen bis in den Raum Dresden und bis in den Südbrandenburger Raum unterwegs.

Üblicherweise werden solche Fleischerzeugnisse ohne vorherige Erhitzung verzehrt, so dass die Gefahr einer Infektion mit diesen Parasiten besteht. Durch ausreichende Wärmebehandlung, insbesondere das Durchgaren von Fleisch, werden Trichinen zuverlässig abgetötet.

Verbraucher, die oben genannte Produkte verzehrt haben, sollten unter Hinweis auf die Gefahr einer Infektion mit Trichinen unverzüglich ihren Hausarzt oder entsprechende medizinische Einrichtungen aufsuchen, damit dort geeignete medizinische Maßnahmen getroffen werden können. Eine prophylaktische Therapie einer möglichen Trichinen-Erkrankung wird im Zusammenhang mit dem Verzehr der o.g. Produkte empfohlen. Frühsymptome einer Erkrankung können insbesondere Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall und Erbrechen sein.

Ärzte sollten bei Patienten mit gastrointestinaler Symptomatik nach dem Verzehr o.g. Wildschweinprodukte fragen und ggf. eine Trichineninfektion differentialdiagnostisch in Betracht ziehen.

Stand: 28.03.2013

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