Navigation und Service

Zielgruppeneinstiege

Infektionsepidemiologische Studien zum Thema HIV

Folgende Forschungsvorhaben liefern neben den Erhebungsintrumenten für die primäre Surveillance die Datengrundlage für eine Beurteilung der HIV/AIDS-Epidemie.

Monitoring von rezenten HIV-Infektionen in Deutschland (InzSurv-HIV)

Zwischen der HIV-Infektion, die oft unbemerkt verläuft, und dem Zeitpunkt der Diagnosestellung kann eine unterschiedlich lange Zeit – oft viele Jahre – vergehen. Die Ergebnisse der Routinediagnostik lassen jedoch keine Rückschlüsse zur Infektionsdauer zu. Mit Hilfe serologischer Testverfahren ist eine Differenzierung zwischen rezenten (kürzlich erworbenen) und länger bestehenden (prävalenten, chronischen) HIV-Infektionen möglich.

mehr

HIV-Serokonverterstudie

Im Rahmen dieser Untersuchung werden Daten zum Krankheitsverlauf HIV-infizierter Menschen, deren Serokonversionszeitpunkt bekannt ist, gesammelt und analysiert. Das Ziel dieser Untersuchung besteht in validen Schätzungen des Zeitintervalls zwischen HIV-1-Serokonversion und dem Auftreten AIDS-definierender Erkrankungen bzw. der Überlebenszeit nach HIV-1-Serokonversion, sowie in der Analyse von Faktoren, die die genannten Zielvariablen beeinflussen.

mehr

Klinische Surveillance der HIV-Krankheit (ClinSurv HIV)

Im Rahmen dieser Studie übermitteln klinische und ambulante Zentren fortlaufend anonymisierte Daten zu Infektionsweg, klinischem Verlauf, Laborparametern und Therapie der HIV-Erkrankung der von ihnen behandelten Patienten. In der Zusammenschau mit Informationen aus anderen Datenquellen ermöglicht die Studie zuverlässige Aussagen u.a. zur Anzahl der AIDS-Neuerkrankungen und -Todesfälle, zur Anzahl der in Behandlung befindlichen HIV-Patienten, zu den angewandten Therapieschemata und zu Veränderungen im Erkrankungsspektrum.

mehr

Surveillance von übertragener HIV-Resistenz und Hepatitis-Koinfektion (BEST HOPE)

Das transnationale Forschungsprojekt "Biomolekulare und epidemiologische Surveillance von HIV-übertragener Resistenz, Hepatitis-Koinfektionen und Übertragungsmustern in Europa (BEST HOPE)" ist eine europäische Kooperation der Länder Portugal, Deutschland und Rumänien.

mehr

Anonymes Unverknüpftes Testen (AUT) bei Neugeborenen

Im Rahmen dieser Studie wurden von 1993 bis 1998 Proben von insgesamt ca. 95% aller Neugeborenen in Berlin und Niedersachsen auf eine HIV-Infektion getestet. Ziel war die Ermittlung der HIV-Seroprävalenz bei gebärenden Frauen in Berlin und Niedersachsen als Marker für die HIV-Ausbreitung in einer Bevölkerungsgruppe mit eher niedrigem Infektionsrisiko in Ballungsgebieten und im ländlichen Raum.

mehr

Zusatzinformationen

Gesundheitsmonitoring

In­fek­ti­ons­schutz

Forschung

Kom­mis­sio­nen

Ser­vice

Das Robert Koch-Institut ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit

© Robert Koch-Institut

Alle Rechte vorbehalten, soweit nicht ausdrücklich anders vermerkt.