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Gelbfieber-Bekämpfung in Angola und der Demokratischen Republik Kongo

Die afrikanischen Länder Angola und Demo­kra­tische Republik Kongo waren im Frühjahr und Sommer 2016 mit einem großen Gelb­fieber-Aus­bruch kon­fron­tiert. Das Virus wird durch die ägyp­tische Tiger­mücke (Aedes aegypti) über­tragen, die in beiden Ländern hei­misch ist.

Die Epidemie begann im Dezember 2015 in Luanda, der Haupt­stadt Angolas. Nach Angaben der Welt­ge­sund­heits­orga­ni­sa­tion (WHO) gab es landes­weit rund 4000 Gelb­fieber-Ver­dachts­fälle, jeder zehnte ist gestorben. 900 Fälle wurden labor­diag­nos­tisch be­stätigt. Seit dem 23. Juni 2016 wurden keine neuen Fälle in dem Land regis­triert. In der be­nach­barten Demo­kra­tischen Repu­blik Kongo wurden rund 2600 Ver­dachts­fälle ge­mel­det, seit dem 12. Juli 2016 gab es auch hier keine be­stä­tigten Fälle mehr. Der WHO zufolge ist der Ausbruch inzwischen unter Kontrolle.

Mitarbeiter des Robert Koch-Instituts haben die inter­natio­nalen Be­mü­hungen, den Gelb­fieber-Aus­bruch ein­zu­dämmen, unter­stützt. Bereits im Mai und im Juni 2016 waren RKI-Epi­de­mio­lo­ginnen für die WHO und das Euro­pä­ische Medizin­corps vor Ort, um die epi­de­mio­lo­gische Lage zu be­gut­achten und Massen­imp­fungen mit vor­zu­be­reiten. Im August 2016 hat ein Team des RKI in Kahemba, einer kongo­le­sischen Stadt in der Grenz­region zu Angola, ein Euro­pä­i­sches Mobiles Labor (EMLab) für die Gelb­fieber-Diag­nostik auf­ge­baut. Die Fotos der RKI-Mit­arbeiter erzählen von den ver­schie­denen Ein­sätzen im Aus­bruchs­gebiet.

Ein Hochsicherheitslabor in Kisten: Gelbfieber-Diagnostik im Grenzgebiet


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Mückenschutz und Massenimpfung: Gelbfieber im Kongo eindämmen

Emilie Peron (Mitte) mit Kollegen von der WHO. Quelle: © RKI (Öffnet Fotoreihe)

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Gelbfieber – ein Risiko für Europa? Mit dem Europäischen Medizincorps in Angola

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Stand: 16.09.2016

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