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Ein Hochsicherheitslabor in Kisten: Gelbfieber-Diagnostik im Grenzgebiet

Das europäische mobile Labor (EMLab) ist ein Spezial­labor für hoch­patho­gene Erreger, das in einem Aus­bruchs­ge­biet schnell auf­ge­baut und be­trieben werden kann. Die Ein­sätze und die Logis­tik da­hinter werden vom Ham­burger Bern­hard-Nocht-Institut für Tropen­medizin ko­or­di­niert. Mehrere euro­pä­i­sche Institute sind an dem Projekt be­teiligt, da­run­ter auch das Robert Koch-Institut. Seit 2016 ist das EMLab Teil des Euro­pä­i­schen Medizin­corps. Im Juli 2016 fordert die Welt­ge­sund­heits­orga­ni­sa­tion (WHO) das mobile Labor an, um die Gelb­fieber-Diag­nos­tik in der Demo­kra­ti­schen Republik Kongo zu unter­stützen. Finan­ziert wird der Ein­satz vom Aus­wärtigen Amt.

Video vom Laboraufbau im Kahemba, Demokratische Republik Kongo

Der Aufbau des euro­pä­i­schen mobilen Labors in Kahemba dauert fünf Stunden. Seit Mitte August 2016 ist das Labor ein­satz­bereit.


Fotos vom Einsatz in Kahemba, Demokratische Republik Kongo

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Quelle: EMLab Ankunft des europäischen mobilen Labors (EMLab) in Kahemba, einer abgelegenen Stadt im Süden der Demokratischen Republik Kongo. Die Region an der Grenze zu Angola ist vom Gelbfieber bedroht. Die RKI-Wissenschaftler Andreas Kurth (Foto), Constanze Yue, Nicole Hetzelt, Philipp Raab und ein Kollege aus Italien bauen das Labor im August 2016 auf. Seitdem können Proben von Gelbfieber-Verdachtsfällen gleich vor Ort analysiert werden.

Stand: 16.09.2016

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