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Zielgruppeneinstiege

Einsätze von RKI-Mitarbeitern in Westafrika

Eine Wissenschaftlerin des RKI seziert eine Fledermaus in Guinea. © Fabian Leendertz/RKI

Am 23. März 2014 bestätigte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen Ausbruch von Ebolafieber in Westafrika. Das Robert Koch-Institut unterstützt die internationalen Bemühungen, die Epidemie vor Ort zu bekämpfen. Bereits Anfang April 2014 sind Wissenschaftler des RKI nach Guinea gereist, um zu klären, wie das Virus auf den Menschen übergesprungen ist. Seit Mai 2014 analysieren Virologen des RKI die Blutproben von Ebolafieber-Ver­dachts­fäl­len im Euro­pä­i­schen Mobilen Labor (EMLab). Im Auftrag der WHO und anderer internationaler Organisationen spüren Epidemiologen des RKI Ebolafieber-Fälle im Aus­bruchs­ge­biet auf, isolieren sie, ermitteln Kontakt­per­sonen und stellen diese unter Beob­ach­tung, um eine weitere Ausbreitung der Viren zu verhindern. Andere haben Aus­rei­se­kon­trol­len an internationalen Flughäfen mit begutachtet oder arbeiten bei der WHO in Genf. Das Robert Koch-Institut unterstützt auch die Anrainerstaaten dabei, sich auf mögliche Ebolafieber-Fälle vorzubereiten: An der Elfenbeinküste entsteht ein neues Labor für die Diagnostik von hochpathogenen Viren. Im Senegal und in Burkina Faso werden Ärzte und Pfleger im Umgang mit Ebola­fieber trainiert. Bis heute haben Mitarbeiter des Robert Koch-Instituts mehr als 80 Einsätze in Westafrika absolviert. Sie berichten davon in den folgenden Beiträgen.

Stand: 26.11.2015

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