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Corona-Monitoring lokal

Eckdaten für Berlin-Mitte

Ergebnisse

Die Ergebnisse werden differenziert nach:

a) Akute Infektionen (PCR-Testung)

b) Seroprävalenz von IgG-Antikörpern (mit Korrektur für Sensitivität und Spezifität des Tests, vorläufige Ergebnisse aufgrund laufender Vergleichsmessungen)

c) Seroprävalenz nach zusätzlichem Neutralisationstest

Es handelt sich um gewichtete Ergebnisse; die Stichprobe wurde durch ein Gewichtungsverfahren bezüglich Alter, Geschlecht und Bildungsverteilung an die Bevölkerungsstruktur in Berlin-Mitte angeglichen.

a) Ergebnisse zu akuten Infektionen (PCR-Testung):

  • Im Verlauf der Studie sind 21 akute SARS-CoV-2-Infektionen identifiziert worden. Dies entspricht 1,0 Prozent der Studienteilnehmenden.

b) Ergebnisse zur Seroprävalenz (IgG-Antikörper gegen das SARS-CoV-2-Virus):

  • In Berlin-Mitte wurde im Studienzeitraum (17. November – 5. Dezember 2020) eine Seroprävalenz von 4,4 Prozent festgestellt.
  • Bei Frauen (3,8 Prozent) wurden etwas seltener Antikörper nachgewiesen als bei Männern (4,9 Prozent).
  • Asymptomatische Fälle: 20 Prozent der Seropositiven waren ohne typische Krankheitssymptome1, 80 Prozent hatten mindestens eines der Symptome1.
  • Untererfassung: Durch die Studie wurden 2,2-mal mehr Infektionen nachgewiesen als die offiziellen Meldezahlen anzeigen (mit Korrektur für verstorbene Covid-19-Fälle).
  • Antikörper: Bei 37 Prozent der Erwachsenen mit positivem SARS-CoV-2-Test vor Studienbeginn (Eigenangabe im Fragebogen) konnten keine Antikörper nachgewiesen werden (mit Korrektur für Sensitivität und Spezifität des Tests). Dies bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass keine Immunität besteht.

c) Ergebnisse zur Seroprävalenz neutralisierender Antikörper:

  • Neutralisierende Antikörper gegen SARS-CoV-2 konnten bei 2,4 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner von Berlin-Mitte nachgewiesen werden.
  • Asymptomatische Fälle: 14 Prozent der Seropositiven mit neutralisierenden Antikörpern waren ohne typische Krankheitssymptome1; dementsprechend wiesen 86 Prozent dieser Personen mindestens eins der Symptome1 auf.
  • Antikörper: Bei 48 Prozent der Erwachsenen mit positivem SARS-CoV-2-Test vor Studienbeginn (Eigenangaben im Fragebogen) konnten keine neutralisierenden Antikörper nachgewiesen werden; dies bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass keine Immunität besteht.

1 Fieber über 38° C, Atemnot / Kurzatmigkeit, Lungenentzündung, Schnupfen, Husten, Schmerzen beim Atmen, Halsschmerzen, Geruchs-/ Geschmacksstörung

Methodik

  • Datenerhebung: 17. November bis 5. Dezember 2020
  • Teilnehmende: 2.287 Erwachsene
  • Responsequote: 29 Prozent
  • Stichprobe: repräsentative Zufallsstichprobe aus dem Einwohnermelderegister, Einladung von Erwachsenen, freiwillige Teilnahme

Untersuchungsprogramm

  • PCR-Rachenabstrich zum Nachweis von Virus-RNA und damit einer akuten Infektion
  • Entnahme von Blutproben für serologische Untersuchungen und den Nachweis von IgG-Antikörpern, um den Anteil der Bevölkerung abschätzen zu können, der eine Infektion mit SARS-CoV-2 bereits durchgemacht hat (Seroprävalenz)
  • Befragungen: Kurzbefragung am Untersuchungstag, ausführliche Nachbefragung (online oder telefonisch)

Die Serumproben mit einem Nachweis von Antikörpern im Screening wurden anschließend einem Virusneutralisationstest im Konsiliarlaboratorium für Coronaviren an der Charité - Universitäts-medizin Berlin unterzogen. Dabei wird untersucht, ob im Serum befindliche Antikörper die Aufnahme des SARS-CoV-2-Virus in Zellen verhindern (die Viren also neutralisieren) können.

Stand: 17.02.2021

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