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BURDEN 2020 - Nationale Burden of Disease-Studie am Robert Koch-Institut

Logo der Nationalen Burden of Disease-Studie am Robert Koch-Institut

Die Krankheitslast in Deutschland und seinen Regionen

Grundlagen einer umfassenden Planung im Gesundheitswesen

Projektleitung: Dr. Thomas Ziese, Dr. Alexander Rommel (FG 24)

Methodische Leitung: Dr. Elena von der Lippe (FG 24)

Projektkoordination: Dr. Aline Anton (FG 24)

Konsortialführung und Kontakt:
Robert Koch-Institut
Gesundheitsberichterstattung/FG24
Nordufer 20
13353 Berlin
Burden2020[at]rki.de, +49 30 18754 -3490; - 2702

Das Forschungsprojekt zum Aufbau einer nationalen Burden of-Disease-Studie am Robert Koch-Institut (RKI) erstreckt sich über einen Zeitraum von drei Jahren. Es wird durch den Innovationsfond – Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA) gefördert.

Der demografische Wandel stellt das deutsche Gesundheitswesen vor große Herausforderungen. Es müssen künftig regionale Aspekte sowie der steigende Versorgungsbedarf von Bürgerinnen und Bürgern mit chronischen und kostenintensiven Erkrankungen stärker berücksichtigt werden. Diese Aufgabe erfordert eine zuverlässige Datengrundlage, um die Krankheitslast in der Bevölkerung – auch regional – umfassend und vergleichbar abzubilden. Eine solche Datengrundlage fehlt zurzeit.

Um diese Lücke zu schließen, wird im Projekt BURDEN 2020 ein Konzept zur Krankheitslastrechnung für Deutschland und seine Regionen entwickelt und anhand ausgewählter, vorwiegend nichtübertragbarer Erkrankungen wie beispielsweise Herzkreislauf- oder Krebserkrankungen angewandt. Die Datenanalysen erfolgen auf Basis bestehender Primär- und Sekundärdaten, die durch eine bevölkerungsrepräsentative Befragung ergänzt werden.

Neben der Erkrankungsschwere werden Risikofaktoren berücksichtigt, um Präventions- und Behandlungsbedarfe zu identifizieren.

Es entsteht ein transparentes Informationssystem, das dazu genutzt werden kann, die Akteure der Gesundheitsversorgung bei der bedarfsgerechten, zweckmäßigen und wirtschaftlichen Planung zu unterstützen.

Auswahl der Erkrankungen: Die Auswahl der Erkrankungen orientiert sich an den Erkrankungen, die laut der globalen Burden of Disease-Studie, die höchsten DALYs (Disability-adjusted life years) aufweisen. DALYs gehören zu den Indikatoren der Krankheitslast, die in der Studie als Summenmaß aus Years lived with disability (YLDs) und Years of life lost due to premature death (YLLs) berechnet werden. Ausgewählt wurden für die Pilotstudie 19 Erkrankungen: Ischämische Herzerkrankung, Rückenschmerzen, Lungenkrebs, Schlaganfall, Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Demenzerkrankungen, Diabetes, Kopfschmerzen, Stürze, Nackenschmerzen, Depressive Störungen, Darmkrebs, Angststörungen, Brustkrebs, Alkoholbedingte Erkrankungen, Verkehrsunfälle, Infektionen der unteren Atemwege, Prostatakrebs, Hypertonische Herzerkrankung.

Laufzeit: April 2018 – März 2021

Datenquellen: Routinedaten des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO), Umweltdaten des Umweltbundesamtes (UBA), Register, Daten nach Datentransparenzverordnung (DaTraV), Todesursachenstatistik (Destatis), Studien des RKI-Gesundheitsmonitorings (BGS98, DEGS, GEDA), Surveillancedaten sowie weitere Datenquellen auf Bundes- und regionaler Ebene

Auftraggeber/Finanzierung: Förderung des Forschungsprojekts durch den Innovationsfonds beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), Förderkennzeichen: 01VSF17007

Kooperationspartner: Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO), Umweltbundesamt (UBA)

Internationale Vernetzung: BURDEN 2020 ist Teil des European Burden of Disease Network (EBoDN) und kooperiert mit den folgenden Organisationen: IHME; InfAct; ECDC;WHO Europe; COST Action Burden-EU; Sciensano; RIVM; Public Health England; ScotPHN

Stand: 18.12.2019

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