Navigation und Service

Zielgruppeneinstiege

Hinweis zum Einsatz von Cookies

Mit dem Klick auf "Erlauben" erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihren Aufenthalt auf der Seite anonymisiert aufzeichnen. Die Auswertungen enthalten keine personenbezogenen Daten und werden ausschließlich zur Analyse, Pflege und Verbesserung unseres Internetauftritts eingesetzt. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie über den folgenden Link: Datenschutz

OK

BURDEN 2020: Potenzial und Nutzen

Ziel des Projekts BURDEN 2020 ist die Durchführung von Krankheitslastberechnungen für Deutschland und seine Regionen anhand ausgewählter Erkrankungen auf Basis der Zusammenführung fragmentierter Datenquellen. Dies geschieht unter Verwendung, Modifikation und Ergänzung der Methoden der Global Burden of Disease (GBD)-Studie.

Das Konzept der Krankheitslast ist seit Einführung der ersten GBD-Studie Ende der 1980er Jahre in zahlreichen globalen und nationalen Untersuchungen eingesetzt worden. Initiiert von der Weltgesundheitsorganisation WHO ist seit 2010 das Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME) für die Weiterentwicklung der Methodik und die globalen Schätzungen verantwortlich. Die Methodik ermöglicht es, den Gesundheitszustand der Bevölkerung umfassend, international vergleichbar und über Zeiträume hinweg darzustellen. Epidemiologische Indikatoren wie Prävalenz, Inzidenz und Mortalität liefern hierzu wichtige, jedoch fragmentierte Informationen.

In die Analysen des IHME fließen bislang nur frei verfügbare Daten aus Deutschland ein. Die Datenbasis der GBD-Studie weist für Deutschland daher Lücken auf, die häufig über schwer nachvollziehbare Simulationen geschlossen werden. Des Weiteren fehlt bislang eine regional differenzierte Darstellung der Ergebnisse. BURDEN 2020 zielt daher darauf ab, die besten für Deutschland verfügbaren Daten für die Krankheitslastrechnung zu verwenden und regionalen Unterschieden in Behandlungsbedarfen und Präventionspotenzialen besser gerecht zu werden. Darüber hinaus sollen die Studienergebnisse die Abhängigkeit der Krankheitslast von den sozialen Lebensbedingungen in den Regionen (soziale Deprivation) sichtbar machen.

Mit den Ergebnissen der nationalen Studie werden die Auswirkung von Erkrankungen auf die Bevölkerungsgesundheit und damit gesamtgesellschaftliche Folgen erfasst. Damit entsteht ein Instrument, an dem sich eine morbiditätsorientierte gesundheitspolitische Planung bei der Verteilung von Ressourcen bedarfsgerecht orientieren kann.

Stand: 07.05.2019

Zusatzinformationen

Gesundheitsmonitoring

In­fek­ti­ons­schutz

Forschung

Kom­mis­sio­nen

Ser­vice

Das Robert Koch-Institut ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit

© Robert Koch-Institut

Alle Rechte vorbehalten, soweit nicht ausdrücklich anders vermerkt.