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Zielgruppeneinstiege

AdvanceGender

AdvanceGender“ erforscht, wie sich die Gesundheitsberichterstattung stärker geschlechtersensibel und intersektional ausrichten kann.

Intersektionalität (engl. intersection: Kreuzung, Schnittpunkt) beschreibt das Zusammenwirken verschiedener sozialer Unterschiede, welche die Lebenssituation eines Menschen beeinflussen. So wirken beispielsweise Geschlecht, Bildung und Migrationshintergrund als gesellschaftliche Rahmenbedingungen, welche die gesundheitliche Lage einzelner Personen und sozialer Gruppen mitbestimmen.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Gemeinsam mit dem Institut für Public Health der Charité und dem Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen nimmt AdvanceGender den gesamten Forschungsprozess in den Blick und beschäftigt sich mit der Studienteilnahme, der Datenanalyse und der Gesundheitsberichterstattung.

Am Robert Koch Institut werden aktuelle Strategien der Gesundheitsberichterstattung zu Geschlecht in den OECD- und EU-Mitgliedstaaten identifiziert. Dies erfolgt über eine internationale Recherche und eine Online-Befragung. Um verschiedene gesellschaftliche Lebensrealitäten in Deutschland erfassen und die Bedürfnisse und Perspektiven der betreffenden Gruppen bei der Einordnung von Gesundheitsinformationen stärker berücksichtigen zu können, erfolgen zudem Fokusgruppendiskussionen.

Die wissenschaftliche Perspektive auf eine adäquate Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Gesundheitsberichterstattung wird über eine Delphi-erhebung berücksichtigt: In dieser werden geschlechtersensible und intersektionale Strategien der Auswertung und Berichterstattung von Gesundheitsdaten diskutiert.

Die Ergebnisse des Verbundprojektes dienen dazu, Perspektiven für eine Weiterentwicklung der Gesundheitsberichterstattung zu eröffnen.

Ansprechpersonen: Alexander Rommel, Dr. Kathleen Pöge (FG 24)

Projektlaufzeit: 01.08.2017 bis 30.06.2020

Kooperationspartner: Institut für Public Health der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen

Stand: 26.11.2018

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