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Gesundheit alleinerziehender Mütter und Väter – Heft 14

GBE-Themenheft 14: Gesundheit alleinerziehender Mütter und Väter. Quelle: © RKI Quelle: © Robert Koch-Institut

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Hinweis: Das Themenheft wurde nach Erscheinen (2003) nicht mehr aktualisiert.

In Deutschland leben 1,4 Millionen alleinerziehende Mütter und Väter, die 1,9 Millionen minderjährige Kinder betreuen. 88 Prozent der Alleinerziehenden sind Frauen. Für diesen Bericht wurden vier repräsentative Datenquellen ausgewertet und der Gesundheitszustand alleinerziehender und verheirateter Mütter und Väter verglichen. Basis war eine einheitlichen Definition des Begriffs »alleinerziehend«.

Alleinerziehende Mütter leiden häufiger unter Allgemeinbeschwerden und Schmerzen als verheiratete Mütter. Sie sind in ihrer psychischen Befindlichkeit sowie ihrer gesundheitsbezogenen Lebensqualität eher beeinträchtigt als diese. 55,9 % der alleinerziehenden und 62,3% der verheirateten Mütter schätzen ihren Gesundheitszustand als »sehr gut« bzw. »gut« ein.

Alleinerziehende Väter unterscheiden sich von verheirateten Vätern vor allem hinsichtlich ihrer Lebenszufriedenheit und ihrer Zufriedenheit mit dem Lebensstandard. 46,5% der alleinerziehenden, aber 72,7% der verheirateten Väter sind mit ihrem Leben sehr zufrieden oder zufrieden. Mit dem Lebensstandard sehr zufrieden bzw. zufrieden sind 44,2% der alleinerziehenden und 69,7% der verheirateten Väter.

Entsprechend ihrer Lebenssituation sind alleinerziehende Eltern unterschiedlich stark durch psychosoziale und gesundheitliche Risiken belastet und sind unterschiedliches mit Ressourcen ausgestattet. Insbesondere eine schwierige finanzielle Situation und soziale Belastungen können ihre Gesundheit negativ beeinflussen. Eine Verringerung dieser spezifischen Belastungen kann einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der gesundheitlichen Lage alleinerziehender Mütter und Väter leisten.

Stand: 01.04.2003

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