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GBE kompakt 5/2010: Armut und Gesundheit

Informationsgrafik zu krankheitsbedingten Einschränkungen bei der Ausübung alltäglicher Tätigkeiten  ©Robert Koch-InstitutKrankheitsbedingte Einschränkungen bei der Ausübung alltäglicher Tätigkeiten nach Einkommen Quelle: ©Robert Koch-Institut

Wie Armut und Gesundheit zusammenhängen können, stellen die Autoren Thomas Lampert und Lars Eric Kroll in dieser Ausgabe vor.

Sie werteten dazu Daten der GEDA-Studie aus dem Jahr 2009 und des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) aus.

Die Ergebnisse zeigen, dass Personen mit niedrigem Einkommen eine geringere Lebenserwartung haben. Das Risiko für bestimmte Erkrankungen, wie beispielsweise Herzinfarkt, Diabetes mellitus und chronische Bronchitis ist bei ihnen erhöht.

Von Armut betroffene Personen sind aufgrund ihrer Gesundheitsprobleme häufiger in der Bewältigung alltäglicher Aufgaben eingeschränkt. Auch sind bei Personen aus niedrigen Einkommensgruppen Gesundheitsrisiken wie Rauchen und starkes Übergewicht häufiger vorzufinden.

Armut geht mit einer geringeren sozialen Unterstützung einher. Das bedeutet, dass von Armut betroffene Personen weniger auf die Hilfe von Freunden oder Bekannten bei Problemen zurückgreifen können.

Die Autoren schlussfolgern, dass sich der Zusammenhang zwischen Armut und Gesundheit in den letzten Jahrzehnten nicht verringert hat.

[English version]

Erscheinungsdatum 1. Dezember 2010 PDF (816KB, Datei ist nicht barrierefrei)

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