Navigation und Service

Zielgruppeneinstiege

P 3: Epidemiologie hochpathogener Erreger

Leitung:
Fabian Leendertz
(Stellvertreter):
Sebastian Calvignac-Spencer

Mitarbeiter

Dr. Sabrina Weiß
Dr. Siv Aina Leendertz
Dr. Grit Schubert
Freda Madinda, Dipl. Biol.
Etile Anoh, Dipl. Biol.
Arsene Mossoun, Dipl. Biol.
Leonce Kouadio, Dipl. Biol.
Jan Gogarten, MSc. Biol.
Kathrin Nowak, Tierärztin
Sonja Metzger, Tierärztin
Helene De Nys, Tierärztin
Maude Pauly, Tierärztin
Fee Zimmermann, Tierärztin
Constanze Hoffmann, Tierärztin
Kim Grützmacher, Tierärztin
Therese Löhrich, Tierärztin
Ulla Thiesen, MTA
Kevin Merkel, CTA
Andreas Sachse, CTA

Forschungsgebiet

Unter den in den letzten Jahren und Jahrzehnten neu aufgetretenen Krankheitserregern sind solche, die aus dem Tierreich stammen (sogenannte Zoonosen), von herausragender Bedeutung hinsichtlich ihrer Anzahl und Pathogenität.

Beispiele hierfür sind das SARS-Coronavirus, das Influenza-Virus H5N1, HIV, das Ebola- und Marburg-Virus. Krankheitserreger, die von nicht menschlichen Primaten stammen, sind hierbei besonders wichtig, da diese aufgrund der phylogenetischen Nähe ihrer Träger zum Menschen oft leichter auf uns übertragbar sind. Das verdeutlichen zum Beispiel Erkrankungen durch HIV und das Ebola-Virus.

Obwohl diese Erreger in der Regel in entlegenen Gebieten der Erde mit schwach entwickelter Infrastruktur den Sprung auf den Menschen geschafft haben, verdeutlicht die Ausbreitung von HIV, SARS-Coronavirus und H5N1, dass Zoonosen nicht mehr nur von lokaler Bedeutung sind, sondern eine weltweite Bedrohung darstellen können.

Welche Mechanismen die Entstehung von Zoonosen beeinflussen, ist trotz zahlreicher Studien zur Epidemiologie zoonotischer Erreger bis heute unklar. Im Rahmen der Forschungsarbeiten von P3 werden Menschen und nicht menschliche Primaten sowie andere mögliche Wirte und Zwischenwirte an der Elfenbeinküste und der Demokratischen Republik Kongo zusammen mit lokalen Partnern auf verschiedenste Krankheitserreger untersucht und weiterführende Analysen am Robert Koch-Institut vorgenommen. Projekte in weiteren Ländern Afrikas und Südamerikas stellen Erweiterungen dieser Forschungen dar.

Ziel der Forschungsarbeit ist es, das Risiko der Entstehung neuer Zoonosen (z.B. durch Retroviren, Filoviren) in der Bevölkerung zu untersuchen. Im Fokus stehen hierbei Menschen mit Exposition zu Blut und Organen („Bushmeat“) nicht menschlicher Primaten. Aber auch andere mögliche Wirte und Zwischenwirte werden untersucht.

Stand: 30.12.2014

Ge­sund­heits­mo­ni­to­ring

In­fek­ti­ons­schutz

Forschung

Kom­mis­sio­nen

Ser­vice

Das Robert Koch-Institut ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit

© Robert Koch-Institut

Alle Rechte vorbehalten, soweit nicht ausdrücklich anders vermerkt.