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Kompetenzzentren in Deutschland

Ständiger Arbeitskreis der Kompetenz- und Behandlungszentren für Krankheiten durch hochpathogene Erreger

Die Kompetenzzentren sind im STAKOB eine Organisationsstruktur des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD). Ihre fachliche Expertise kann neben dem Amtsarzt beziehungsweise der Amtsärztin unterschiedliche Institutionen einbeziehen, zum Beispiel Vertretung des zugeordneten Behandlungszentrums, der obersten Landesgesundheitsbehörde, die für Hygiene und Krankentransport zuständigen Behörden und ggf. die Bundeswehr.

Sie vertreten die Belange des Seuchenschutzes in überregionalem Maßstab, je nach Verantwortungsbereich auch länderübergreifend.

Aufgaben der Kompetenzzentren in Deutschland

Hinweis

Die auf den Seiten angegebenen Telefonnummern sind ausschließlich für die Kontaktaufnahme durch Fachpersonal.

Notruf 112. Quelle: © vectorscheffe - Fotolia.com

Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt/Ihre Ärztin, bei medizinischen Notfällen direkt an die Rettungsleitstelle oder wählen den Notruf 112.

  • Einholen und Weiterleiten aktueller epidemiologischer Informationen.
  • Unterstützen bei diagnostischen Fragen in Abstimmung mit dem Diagnostikzentrum.
  • Entscheidungshilfe (auch vor Ort) hinsichtlich Absonderung und Einweisung bzw. Verlegung eines krankheitsverdächtigen Patienten in das Behandlungszentrum, inklusive logistischer Organisation des Krankentransportes.
  • Seuchenrechtliche Meldungen der zuständigen obersten Landesgesundheitsbehörde und des Robert Koch-Instituts.
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
  • Koordinieren der antiepidemischen Maßnahmen, inklusive Postexpositionsprophylaxe, Anordnung und Überprüfung der Desinfektionsmaßnahmen und Abfallbeseitigung, Anordnung bzw. Organisation einer Obduktion und der Bestattung einer verstorbenen Person, Hilfe bei der Ermittlung der Kontaktpersonen.
  • Vermitteln bzw. Hinzuziehen weiterer spezieller fachlicher Expertise.
  • Vermittleln einer adäquaten, Risiko-adaptierten persönlichen Schutzausrüstung (PSA) und Bereitstellung von beratendem Personal, wenn eine Verlegung aus einem externen Krankenhaus in das Behandlungszentrum nicht möglich erscheint.

Stand: 05.08.2020

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