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IBBS: Informationsstelle des Bundes für Biologische Gefahren und Spezielle Pathogene

Leitung:
Christian Herzog
Vertretung:
Julia Sasse

Aufgaben

  • Erkennen außergewöhnlicher biologischer Gefahrenlagen
  • Bewerten des Risikopotenzials biologischer Gefahrenlagen
  • Unterstützen verantwortlicher Stellen bei deren Vorbereitung auf den Ereignisfall
  • Beraten der Gesundheitsbehörden bei deren Krisenmanagement und bei Bedarf zu unterstützen

Sicherstellung der Gesundheit der Bevölkerung bei sogenannten außergewöhnlichen biologischen Gefahrenlagen ist der primäre Fokus der IBBS. Solche Gefahrenlagen sind z.B. ein bioterroristischer Anschlag, unabsichtliche Freisetzungen oder natürliche Ausbruchsgeschehen mit speziellen (hochpathogenen bzw. bioterroristisch relevanten) Agenzien. Die IBBS hat folgende Themenschwerpunkte:

Konzeption von Schutzmaßnahmen

  • Systematische Ermittlung und Bewertung von Gefährdungspotenzialen biologischer Agenzien
  • Risikoanalysen zur Entwicklung von Risikominimierungsstrategien
  • Ausarbeiten von Konzepten und Leitlinien zur Seuchenbekämpfung im Ereignisfall (in Kooperation mit den beteiligten Bundes- und Landesbehörden)
  • Bedarfsanalyse von Diagnostika, Antiinfektiva, Impfstoffen und anderen Arzneimitteln
  • Schnittstelle zum "Ständigen Arbeitskreis der Kompetenz- und Behandlungszentren für Krankheiten durch hochpathogene Erreger" (STAKOB)
  • Kontakt zu den korrespondierenden Einrichtungen der Gesundheits- und Sicherheitsbehörden in und außerhalb der EU
  • Unterstützung des Auswärtigen Amtes in Fragen der biologischen Sicherheit und bei der Zusammenarbeit mit Partnerstaaten

Information der Fachöffentlichkeit

  • Information zu hochpathogenen bzw. bioterroristisch relevanten Agenzien
  • Fortbildungen für den Gesundheitssektor zur Bewältigung außergewöhnlicher biologischer Gefahrenlagen
  • Entwicklung moderner Informationsmaterialien und Schulungskonzepte
  • Analysen zur Krisenkommunikation

Reaktion im Ereignisfall

  • Beteiligung an nationalen und internationalen Frühwarnsystemen zum rechtzeitigen Erkennen und Reagieren auf außergewöhnlicher biologischer Gefahrenlagen
  • Lagebewertung bei außergewöhnlichen biologischen Gefahrenlagen und Infektionsgeschehen unklarer Ursache in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Infektionsepidemiologie
  • Beratung von Entscheidungsträgern
  • Beratung zu und Mitentwicklung von seuchenhygienischen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung
  • Vorhalten operativer Fähigkeiten zur Unterstützung von Einsatzkräften vor Ort bei der Umweltprobenahme
  • Zusammenarbeit mit Einrichtungen anderer Bundesressorts

Stand: 20.11.2017

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