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Auftakt des Emergency Medical Team Twinning Projektes mit Georgien

Am 4. und 5. Dezember 2019 trafen sich auf Einladung des deutschen National Focal Points (NFP) für Emergency Medical Teams (EMT) am RKI die Projektpartner des EMT Twinning-Projektes zu einem Kick-off Workshop in Tbilisi. Neben dem deutschen Projektpartner, dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), nahmen Vertreter des georgischen Emergency Situations Coordination & Urgent Assistance Centers und der georgische National Focal Point für EMTs teil.

EMTs sind Teams von Ärzten, Pflegepersonal und Logistikern, die bei Katastrophen und Krankheitsausbrüchen schnell in das betroffene Land verlegt werden können um medizinische Hilfe zu leisten. Sie behandeln in einem Feldkrankenhaus Patienten und unterstützen das lokale Gesundheitssystem. Die Auszeichnung als EMT erfolgt nach einem von der WHO durchgeführten Klassifizierungsverfahren, in dem medizinische und technische Mindeststandards nachgewiesen werden müssen. Der Workshop in Tbilisi bildet den Auftakt eines einjährigen EMT Twinning-Projektes zur Entwicklung und Stärkung nationaler EMT-Kapazitäten in Georgien. Durch gemeinsame Trainings und Übungen soll eine langfristige Partnerschaft (Twinning) zwischen dem im Aufbau befindlichen georgischen und dem bereits von der WHO klassifizierten EMT des ASB entstehen. Beide Teams profitieren vom Erfahrungs- und Wissensaustausch sowie der Möglichkeit internationale Zusammenarbeit zwischen EMTs zu üben, sodass sie sich auch im Einsatzfall unterstützen können. Das Projekt „EMT Twinning & Training“ wird vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) im Rahmen des Global Health Protection Programmes (GHPP) gefördert.

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Empfang der georgischen Gesundheitsministerin Dr. Ekaterine Tikaradze (6.v.l.). Quelle: Elena Mikaeliani/LEPL Emergency Situations Coordination and Urgent Assistance Center Empfang der georgischen Gesundheitsministerin Dr. Ekaterine Tikaradze (6.v.l.) Quelle: Elena Mikaeliani/LEPL Emergency Situations Coordination and Urgent Assistance Center

Während des Workshops stellten die Vertreter des ASB und des deutschen NFP ihre Erfahrungen aus Einsätzen und dem Klassifizierungsverfahren vor. Die georgischen Gastgeber präsentierten ihre Pläne für den Aufbau eines EMTs, die bereits vorhandene EMT-Ausrüstung und führten die Teilnehmer durch das zukünftige EMT-Trainingszentrum. Am zweiten Tag folgte ein Empfang der georgischen Gesundheitsministerin, die die Bedeutung der Kapazitätenstärkung im Bereich der medizinischen Nothilfe für Georgien hervorhob. Zum Abschluss wurden die Details der Twinning-Partnerschaft und die Aktivitäten für 2020 geplant. Es wird gemeinsame Workshops und Trainings in Georgien und Deutschland geben, beispielsweise im Bereich der Mutter- und Kind-Gesundheit oder der Wasseraufbereitung. Außerdem ist eine Feldübung geplant, bei der georgische und deutsche Einsatzkräfte gemeinsam in einem Katastrophenszenario einen EMT-Einsatz üben werden.

Stand: 05.02.2020

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