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Diagnostik-Material und Training

Labordiagnostik. Quelle: © nik.bernadsky / Fotolia

Während der frühen Phase der Epidemie bereitete das ZIG eine Reihe bilateraler Vor-Ort-Schulungen in Partnerländern, sowie regionale Schulungen zur SARS-CoV-2-Diagnostik in Zusammenarbeit mit der WHO und dem afrikanischen CDC (Africa-CDC) vor. Parallel dazu erhielt das ZIG Anfragen nach materieller Unterstützung für die Diagnostik. Angesichts der im März 2020 auferlegten Reisebeschränkungen und in enger Zusammenarbeit mit dem Africa-CDC und der WHO AFRO wurden die geplanten Schulungen schließlich in webbasierte Schulungen umgewandelt, die in 4 Sprachen zur Verfügung stehen (https://zenodo.org/record/4058349). Im Rahmen dieser Schulungen ermöglichte das ZIG mehr als 20 Lieferungen von Diagnostikmaterial an Teilnehmende der Online-Schulungen. Die ersten Lieferungen wurden am 15. April in die Demokratische Republik Kongo, nach Mali und Simbabwe geschickt. Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit wählte Africa-CDC die teilnehmenden Länder aus und ermöglichte die Kontaktaufnahme.

Insgesamt hat das ZIG seit Januar 2020 nahezu 100 Anfragen aus fast 50 Ländern für Laborunterstützung im Bereich der öffentlichen Gesundheit erhalten. Angefragt wurden u.a. Schulungen zur SARS-CoV-2 Diagnostik, inklusive der Typisierung von neuauftretenden Varianten, Diagnostikmaterial und Laborausrüstung. In diesem Zusammenhang ermöglichte das ZIG mehr als 50 Lieferungen von Diagnostik- und Verbrauchsmaterialien, sowie zwei Lieferungen von Laborausrüstung an bilaterale Partnerlabore.

Virtuelle Konferenzen zum Austausch von Erfahrungen und Methoden

An die Stelle von Feldmissionen, die aufgrund der Reisebeschränkungen durch die Pandemie nicht oder nur sehr eingeschränkt stattfinden konnten, trat ein virtueller Austausch mit über 60 Ländern zu technischen Fragestellungen. Im Frühjahr 2020 war dieser Austausch besonders intensiv; mindestens fünf virtuelle Austauschtreffen fanden damals pro Woche statt, u.a. mit ausländischen Botschaften in Deutschland, Gesundheitsministerien und nationalen Gesundheitseinrichtungen. Gemeinsam mit zahlreichen Public Health-Expertinnen und -Experten aus der ganzen Welt hat das ZIG viele weitere Aktivitäten zum COVID-19 Erfahrungsaustausch durchgeführt.

Stand: 22.07.2021

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