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Zielgruppeneinstiege

Epidemiologische Situation der Masern und Röteln in Deutschland in 2019

(Stand: 1.03.2020)

Masern:

Vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019 wurden Daten von 514 Masernfällen an das RKI übermittelt (Gesamtanzahl 2018: 544).

Abb. 1: Dem RKI übermittelte Masernfälle pro Monat und Jahr seit 2006 bis 2019 in Deutschland

Abbildung 1: Dem RKI übermittelte Masernfälle pro Monat und Jahr seit 2006 bis 2019 in Deutschland. Quelle: RKI

Tab. 1: Fallzahl und Inzidenzen pro 1 Mio Einwohner pro Jahr seit 2001 bis 2019 in Deutschland

Tabelle 1: Fallzahl und Inzidenzen pro 1 Mio Einwohner pro Jahr seit 2001 bis 2019 in Deutschland. Quelle: RKI

Tab. 2: Fallzahl und Inzidenzen pro 1 Mio Einwohner für die Jahre 2018 und 2019 im Vergleich zum Median der Inzidenz der letzten 5 Vorjahre nach Bundesland (Stand: 1.03.2020)

Tabelle 2:Fallzahl und Inzidenzen pro 1 Mio Einwohner für die Jahre 2018 und 2019 im Vergleich zum Median der Inzidenz der letzten 5 Vorjahre nach Bundesland (Stand: 1.02.2019). Quelle: RKI

Abb. 2: Anzahl der übermittelten Masernfälle nach Altersgruppe sowie Anzahl der hiervon hospitalisierten Fälle für das Jahr 2019 (Stand: 1.03.2020)*.

Abbildung 2: Anzahl der übermittelten Masernfälle nach Altersgruppe sowie Anzahl der hiervon hospitalisierten Fälle für das Jahr 2019 (Stand: 1.03.2020). Quelle: RKI *Ohne Fälle mit unbekannten oder nicht angegebenen Hospitalisierungsstatus


Von 485 Fällen mit diesbezüglicher Information, wurden 178 (rund 37%) der Masernfälle 2019 in ein Krankenhaus eingewiesen. Besonders häufig wurden Kinder zwischen 1 und 4 Jahren und Jugendliche und Erwachsene im Alter von 15 bis 49 Jahren hospitalisiert.

Röteln:

Deutschlandweite fallbasierte epidemiologische Daten zu aufgetretenen Rötelnfällen werden seit März 2013 erhoben, die offizielle Berichterstattung des RKI erfolgt seit Januar 2014.

Vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019 wurden dem RKI Daten von 58 postnatalen Rötelnfällen (Falldefinitionskategorie A-C) an das RKI übermittelt. Das entspricht einer Inzidenz von 0,7 pro 1 Million Einwohner. 15 Fälle (26%, 2018: 14%) waren labordiagnostisch bestätigt worden. 41 Fälle (69%) wurden als klinische Verdachtsfälle einer akuten Rötelninfektion ohne eine Laborbestätigung übermittelt. Dies traf insbesondere bei den Kindern zu.

Die Qualität der Surveillance in Deutschland reicht weiterhin nicht aus, um eindeutige Aussagen zu Infektionssketten der Röteln treffen zu können. Es fehlt an einer adäquaten Labordiagnostik und Genotypisierung der zirkulierenden Varianten der Viren. Ohne Labordiagnose kann nicht eindeutig geklärt werden, ob es sich bei diesen exanthematischen Fällen tatsächlich um akute Rötelnerkrankungen gehandelt hat.

Dem RKI ist für das Jahr 2019 kein konnataler Rötelnfall übermittelt worden.

Tab. 3: Altersgruppen der übermittelten Rötelnfälle in 2019

Tabelle 3: Altersgruppen der übermittelten Rötelnfälle in 2019. Quelle: RKI

Impfquoten gegen Masern und Röteln

Abb. 3: Impfquoten für die erste und zweite Masern- und Rötelnimpfung bei 4-7 jährigen Kindern in den bundesweiten Schuleingangsuntersuchungen 1998 bis 2017 (in Klammern die Impfquote der zweiten MMR-Impfung).

Abbildung 3: Impfquoten für die erste und zweite Masern- und Rötelnimpfung bei 4-7 jährigen Kindern in den bundesweiten Schuleingangsuntersuchungen 1998 bis 2017 (in Klammern die Impfquote der zweiten MMR-Impfung). Quelle: RKI

Stand: 16.04.2020

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