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Positivenanteile, RNA-Kopien und Anzüchtbarkeit von Proben zum Isolationsende von SARS-CoV-2 B.1.1.7 („Alpha“) positiven Fallpersonen; LK Bergstraße; März 2021

Die Virusvariante B.1.1.7 („Alpha“), die seit Dezember 2020 in Deutschland zirkuliert und seit etwa Ende Februar 2021 das Infektionsgeschehen dominiert, gilt als transmissibler als die bis dato zirkulierenden Varianten. Unklar ist, ob sie sich auch deshalb in der Population durchsetzt, weil infizierte Personen länger vermehrungsfähige Viren ausscheiden, d.h. länger ansteckend sind. Für die im Epidemiologischen Bulletin 25/2021 veröffentlichte Studie wurden im Rahmen eines Amtshilfeersuchens des Landkreises Bergstraße Proben von 53 B.1.1.7-infizierten Fallpersonen zum Ende ihrer Isolationszeit abgenommen und am RKI untersucht. Mehr als 80% der Proben waren bis einschließlich Tag 14 noch PCR-positiv, jedoch ließ sich aus keiner dieser Proben Virus anzüchten. Somit erscheint eine Isolationsdauer von 14 Tagen mit einem abschließenden negativen Antigentest bei Fallpersonen mit einem Verdacht oder einem Nachweis von B.1.1.7 als ausreichend sicher.

Veröffentlicht: Epidemiologisches Bulletin 25/2021 (PDF, 3 MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Stand: 24.06.2021

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