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Epidemiologisches Bulletin 11/2020

Tuberkulosekontrolle: Neue Wege beschreiten

Mit dem Jahr 2020 hat ein Jahrzehnt begonnen, das entscheidend sein wird für die Elimination der Tuberkulose (TB) – einer in der Regel gut behandelbaren Infektionskrankheit, an der weltweit dennoch jedes Jahr etwa 10 Millionen Menschen erkranken und etwa 1,5 Millionen sterben. Die WHO formuliert in ihrer End TB-Strategie das Ziel, im Vergleich zu 2015 die TB-Inzidenz bis zum Jahr 2035 weltweit um 90% und die Zahl der TB-Todesfälle um 95% zu senken. Wie das Epidemiologische Bulletin 11/2020 ausführt sehen die Interims-Ziele für die WHO-Euroregion bis zum Jahr 2020 entsprechende Reduktionen von 25% bzw. 35% vor. Es muss sich zeigen, ob aus dem Motto des Welt-TB-Tags „It’s time“ ein „Where there is a will, there is a way“ wird.

Veröffentlicht: Epidemiologisches Bulletin 11/2020 (PDF, 722 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Stand: 12.03.2020

    Resistenz gegenüber Tuberkulose-Standardmedikamenten: Resistenzmuster und assoziierte Risikofaktoren in Deutschland, 2008-2017

    Zur Erreichung der Elimination der Tuberkulose (TB) stellen Medikamentenresistenzen eines der größten Hindernisse dar. Die WHO schätzt, dass im Jahr 2017 weltweit 558.000 Tuberkulosen durch Bakterienstämme verursacht wurden, die gegenüber Rifampicin resistent waren. Wie im Epidemiologischen Bulletin 11/2020 berichtet sind die Anteile an medikamentenresistenter TB in Deutschland zwar gering, es zeigt sich jedoch, insbesondere für die MDR-TB, ein weitaus komplexeres Bild als erwartet. Resistenzmuster variieren in den unterschiedlichen Patientengruppen teilweise erheblich. Es zeigt sich bei fast 40% der MDR-TB eine Resistenz gegenüber allen fünf Standardmedikamenten, bei nur knapp 10% besteht lediglich eine Resistenz gegen ausschließlich Isoniazid und Rifampicin.

    Veröffentlicht: Epidemiologisches Bulletin 11/2020 (PDF, 722 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

    Stand: 12.03.2020

      Bessere Tuberkulose-Behandlung dank digitaler Tools? Praktische Erfahrungen und offene Fragen

      Digitale Tools versprechen, die Gesundheitsversorgung von Menschen weltweit zu verbessern. Auch für Tuberkulose (TB) gibt es eine wachsende Vielfalt an digitalen Tools, insbesondere zur Therapieüberwachung. Der Beitrag im Epidemiologischen Bulletin 11/2020 beleuchtet vorhandene Technologien und zeigt auf wie sie die TB-Behandlung beeinflussen. Digitale Tools können Tuberkulose nicht heilen und klassische medizinische Versorgung und Pflege nicht ersetzten. Je sorgfältiger ihr Design die Lebenswirklichkeit von Menschen mit TB berücksichtigt, desto weitreichender können sie die TB-Versorgung verbessern.

      Veröffentlicht: Epidemiologisches Bulletin 11/2020 (PDF, 722 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

      Stand: 12.03.2020

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