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Listeriose-Ausbruch mit Listeria monocytogenes Sequenz-Cluster-Typ 2521 (Sigma1) in Deutschland

Mittels Genomsequenzierung wurde im Jahr 2018 ein Listeriose-Cluster mit dem Listerien-Sequenz-Cluster-Typ 2521 im Konsiliarlabor für Listerien im RKI identifiziert. Es besteht nach IfSG eine Labormeldepflicht für L. monocytogenes bei invasiven Listeriose-Erkrankungen. Zu diesem Ausbruch werden bisher 38 Isolate gezählt, von denen 37 Listeriose-Meldefällen zugeordnet werden konnten. Die Genomsequenzen dieser Listerien-Isolate sind sehr nah verwandt, so dass davon auszugehen ist, dass die Patienten sich an einer gemeinsamen Quelle infiziert haben. In den Jahren 2014, 2016 und 2017 wurden wenige sporadische Fälle übermittelt, die retrospektiv dem Ausbruch zugeordnet werden konnten. Mitte 2018 gab es einen Anstieg an Fällen (n=21), die durch die Genomsequenzierung am RKI detektiert wurden. Im Jahr 2019 wurden 8 weitere Fälle detektiert, das letzte bekannte Erkrankungsdatum eines gemeldeten Falles ist der 13.07.2019. Im Bericht des Epidemiologischen Bulletins wird weiter darauf hingewiesen, dass die bisher gemeldeten Fälle sich auf 12 Bundesländer verteilen.

Dieser Artikel (S. 431 f.) wurde im Epidemiologischen Bulletin 41/2019 online vorab am 9.10.2019 veröffentlicht und am 11.10.2019 aktualisiert.

Veröffentlicht: Epidemiologisches Bulletin 41/2019 (PDF, 540 KB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm)

Stand: 11.10.2019

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