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Zielgruppeneinstiege

Ärztinnen und Ärzte im Krisenfall optimal unterstützen

Entwicklung bedarfsorientierter Informations­angebote

Hintergrund

Ziel der Studie ist die Entwicklung von ergänzenden Informations­materialien (ERIM), die konkret und evidenz­basiert nieder­gelassene Ärztinnen und Ärzte in außer­gewöhn­lichen biologischen Gefahren­lagen (ABG) unter­stützen und zukünftig auch als Vorlage für neue Materialien verwendet werden können.

Für das erfolgreiche Management einer ABG sind aktuelle und leicht anwendbare, praxis­orientierte Informationen wichtig. Entsprechende Materialien werden vorbereitend entwickelt und getestet, um den im Ereignisfall auftretenden hohen Informationsbedarf bedienen und schnell reagieren zu können.

Da verschiedene Akteure (z.B. Gesundheitsämter, Kliniken, niedergelassene Ärzteschaft) in Krisensituationen unterschiedliche Informations­bedürfnisse und -präferenzen haben, ist vorgesehen, ergänzend zu existierenden Referenzdokumenten (z.B. Ebola-Rahmenkonzept) Informations­angebote speziell für nieder­gelassene Ärztinnen und Ärzte zu erarbeiten.

Vorgehen

  1. Analyse von Informations­bedarf und Kommunikations­präferenzen: Mithilfe einer systematische Literaturrecherche und qualitativen Zielgruppen­befragung werden der potentiellen ABG-Unter­stützungs­bedarfs und die Kommunikations­präferenzen nieder­gelassener Ärztinnen und Ärzte analysiert.
  2. Inhaltsspezifikation und Material­entwicklung: Darauf aufbauend werden relevante Themen (z.B. persönliche Schutz- und Erst­maßnahmen), Kanäle (z.B. Print, Online, Fortbildung) und konkrete Instrumente (z.B. PDF-Merkblatt, Smartphone-APP, Webinar) bedarfsgerecht für die Zielgruppe der nieder­gelassenen Ärzteschaft ausgewählt und konzipiert.
  3. Evaluation neuer Informations­materialien: Die neu entwickelten, evidenz­basierten Materialien werden wissenschaftliche evaluiert, insbesondere durch experimentelle Testung.

Förderung

Bundesministerium für Gesundheit

Kooperationspartner

Die vom RKI geleitete Studie wird in enger Zusammen­arbeit mit folgenden Kollaborations­partnern durchgeführt:

Die Charité unterstützt insbesondere die erste Studienphase, u.a. durch Rekrutierung von Befragungs­teilnehmenden, und die Universität Erfurt wird die entwickelten Informations­materialien evaluieren.

Kontakt

Dr. Annegret Schneider
Kontaktformular

Stand: 11.01.2019

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