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Antibiotika und One Health

Kind mit Hund. Quelle: © Pixabay

Antibiotika werden fast überall eingesetzt: in der Humanmedizin, der Veterinärmedizin, der Landwirtschaft, in Aquakulturen. Der Einsatz führt zu einem erhöhten Selektionsdruck und zur Verbreitung von Antibiotika­resistenzen in all diesen Bereichen.

Mensch

Antibiotika können Leben retten, dennoch ist auch in der Humanmedizin nicht jeder Einsatz von Antibiotika sinnvoll. Das Robert Koch-Institut hat mit der Antibiotika-Verbrauchs­surveillance (AVS) ein bundesweites System zur Überwachung des Antibiotika­verbrauchs in Krankenhäusern etabliert. Das Institut erfasst auch Daten zur Resistenzentwicklung (Antibiotika-Resistenz-Surveillance, ARS). ARVIA ("ARS und AVS Integrierte Analyse") ist ein vom Bundesministerium für Gesundheit gefördertes Projekt mit dem Ziel, die Daten zu Antibiotika-Verbrauch und Antibiotika-Resistenz aus beiden Surveillance-Systemen auf Krankenhausebene in Bezug zueinander auszuwerten. Damit sollen Krankenhäuser in ihren Aktivitäten zu einem rationalen Antibiotika-Verbrauch und bei der Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben unterstützt werden.

Siehe auch:

Tier

Zu den Programmen und Maßnahmen zur Begrenzung von Antibiotikaresistenzen im Veterinärbereich siehe die Informationen des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)

Siehe auch:

Umwelt

Antibiotika­resistente Bakterien kommen auch in der Umwelt vor, zum Beispiel in Gewässern und im Boden. Auch die Gene, die Resistenzeigenschaften verleihen, können in der Umwelt vorkommen. Die Bewertung von Infektionsrisiken in Gewässern ist Aufgabe des Umweltbundesamtes (UBA) und der entsprechenden Behörden auf Landes- und kommunaler Ebene.

Siehe auch:

Stand: 09.01.2024

Gesundheits­monitoring

In­fek­ti­ons­schutz

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