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31% der Bevölkerung ab 15 Jahren haben - wenn sie an COVID-19 erkranken - ein stark erhöhtes Risiko, dass die Erkrankung schwer verläuft.

Intensivstation. Quelle: Michael Bührke / pixelio.de

Nur ein Teil der Menschen erkrankt an COVID-19, wiederum ein Teil ist von einem schweren oder kritischen Krankheitsverlauf betroffen. Viele von ihnen weisen Risiken wie ein hohes Alter oder Vorerkrankungen auf und stehen bei Schutzmaßnahmen besonders im Fokus. Ziel ist es, die Zahl dieser Personen in Deutschland zu bestimmen und nach soziodemografischen Merkmalen zu differenzieren.

Die Auswertungen der Studie Gesundheit in Deutschland aktuell (GEDA) 2019/2020-EHIS des Robert Koch-Instituts zeigen, dass 30,6% der Bevölkerung ab 15 Jahren ein stark erhöhtes Risiko für eine schwere COVID-19-Erkrankung aufweisen; dies sind 21,6 Millionen Menschen. Die Gesamtgruppe schließt auch Personen mit einem moderat erhöhten Risiko ein und umfasst etwa 36,5 Millionen Menschen. GEDA 2019/2020-EHIS wurde als bundesweite telefonische Querschnittbefragung zwischen April 2019 und Oktober 2020 durchgeführt. Informationen zu Alter, Geschlecht und Bildung, Lebensform und Bundesland geben Hinweise, wie Betroffene erreicht und Informationskampagnen gestaltet werden können.

Stand: 03.03.2021

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