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Modul "Daten für Taten" vom 29.2. bis 2.3.2016

Gesundheitsämter sehen sich heute mit einer Vielzahl von Public-Health-relevanten Fragestellungen mit Bezug zum Infektionsschutz konfrontiert: zu geringe Impfraten von Kindern gegen Masern einhergehend mit einer wachsenden Zahl von Masernausbrüchen in Gemeinschaftseinrichtungen; zunehmend mehr antibiotikaresistente Erreger in Krankenhäusern bei gleichzeitig noch un­zu­rei­chen­der Meldung nosokomialer Ausbrüche; zu geringe Influenzaimpfraten beim Pflegepersonal; mangelndes Problembewusstsein für Präventionsmaßnahmen gegen Hepatitis A an Schulen etc.

Bei all diesen Fragestellungen kann eine strukturierte Herangehensweise in der Erhebung und Bewertung von Surveillance- und anderen Daten die Planung von gesundheitswirksamen Maßnahmen erleichtern.

Ziel des Moduls "Daten für Taten" ist, das Interesse und die Kompetenz bei der Betrachtung und Analyse der eigenen Daten aus der Infektionssurveillance, aber auch anderer Daten aus dem Gesundheitsamt zu wecken und zu stärken. Des Weiteren werden Methoden vermittelt, um Public-Health-Interventionen im eigenen Verantwortungsbereich zu planen und zu evaluieren sowie über alle Arbeitsschritte und Maßnahmen adäquat Bericht zu erstatten.

Die Kursinhalte werden über Vorlesungen, Gruppenübungen und Plenums­dis­kus­sio­nen vermittelt. Eine aktive Teilnahme der Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer an den Gruppenarbeiten ist ausdrücklich erwünscht. Hilfreich sind Grundkenntnisse in MS Excel.

Den geplanten Kursablauf beschreibt die Kursinformationsbroschüre, die unter "Weitere Informationen" zugänglich ist.

Stand: 20.06.2016

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