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Ausstellungseröffnung „Verfolgte Ärzte im Nationalsozialismus“ im Gesundheitsamt des Bezirkes Tempelhof-Schöneberg am 8.5.2003

Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts

Die Ausstellung „Verfolgte Ärzte im Nationalsozialismus“, die von 1999 bis 2002 in den Räumen des Robert Koch-Institutes in der General-Pape-Straße zu sehen war, wird im Gesundheitsamt Tempelhof wiedereröffnet.

Das Robert Koch-Institut hatte 1999 diese Ausstellung initiiert, um an die Biographien und Leistungen von Ärzten und Sozialmedizinern zu erinnern, die im Nationalsozialismus mit Berufsverboten belegt wurden, ins Exil getrieben oder ermordet wurden. „Aus den Biographien und den in der Ausstellung gezeigten Dokumenten wird auch deutlich, dass mit der Ermordung oder Vertreibung vieler Gesundheitswissenschaftler und Ärzte durch das NS-Regime ebenfalls viele Konzepte des sich in den Zwanzigerjahren schnell entwickelnden Public-Health-Gedankens zerstört wurden“, sagt Dr. Bärbel-Maria Kurth, Leiterin der Abteilung Epidemiologie und Gesundheitsberichterstattung.

Die Eröffnung der Ausstellung findet statt

am Donnerstag, 8. Mai 2003, 12.00 Uhr,

im Gesundheitsamt des Bezirkes Tempelhof-Schöneberg Rathausstraße 27, 12105 Berlin (Mariendorf).


Die Ausstellung wird vom Schöneberg Museum unterstützt. An der Eröffnung nehmen teil:

  • Dr. Elisabeth Ziemer, Stadträtin,
  • Dieter Hapel, Stadtrat,
  • Dr. Bärbel-Maria-Kurth, Robert Koch-Institut,
  • Petra Zwacke, Leiterin des Schöneberg Museums,
  • Ernst Tollmann, der 1933 in der General-Pape-Straße inhaftiert war.

Stand: 06.05.2003

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