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Museum und Mausoleum

Das Museum im Robert Koch-Institut

Im Robert Koch-Institut erinnert ein kleines Museum an Leben und Werk des Institutsgründers und Namensgebers. Vom 1. Oktober 2016 bis voraussichtlich Ende November 2017 bleiben Museum und Mausoleum auf Grund von Umbau- und Modernisierungsarbeiten geschlossen.

Ansprechpartnerin für Fragen des Museums und zum wissenschaftlichen Nachlass von Robert Koch ist Heide Tröllmich, Telefon: 030 - 18754 - 2678 (montags) oder E-Mail.

Bild des Museums des RKI. © Bredow/RKIBild des Museums des RKI Quelle: Bredow, Robert Koch-Institut Berlin

Die erste Ausstellung im Robert Koch-Institut war anlässlich der Beisetzung Robert Kochs am 4. Dezember 1910 im Vorraum des Mausoleums gestaltet worden. Mit der Fertigstellung des Nebengebäudes wurde 1913 in dessen Erd­geschoss ein größeres Museum eingerichtet. Durch Umbau und Erwei­te­rungs­bauten nach Ende des 2. Weltkrieges entstand im neu hinzugefügten Vorbau des Hauptgebäudes wieder ein Museum, welches am 50. Todestag von Robert Koch (1960) am heutigen Standort eingeweiht wurde.

Das Mausoleum für Robert Koch im Robert Koch-Institut

Am 10. Dezember 1910 fand die offizielle Einweihung des Mausoleums statt. Wenige Tage zuvor, am 4. Dezember, war in Gegenwart von Familienmitgliedern, Freunden und Kollegen die kupferne Urne mit der Asche Robert Kochs im Mauerwerk beigesetzt worden.

In einem Schreiben vom 4. Juni 1910 an den Minister der „geistlichen, Unterrichts- und Medizinal-Angelegenheiten“ legt Georg Gaffky, Leiter des Königlich Preußischen Instituts für Infektionskrankheiten, dar, dass es sein dringender Wunsch ist, die sterblichen Reste Robert Kochs in dem Institut zu bewahren, welches für den Verstorbenen und nach seinen Plänen errichtet wurde.

Im Erd­ge­schoss des Südwestflügels gegenüber dem Hörsaal wurde ein großer Raum, in dem zu Lebzeiten Robert Kochs die photographische Abteilung unter­ge­bracht war, als Grabstätte ausgewählt und mit Marmor in verschiedenen Farb­tönen ausgekleidet. Die Ausführung erfolgte nach Plänen des Architekten Paul Mebes. Die westliche Schmalseite enthält das von dem Berliner Künstler Prof. Walter Schmarje ausgeführte Epitaph mit dem Reliefbild Robert Kochs. Darunter befindet sich in einer durch eine weiße Marmorplatte verschlossenen Nische die Urne mit der Asche. An der Ostseite des Mausoleums sind unter der Überschrift „Robert Koch - Werke und Wirken“ wesentliche Daten zu den Ergebnissen seiner Forschungsarbeit dargestellt.

Ihre Wertschätzung für den Forscher und Menschen Robert Koch brachten Mitarbeiter, Kollegen und Freunde durch Spenden zum Ausdruck, welche letztlich den Bau des Mausoleums ermöglichten.

Bild des Mausoleums von Robert Koch. © Bredow/RKIBild des Mausoleums von Robert Koch Quelle: Bredow, Robert Koch-Institut Berlin

Stand: 09.03.2017

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