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Das Varizellen-Sentinel der AGV

Die Sentinel-Surveillance von Varizellen- und Herpes-Zoster-Er­kran­kungen endet zum 31.12.2017. Wir danken allen teil­neh­men­den Ärztinnen und Ärzten herzlich für ihre Unter­stützung! Bitte senden sie uns alle noch aus­stehen­den Melde­bögen (ein­schließ­lich des Monats­bogens für Dezember 2017) noch wie gewohnt per Fax bis spätestens 31.01.2018 zu.

Ziel

Seit 2004 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut die Impfung gegen Windpocken (Varizellen) für alle Kinder (Standardimpfung). Mit dem Sentinel für Varizellen und Herpes Zoster werden die Auswirkungen der Varizellen-Impfung auf die Epidemiologie der Varizellen und des Herpes Zoster untersucht.

Historie

Im März 2005 wurde die Arbeits­gemein­schaft Masern und Varizellen gegründet, die sich ab 01.04.2011 in Arbeits­gemein­schaft Varizellen (AGV) umbenannte. Die Arbeits­gemeinschaft war bis zum 31.03.2012 eine gemein­same Initiative des Robert Koch-Instituts (RKI) mit Impf­stoff­her­stellern und dem Deutschen Grünen Kreuz. Die wissenschaft­liche Federführung lag beim RKI, das keine finanziellen Zu­wen­dungen von den Impf­stoff­her­stellern erhielt. Seit dem 1. April 2012 trägt das RKI die alleinige organi­satorische und inhalt­liche Verant­wor­tung für die Sentinel-Surveillance von Varizellen und Herpes Zoster in der AGV. Die Finan­zie­rung erfolgt aus­schließlich aus öffentlichen Mitteln, die vom Bundes­ministerium für Gesund­heit zur Verfügung gestellt werden.

Design

An der bundes­weiten Sentinel-Surveillance nehmen Ärzte und Ärztinnen aus aktuell ca. 800 pädia­trischen und allge­mein­medi­zinischen Praxen teil. Diese werden jeden Monat aufgefordert, über die beobach­teten Varizellen- und Herpes-Zoster-Fälle aus ihrer Praxis an das Studien­sekretariat zu berichten (bzw. auch sogenannte Null­meldungen - keine Fälle gesehen). Darüber hinaus bietet das RKI den Teil­neh­mern die Möglichkeit von Labor­unter­suchungen bei ge­impf­ten Pa­tien­ten mit einer Varizellen- oder Gürtel­rose-Er­kran­kung aus Bläs­chen­ab­stri­chen an, um das Virus nachzu­weisen und die Virus­variante zu bestimmen. Die Mitarbeit der Ärztinnen und Ärzte ist freiwillig und ehren­amtlich. Einheit­liche Begriffs­be­stimmun­gen und Fall­definitionen tragen zur Qualitäts­sicherung bei. Ergebnisse werden in wissen­schaft­lichen Zeit­schriften publiziert und auf der Internet­seite in Form von Newslettern zur Verfügung gestellt. Alle Formulare und Newsletter stehen als Pdf-Datei auf unserer Internet­seite zur Verfügung (Links siehe unten).

Stand: 13.11.2017

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