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Nationale Referenzzentren und Konsiliarlaboratorien

Gegenwärtig sind 19 Nationale Referenzzentren und 48 Konsiliarlaboratorien berufen. Einige haben ihren Sitz am RKI (siehe linke Navigationsleiste).

Aufgabe der Nationalen Referenzzentren (NRZ) ist die Überwachung wichtiger Infektionserreger. Sie werden für eine dreijährige Periode berufen.Die Berufung erfolgt vom Präsidenten des RKI in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG). Die aktuelle Berufungsperiode endet im Dezember 2013.

Um für ein möglichst breites Spektrum von Krankheitserregern fachlichen Rat vorhalten zu können, werden für den gleichen Zeitraum zusätzlich Konsiliarlaboratorien zu weiteren gesundheitsrelevanten Infektionserregern und erregerbedingten klinischen Syndromen mit besonderer infektionsepidemiologischer Bedeutung eingerichtet. Sie werden durch die Fachgesellschaften vorgeschlagen und durch den Präsidenten des RKI ernannt. Die Konsiliarlaboratorien ergänzen das bestehende Netz der Nationalen Referenzzentren und der Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes sowie der einschlägigen Universitätsinstitute in spezifischer Weise. Das Beratungsangebot steht im Vordergrund. Es sollte insbesondere bei über die Routine hinausgehenden Fragen in Anspruch genommen werden. Zusätzlich werden diagnostische Leistungen angeboten.

Stand: 02.05.2012

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