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Nationale Referenzzentren und Konsiliarlaboratorien

Gegenwärtig sind 19 Nationale Referenz­zentren und 40 Konsiliar­la­bora­torien berufen. Einige haben ihren Sitz am RKI (siehe linke Navigationsleiste).

Die Nationalen Referenzzentren (NRZ) sich vorrangig mit der Ent­wicklung bzw. Verbesserung diagnostischer Verfahren der jeweiligen ihnen zugeordneten Erreger, deren Spezial­diag­nostik und mit Resis­tenz- und Virulenz-Aspekten. Außerdem beraten die Nationalen Referenzzentren z.B. den Öffentlichen Gesundheitsdienst. Die Berufung der Nationalen Referenzzentren erfolgt jeweils für einen drei­jäh­rigen Zeitraum. Eine Evaluation zum Ende der Berufungsperiode entscheidet über die Weiterführung der Nationalen Referenzzentren. Die Berufung erfolgt vom Präsidenten des RKI in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG). Die aktuelle Berufungsperiode endet im Dezember 2016.

Um für ein möglichst breites Spektrum von Krankheitserregern fachlichen Rat vorhalten zu können, werden für den gleichen Zeitraum zusätzlich Konsi­liar­labore (KL) zu weiteren gesundheitsrelevanten Infektionserregern mit besonderer infek­tions­epidemiologischer Bedeutung durch den Präsidenten des RKI berufen. Die Konsiliarlabore ergänzen das bestehende Netz der Nationalen Referenz­zentren und der Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes sowie der ein­schlä­gigen Universitätsinstitute in spezifischer Weise. Das Bera­tungs­an­gebot steht im Vordergrund. Es sollte insbesondere bei über die Routine hinaus­ge­henden Fragen in Anspruch genommen werden. Zusätzlich werden diagnostische Leistungen angeboten.

Stand: 13.08.2014

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