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Impfen

Informationsangebot

Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen. Moderne Impfstoffe sind gut verträglich und unerwünschte Arzneimittelnebenwirkungen werden nur in seltenen Fällen beobachtet. Unmittelbares Ziel der Impfung ist es, den Geimpften vor einer ansteckenden Krankheit zu schützen. Bei Erreichen hoher Impfquoten ist es möglich, einzelne Krankheitserreger regional zu eliminieren und schließlich weltweit auszurotten. Die Elimination der Masern und der Poliomyelitis sind erklärte und erreichbare Ziele nationaler und internationaler Gesundheitspolitik. Für Poliomyelitis ist dieses Ziel u.a. in Europa bereits erreicht worden.

Die Internetseiten des Robert Koch-Instituts zum Impfen informieren zu vielen Aspekten dieses wichtigen Themas. Sie finden auf den Internetseiten unter

  • Impfungen A-Z: alle Informationen der Ständigen Impfkommission (STIKO) und der Geschäftsstelle der STIKO zu den einzelnen Impfungen,
  • Themenliste: eine alphabetische Übersicht wichtiger und häufig nachgefragter Themen zum Impfen,
  • Bedeutung von Impfungen: Veröffentlichungen zu Nutzen und Risiken von Impfungen,
  • Impfstatus: Daten und Erläuterungen zu den Impfquoten in Deutschland,
  • Präventionsprogramme: Ziele, Konzepte und Berichte zu impfpräventablen Erkrankungen.

Die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) mit den Impfungen für Säuglinge, Kleinkinder, Jugendliche und Erwachsene und mit der Tabelle der Indikations- und Auffrischimpfungen finden Sie bei der jeweiligen Impfung unter Impfungen A-Z sowie auf den STIKO-Seiten, siehe Link in der rechten Marginalspalte. Dort gibt es auch ein Archiv aller vorhergehenden Empfehlungen der STIKO.

Hinweise

Eine wichtige Aufgabe des Arztes besteht darin, für einen ausreichenden Impfschutz der von ihm betreuten Patienten zu sorgen. Bedeutsam ist dabei, die Grundimmunisierung bei Säuglingen und Kleinkindern frühzeitig entsprechend den STIKO-Empfehlungen und ohne unnötige Verzögerungen zu beginnen sowie zeitgerecht abzuschließen. Nach der Grundimmunisierung stellen regelmäßige Auffrischimpfungen bis zum Lebensende sicher, dass der notwendige Impfschutz erhalten bleibt und - wenn indiziert - ein Impfschutz gegen weitere impfpräventable Infektionskrankheiten aufgebaut wird. Individuelle Fragen zu Impfungen sollten mit dem verantwortlichen Arzt im Rahmen der gesetzlichen Aufklärungspflicht besprochen werden.

Für Ärzte und Fachpersonal bietet das Robert Koch-Institut eine telefonische Beratung zu allgemeinen Impf-Fragen und STIKO-Empfehlungen an (Tel.: 030 - 18754 -0). Diese Impfhotline ist montags von 9:30 bis 11:30 Uhr und donnerstags von 12:00 bis 14:00 Uhr zu erreichen.

Eine reisemedizinische Beratung kann jedoch nicht vorgenommen werden. Allgemeine Hinweise zu Reiseimpfungen finden Sie auf den STIKO-Seiten (siehe Link in der rechten Marginalspalte). Individuelle und aktuelle Entwicklungen berücksichtigende reisemedizinische Beratungen übernehmen entsprechende reisemedizinische Beratungsstellen wie z.B. Tropenmedizinische Institute oder auf Reisemedizin spezialisierte Praxen.

Zu den Seiten

Diese Internetseiten zum Thema "Impfen" werden vom Fachgebiet 33 (Impfprävention) des Robert Koch-Instituts in Zusammenarbeit mit dem Internetbeauftragten des Instituts betreut. Innerhalb dieses Fachgebiets arbeiten unabhängige Wissenschaftler verschiedener Disziplinen. Die Entwicklung von Präventionsstrategien – hierbei insbesondere von Impfprogrammen – stellt einen Arbeitsschwerpunkt des Fachgebietes dar. Darüber hinaus ist in diesem Fachgebiet die Geschäftsstelle der STIKO angesiedelt. Aufgabe der STIKO ist es, auf wissenschaftlicher Grundlage nationale Empfehlungen für die notwendigen Schutzimpfungen in Deutschland zu erarbeiten.

Die Internetseiten werden regelmäßig vom Robert Koch-Institut überprüft. Sie werden aktualisiert, sobald neue Informationen über das Impfen vorliegen. Dies ist mindestens einmal jährlich der Fall, wenn in der 30. Kalenderwoche neue Empfehlungen der STIKO veröffentlicht werden.

Das Robert Koch-Institut ist eine obere Bundesbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit und verfolgt keine kommerziellen Interessen. Sowohl die Forschungstätigkeit als auch die Bereitstellung der Informationen zu Impfthemen auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts werden ausschließlich aus eigenen Mitteln des Robert Koch-Instituts ohne jegliche Zuwendungen seitens privater Sponsoren finanziert.

Die Impf-Internetseiten des Robert Koch-Instituts sind von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf die Liste der zertifizierten Informationen zu diesem Thema aufgenommen worden.

Stand: 14.12.2012

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