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HPV-Prävalenzstudie 2017/18

Projektleitung: Dr. med. Viktoria Schönfeld

Projektteam:
PD Dr. med. Ole Wichmann, Dr. med. Viktoria Schönfeld, Dr. med. Thomas Harder, Anna Loenenbach, Dr. med. Anja Takla, Dr. med. Miriam Wiese-Posselt

Projektpartner:
PD Dr. Andreas Kaufmann, Klinik für Gynäkologie mit Brustzentrum der Charité, Berlin

Projektfinanzierung:
Bundesministerium für Gesundheit

Zusammenfassung

In Deutschland erkranken jedes Jahr ca. 4.600 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, jährlich versterben ca. 1.500 Frauen an den Folgen der Erkrankung. Infektionen mit dem sexuell übertragenen humanen Papillomvirus (HPV) sind die Voraussetzung für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs. Seit 2007 wird durch die Ständige Impfkommission (STIKO) die HPV-Impfung für Mädchen empfohlen. Da HPV-Infektionen nicht meldepflichtig sind, werden Daten zur Krankheitslast von HPV nicht routinemäßig erhoben. Um künftige Auswirkungen der Impfung in Deutschland untersuchen zu können, hat das RKI in Kooperation mit der Berliner Charité in den Jahren 2010-2011 eine populationsbasierte Basisstudie durchgeführt (für mehr Informationen siehe Link unten).

10 Jahre nach Einführung der HPV-Impfung und 6 Jahre nach der Basisstudie wird nun die Nachfolgestudie "HPV-Prävalenzstudie 2017/18" durchgeführt, um erstmals eine populationsbasierte Schätzung der HPV-Impfeffektivität sowie der Impfeffekte auf die HPV-Prävalenz und -Typenverteilung für Deutschland zu generieren. Für die Studie werden ca. 1.200 junge Frauen zwischen 20 und 25 Jahren in ganz Deutschland rekrutiert. Mittels eines Selbstabnahmesets entnehmen die Teilnehmerinnen vaginale Zellmaterialproben, die in Kooperation mit der Frauenklinik der Charité auf eine HPV-Infektion mit 18 Hochrisiko- (u.a. Typ 16, 18, 31 und 45) und 8 Niedrigrisiko-Typen (u.a. Typ 6 und 11) sowie mögliche Begleitinfektionen getestet werden. Parallel werden die Teilnehmerinnen gebeten, einen Fragebogen u.a. zu demographischen Angaben, Sexualverhalten, Vorerkrankungen und HPV-Impfstatus auszufüllen. Ergebnisse der Studie sind für 2018 zu erwarten.

Stand: 26.06.2017

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