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Entnahme von Proben aus dem Kryotank im Probebetrieb. Quelle: RKI

Das S4-Labor im Robert Koch-Institut

In einem Labor der höchsten Schutz­stufe (S4) können Krank­heits­er­reger wie Ebola-, Mar­burg-, oder Lassa­viren sicher unter­sucht wer­den. Das Robert Koch-Institut ist das einzige Bundes­institut im human­medizin­ischen Bereich mit einem S4-Labor.

Das Labor besitzt eine eigene Luft-, Strom- und Wasser­ver­sorgung. Die Mit­arbeiter arbeiten darin in Voll­schutz­an­zügen; mehr­stufige Sicher­heits­systeme ver­hindern, dass die Er­reger ins Freie ge­langen. Der­zeit befindet sich das Labor noch in der Test­phase: die technischen Geräte und Systeme werden über­prüft, Arbeits­ab­läufe, Wartungs- und Not­fall­prozesse intensiv trainiert. Während der Test­phase wird im S4-Labor aus­schließ­lich mit Erregern einer niedrigeren Risiko­gruppe (RG2) gearbeitet.

Als zentrale Ein­richtung für den Infektions­schutz in Deutsch­land führt das RKI zahl­reiche diag­nostische und experimen­telle Arbeiten durch. Bei im­portierten, hoch an­steckenden Krank­heiten ist eine schnelle Diagnostik not­wendig, um über Quarantäne­maß­nahmen und Be­hand­lungs­möglich­keiten ent­scheiden zu können. Das S4-Labor ermöglicht den sicheren Um­gang mit solchen Patienten­proben. Darüber hinaus er­möglicht es den Wissen­schaftlern, hoch­patho­gene Er­reger und deren Be­kämpfung ge­zielt zu er­forschen.

Stand: 17.08.2017

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