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Antibiotika-Resistenz-Surveillance in Deutschland (ARS)

Verlässliche und repräsentative Surveillance-Daten zum Auftreten und zur Verbreitung antibiotikaresistenter Infektionserreger bilden die Voraussetzung für die Bewertung der Problematik und für die Erarbeitung von Strategien zur Prävention und Kontrolle von Antibiotikaresistenzen.

Mit ARS  - „Antibiotika-Resistenz-Surveillance in Deutschland“ – soll eine repräsentative flächendeckende Surveillance der Antibiotikaresistenz etabliert werden, die sowohl die stationäre Krankenversorgung als auch den Sektor der ambulanten Versorgung abdeckt. Damit sollen belastbare Daten zur Epidemiologie der Antibiotikaresistenz in Deutschland bereitgestellt sowie differentielle Aussagen nach Strukturmerkmalen der Krankenversorgung und nach Regionen möglich werden.

ARS ist konzipiert als laborgestütztes Surveillancesystem zur kontinuierlichen Erhebung von Resistenzdaten aus der Routine für das gesamte Spektrum klinisch relevanter bakterieller Erreger. Projektteilnehmer und damit Datenlieferanten sind Laboratorien, die Proben aus medizinischen Versorgungseinrichtungen und Arztpraxen mikrobiologisch untersuchen.

ARS als nationales Surveillance-Netzwerk ist Kooperationspartner des European Antimicrobial Resistance Surveillance System (EARSS). Die für EARSS relevanten Resistenzdaten werden vom Robert-Koch-Institut an die EARSS-Zentrale weitergeleitet.

Ziele von ARS

  • Aufbau eines Netzwerkes von mikrobiologischen Laboratorien zur Erfassung und Bewertung der Antibiotikaresistenz in Deutschland
  • Bereitstellung von allgemeinen Referenzdaten zur epidemiologischen Situation und zeitlichen Entwicklung der Antibiotikaresistenz für die häufigsten bakteriellen Erreger sowie von Statistiken nach Regionen und Strukturmerkmalen der Krankenversorgung in Abhängigkeit von der Teilnahmeentwicklung an ARS
  • Aufbau eines Feedbacksystems für Teilnehmer an ARS

Stand: 18.01.2010

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