Navigation und Service

Zielgruppeneinstiege

GBE kompakt zum Thema Gesundheit pflegender Angehöriger

Mit dem neuen GBE kompakt "Pflegende Angehörige - Deutschlands größter Pflegedienst" liegen aktuelle bundesweit repräsentative Daten zur Gesund­heits­situation von pflegenden Angehörigen vor. Sieben Prozent der Erwachsenen, hochgerechnet etwa 4,7 Millionen Menschen, pflegen regelmäßig eine pflege­be­dürf­tige Person; 65 Prozent der Pflegenden sind Frauen, 35 Prozent sind Männer. Ein Drittel der Pflegenden (2,1 Prozent der Erwachsenen) erbringt täglich mindes­tens zwei Stunden Pflegeleistungen (Pflegende mit hohem Pflegumfang). In dieser Gruppe sind 77 Prozent Frauen, 23 Prozent Männer. Pflegende mit hohem Betreuungsumfang schätzen im Vergleich zu Nicht-Pflegenden ihren Gesund­heits­zustand häufiger als nicht gut ein und berichten zu höheren Anteilen gesund­heit­liche Einschränkungen und psychische Belastungen. Ein hoher Pflegeumfang steht auch mit ungünstigerem Gesundheitsverhalten in Zusammen­hang, zum Beispiel ist bei pflegenden Frauen die Wahrscheinlichkeit, keinen Sport zu treiben, zu rauchen und keine Zahnvorsorge in Anspruch zu nehmen, erhöht.


Im Vergleich zu Nicht-Pflegenden gehören Pflegende mit hohem Betreuungs­umfang häufiger niedrigen Bildungsgruppen an, sind seltener erwerbs­tätig und erfahren häufiger nur geringe soziale Unterstützung. Angehörigenpflege wird in hohem Maß von älteren, niedrig gebildeten, sozial schlechter gestellten Frauen mit gesundheitlichen Einschränkungen und geringer sozialer Unterstützung geleistet. Die Situation dieser Personen­gruppe muss daher in der Unterstützung und Gesundheitsförderung pflegender Angehöriger besondere Beachtung finden. Am 8. September 2015 findet auch ein bundesweiter Aktionstag Pflegende Angehörige statt.

Stand: 02.09.2015

Themen

RKI-Ratgeber für Ärzte

Computertastatur mit einer Taste "Gesundheit". © momius / Fotolia.com

Die Ratgeber für Ärzte geben einen struktu­rierten Über­blick zu wich­tigen Infek­tions­krank­heiten. Die Beiträge werden in Zu­sam­men­arbeit mit den Natio­nalen Referenz­zentren, Konsiliar­laboren sowie weiteren Experten erar­beitet.

Ebolafieber

Elektronenmikroskopische Aufnahme von Ebolaviren (orange eingefärbt). Quelle: Hans Gelderblom/RKI

Westafrika sieht sich derzeit mit der weltweit größten Ebolafieber-Epidemie konfrontiert. Das Robert Koch-Institut gibt unter anderem Empfehlungen zum Umgang mit Ebolafieber-Verdachts­fällen in Deutschland und unterstützt die Bekämpfung des Ausbruchs vor Ort.

Impfen

Impfung. © Schnartendorff/RKI

Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen in der Medizin. Die Ständige Impfkommission (STIKO) entwickelt die in Deutschland als wissenschaftlicher Standard akzeptierten Empfehlungen.

Infektions- und Krankenhaushygiene

Kopf einer Frau in OP-Kleidung. © Neustockimages/iStockphoto

Stationäre und ambulante Behandlung und Pflege sind mit einem Infektions­risiko verbunden. Die Seiten zur Infektions- und Krankenhaus­hygiene informieren über die Vermeidung, Bewertung und Bekämpfung nosokomialer Infektionen.

Infektionsdaten

Graphische Darstellung von Influenza-Daten. © RKI

Das Epidemiologische Bulletin veröffentlicht wöchentlich Daten und Berichte zum Infektionsgeschehen in Deutschland. Mit der Datenbank SurvStat sind individuelle Abfragen möglich. Das Infektionsepidemiologische Jahrbuch enthält eine Analyse der Meldedaten.

Aktuelle Gesundheitsbefragungen

Frau mit Headset am Computer. © RKI

Das Robert Koch-Institut erhebt Daten zur gesundheitlichen Lage der in Deutschland lebenden Bevölkerung. Im Rahmen dieser Studien werden telefonische, schriftliche und Online-Befragungen durchgeführt.

Ge­sund­heits­mo­ni­to­ring

In­fek­ti­ons­schutz

For­schung

Kom­mis­sio­nen

Ser­vice

© Das Robert Koch-Institut ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit