EU-Projekt zur Qualitätssicherung der Diagnostik biologischer Toxine
Zu den giftigsten bekannten biologischen Toxinen gehören das Pflanzentoxin Rizin, die bakteriellen Botulinum-Neurotoxine und Staphylokokken-Enterotoxin B sowie das von einigen Algen produzierte Saxitoxin, das in Muscheln angereichert sein kann. Diese und andere biologische Gifte können natürlicherweise eine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung darstellen; sie könnten aber auch für bioterroristische Angriffe missbraucht werden. Seit Januar 2012 koordiniert das Robert Koch-Institut das EU-Projekt EQuATox, das die Qualitätssicherung im Feld der biologischen Toxine vorantreibt. Ziel ist es, ein Expertennetzwerk innerhalb Europas aufzubauen, das auch namhafte Labore aus den USA und Kanada integriert. Das Projekt soll die analytischen Kapazitäten im Bereich biologischer Toxine erweitern und dazu beitragen, den Gesundheitsschutz der Bevölkerung zu verbessern. Das Institut setzt mit diesem Projekt bereits begonnene Arbeiten zur Qualitätssicherung bei der Diagnostik von hoch infektiösen Erregern fort (Projekt QUANDHIP).
Themen
Das Epidemiologische Bulletin veröffentlicht wöchentlich Daten und Berichte zum Infektionsgeschehen in Deutschland. Mit der Datenbank SurvStat sind individuelle Abfragen möglich. Das Infektionsepidemiologische Jahrbuch enthält eine Analyse der Meldedaten.
Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen in der Medizin. Die Ständige Impfkommission (STIKO) entwickelt die in Deutschland als wissenschaftlicher Standard akzeptierten Empfehlungen.
Stationäre und ambulante Behandlung und Pflege sind mit einem Infektions- risiko verbunden. Experten schätzen, dass sich etwa ein Drittel aller Krankenhausinfektionen durch Hygienemaßnahmen vermeiden lassen.
Wie viele Menschen in Deutschland leiden an Rückenschmerzen? Wie häufig sind psychische Erkrankungen in verschiedenen Altersgruppen? Antworten auf diese und zahlreiche weitere Fragen gibt die Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE).
Journalisten finden hier Ansprechpartner, Pressemitteilungen, Pressetermine und weitere Serviceangebote.
Das Robert Koch-Institut veröffentlicht Forschungsergebnisse sowie thematische Informationen in Fachzeitschriften und eigenen Publikationen. Diese sind überwiegend auch online verfübar.