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Zielgruppeneinstiege

FSME in Deutschland

Zecke an einem trockenen Grashalm. Quelle: © G. Hendrickx / Avia-GIS

Ein Risiko für eine FSME-Infektion besteht in Deutschland weiterhin vor allem in Baden-Württemberg und Bayern, in Südhessen und im südöstlichen Thüringen. Einzelne Risiko­gebiete befinden sich zudem in Mittelhessen (LK Marburg-Biedenkopf), im Saar­land (Saar-Pfalz-Kreis), in Rheinland-Pfalz (LK Birkenfeld), und seit 2014 mit dem LK Vogtlandkreis auch in Sachsen. In Bayern kommen zwei neue Risikogebiete dazu, in Thüringen eins, alle drei Kreise grenzen an bestehende Risikogebiete. Im Epidemio­lo­gischen Bulletin 21/2015 ist die aktualisierte FSME-Risikogebietskarte sowie eine umfassende Erläuterung der Situation erschienen. Ein Kreis wird als Risikogebiet definiert, wenn in einem Fünfjahreszeitraum in dem Kreis oder in der Kreisregion mehr als ein Fall pro 100.000 Einwohner aufgetreten ist. In der Anlage zum Epidemiologischen Bulletin sind die FSME-Inzidenzen für alle Kreise und Kreisregionen aufgeführt. Pro Jahr werden dem RKI insgesamt meist um die 300 FSME-Erkrankungen übermittelt.


Die Ständige Impfkommission empfiehlt eine FSME-Impfung für Personen, die in FSME-Risikogebieten Kontakt zu Zecken haben könnten. Nach einem Anstieg der Impfquoten in diesen Gebieten bis ca. 2009/2010 stagnieren sie in den letzten Jahren oder nehmen sogar ab. Durch eine Steigerung der Impfquoten insbesondere in Kreisen mit den höchsten FSME-Inzidenzen könnte ein hoher Anteil der FSME-Erkrankungen verhindert werden.

Stand: 26.05.2015

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Masern – eine der ansteckendsten Krankheiten – werden durch Tröpfchen (Sprechen, Husten, Niesen) und Sekrete aus Nase oder Rachen übertragen. Aufgrund von Impflücken vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen kommt es immer wieder zu Masernausbrüchen.

Ebolafieber

Elektronenmikroskopische Aufnahme von Ebolaviren (orange eingefärbt). Quelle: Hans Gelderblom/RKI

Westafrika sieht sich derzeit mit der weltweit größten Ebolafieber-Epidemie konfrontiert. Das Robert Koch-Institut gibt unter anderem Empfehlungen zum Umgang mit Ebolafieber-Verdachts­fällen in Deutschland und unterstützt die Bekämpfung des Ausbruchs vor Ort.

Impfen

Impfung. © Schnartendorff/RKI

Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen in der Medizin. Die Ständige Impfkommission (STIKO) entwickelt die in Deutschland als wissenschaftlicher Standard akzeptierten Empfehlungen.

Infektions- und Krankenhaushygiene

Kopf einer Frau in OP-Kleidung. © Neustockimages/iStockphoto

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Infektionsdaten

Graphische Darstellung von Influenza-Daten. © RKI

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Aktuelle Gesundheitsbefragungen

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