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Zielgruppeneinstiege

Masern: Impflücken schließen, Genotypen bestimmen

Im Zusammenhang mit offensichtlich bestehenden Impflücken kommt es immer wieder zu Masernausbrüchen, die oftmals in Bevölkerungsgruppen oder Gemeinschaften auftreten, die Impfungen kritisch gegenüberstehen oder vernachlässigen. Ein solcher Ausbruch mit über 50 gemeldeten Masernfällen fand im Sommer 2013 in Nordrhein-Westfalen im Rhein-Erft-Kreis statt. Eine Auswertung und Diskussion der Erfahrungen dieses Ausbruchsgeschehens ist Thema eines Beitrags aus dem Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG NRW) im Epidemiologischen Bulletin 33/2014.

Der Beitrag hebt hervor, dass jeder Masernfall ernst genommen werden muss. Es wird auch erinnert, dass bei einem Ausbruchsgeschehen zumindest sporadisch Proben entnommen und typisiert werden sollten, um auf regionaler und überregionaler Ebene Hinweise über Ausbreitungswege oder neue Virusvarianten zu gewinnen. Die Autoren betonen, dass Impflücken bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht unwesentlich zu Ausbruchsgeschehen beitragen und daher mit Aufklärungskampagnen und Impfangeboten versucht werden sollte, diese Impflücken zu schließen.

Stand: 18.08.2014

Themen

Zahl des Monats

Das Gesundheitsmonitoring dient der Erfassung des Gesundheitszustands und -verhaltens der Bevölkerung in Deutschland. © RKI

9,1% der Kinder und Jugendlichen hatten in den letzten zwölf Monaten (vor Befragung bei KiGGS) Heuschnupfen.

Sepsis

Sepsis = Blutvergiftung. Quelle: © N-Media-Images / Fotolia

Am 13.09.2014 wird der Welt-Sepsis-Tag begangen. Das Robert Koch-Institut bietet Links zu wichtigen nationalen und internationalen Institutionen mit Informationen zur Sepsis.

Impfen

Impfung. © Schnartendorff/RKI

Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen in der Medizin. Die Ständige Impfkommission (STIKO) entwickelt die in Deutschland als wissenschaftlicher Standard akzeptierten Empfehlungen.

Seltene und importierte Infektionskrankheiten

Cholera-Erreger. © RKI

Kompakte Informationen zu rund 100 dieser Erkrankungen sind in den „Steckbriefen“ zusammengefasst. Sie sind online oder als Printausgabe verfügbar.

Infektions- und Krankenhaushygiene

Kopf einer Frau in OP-Kleidung. © Neustockimages/iStockphoto

Stationäre und ambulante Behandlung und Pflege sind mit einem Infektionsrisiko verbunden. Die Seiten zur Infektions- und Krankenhaushygiene informieren über die Vermeidung, Bewertung und Bekämpfung nosokomialer Infektionen.

Infektionsdaten

Graphische Darstellung von Influenza-Daten. © RKI

Das Epidemiologische Bulletin veröffentlicht wöchentlich Daten und Berichte zum Infektionsgeschehen in Deutschland. Mit der Datenbank SurvStat sind individuelle Abfragen möglich. Das Infektionsepidemiologische Jahrbuch enthält eine Analyse der Meldedaten.

Aktuelle Gesundheitsbefragungen

Frau mit Headset am Computer. © RKI

Das Robert Koch-Institut erhebt Daten zur gesundheitlichen Lage der in Deutschland lebenden Bevölkerung. Im Rahmen dieser Studien werden telefonische, schriftliche und Online-Befragungen durchgeführt.

Ergebnisse der DEGS-Studie

Cover Bundesgesundheitsblatt zu DEGS1.  © Springer-Verlag

Im Bundesgesundheitsblatt (Ausgabe Mai/Juni 2013) sind in 34 Beiträgen umfassende Ergebnisse der vom Robert Koch-Institut durchgeführten ersten Welle der „Studie zur Gesundheit Erwachsener“ (DEGS1) erschienen.

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