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Zielgruppeneinstiege

Einführung des ersten Polioimpfstoffs vor 60 Jahren

Elektronenmikroskopische Aufnahme von Polioviren. Quelle: Hans Gelderblom/RKI

Vor 60 Jahren, Mitte April 1955, wurde ein von Jonas Salk entwickelter Impfstoff (IPV) zum Schutz von Kindern gegen Poliomyelitis freigegeben. In einem Beitrag im Epidemiologische Bulletin 20/2015 wird an das Jubliäum erinnert und die aktuelle Situation auf dem Weg zur weltweiten Polioeradikation erläutert. Außerdem wird das Leistungsangebot des am Robert Koch-Institut angesiedelten Nationalen Referenz­zentrums für Poliomyelitis und Enteroviren dargestellt. Mit dem Impfstoff wurde eine der wichtigsten Voraussetzungen geschaffen, um den weltweiten Kampf gegen Poliomyelitis zu beginnen. Zusammen mit der Entwicklung des Lebendimpfstoffes (OPV) durch Dr. Albert Sabin im Jahr 1961 stehen zwei Impfstoffe zur Eindämmung von Poliomyelitis-Ausbrüchen und dem Aufbau einer Immunität zur Verfügung. Inzwischen ist es der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und ihren Partnern gelungen, die Erkrankungszahlen um über 99,9% zu senken und damit eines der erfolgreichsten Gesundheitsprogramme der Geschichte durchzuführen. In den letzten sechs Monaten wurden nur aus zwei Ländern (Afghanistan und Pakistan) Fälle von Poliowildvirus-Infektionen gemeldet. Zu Ehren von Jonas Salk wird jedes Jahr im Oktober der Weltpoliotag begangen.

Stand: 18.05.2015

Themen

Masern-Ausbrüche

Masern-Viren unter dem Transmissions-Elektronenmikroskop. Quelle: Gelderblom, Kolorierung: Schnartendorff/RKI

Masern – eine der ansteckendsten Krankheiten – werden durch Tröpfchen (Sprechen, Husten, Niesen) und Sekrete aus Nase oder Rachen übertragen. Aufgrund von Impflücken vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen kommt es immer wieder zu Masernausbrüchen.

Ebolafieber

Elektronenmikroskopische Aufnahme von Ebolaviren (orange eingefärbt). Quelle: Hans Gelderblom/RKI

Westafrika sieht sich derzeit mit der weltweit größten Ebolafieber-Epidemie konfrontiert. Das Robert Koch-Institut gibt unter anderem Empfehlungen zum Umgang mit Ebolafieber-Verdachts­fällen in Deutschland und unterstützt die Bekämpfung des Ausbruchs vor Ort.

Impfen

Impfung. © Schnartendorff/RKI

Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen in der Medizin. Die Ständige Impfkommission (STIKO) entwickelt die in Deutschland als wissenschaftlicher Standard akzeptierten Empfehlungen.

Infektions- und Krankenhaushygiene

Kopf einer Frau in OP-Kleidung. © Neustockimages/iStockphoto

Stationäre und ambulante Behandlung und Pflege sind mit einem Infektions­risiko verbunden. Die Seiten zur Infektions- und Krankenhaus­hygiene informieren über die Vermeidung, Bewertung und Bekämpfung nosokomialer Infektionen.

Infektionsdaten

Graphische Darstellung von Influenza-Daten. © RKI

Das Epidemiologische Bulletin veröffentlicht wöchentlich Daten und Berichte zum Infektionsgeschehen in Deutschland. Mit der Datenbank SurvStat sind individuelle Abfragen möglich. Das Infektionsepidemiologische Jahrbuch enthält eine Analyse der Meldedaten.

Aktuelle Gesundheitsbefragungen

Frau mit Headset am Computer. © RKI

Das Robert Koch-Institut erhebt Daten zur gesundheitlichen Lage der in Deutschland lebenden Bevölkerung. Im Rahmen dieser Studien werden telefonische, schriftliche und Online-Befragungen durchgeführt.

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