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Bericht zu HIV-Diagnosen und AIDS-Erkrankungen

HI-Viren unter dem Elektronenmikroskop. Quelle: RKI

Im Epidemiologischen Bulletin 38/2016 ist der Bericht zur Ent­wick­lung der HIV-Dia­gno­sen und AIDS-Er­kran­kungen im Jahr 2015 er­schienen. Bei der Be­wer­tung der HIV-Melde­zahlen ist zu be­rück­sichtigen, dass die Zahl der HIV-Neu­dia­gnosen nicht mit der tat­säch­lichen Zahl der HIV-Neu­in­fek­tionen (HIV-Inzidenz) gleich­ge­setzt werden kann, da zwischen der HIV-In­fek­tion und der HIV-Diag­nose ein indi­vi­duell unter­schied­licher Zeit­raum liegen kann und die Zahl der HIV-Neu­dia­gnosen durch unter­schied­liche Fak­toren (Test­an­ge­bote, Test­ver­halten, etc.) be­ein­flusst wird. Die Zahl der HIV-Neu­dia­gno­sen ist wie in den Jahren zuvor ge­stie­gen, auf jetzt 3674 (3500 in 2014). Die Zahl der Neu­in­fektionen ist dagegen in den ver­gan­genen Jahren kon­stant ge­wesen, die Schät­zung der Neu­in­fektionen für das Jahr 2015 wird im November ver­öffent­licht, vor dem Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember.

Stand: 26.09.2016

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