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Welt-Malaria-Tag am 25. April

Anlässlich des Weltmalariatages am 25. April hat das Robert Koch-Institut seinen RKI-Ratgeber für Ärzte zum Thema Malaria aktualisiert. Der Ratgeber ist im Epidemiologischen Bulletin 17/2015 veröffentlicht und auch auf der Malaria-Seite des Instituts abrufbar. Malaria ist weltweit eine der bedeutendsten Infek­tions­krank­heiten. Sie wird verursacht durch Plasmodien (Parasiten) und durch Stechmücken übertragen. Malaria wird überwiegend in Ländern Afrikas, Asiens und Südamerikas erworben, wobei Afrika mit etwa 90% der Fälle am meisten betroffen ist. Weltweit sterben jährlich 600.000 Menschen an Malaria. Jedes Jahr werden mehrere hundert Erkrankungen nach Deutschland importiert, besonders viele Fälle treten bei Reisen in west­afri­ka­nische Länder und nach Kenia auf, Indien und Pakistan sind die wichtigsten Infektionsländer außerhalb von Afrika. Wer in ein Malaria-Endemie­gebiet reist, sollte sich vorher von einem Arzt mit entsprechender Erfahrung über das Malariarisiko und die erfor­der­li­chen Vorsorgemaßnahmen beraten lassen. Das RKI führt keine reisemedizinische Beratung durch. Auf der RKI-Internetseite zu reise­asso­zi­ierten Infektionskrankheiten sind Hinweise zur reisemedizinischen Beratung durch externe Anbieter abrufbar.

Stand: 23.04.2015

Themen

Masern-Ausbrüche

Masern-Viren unter dem Transmissions-Elektronenmikroskop. Quelle: Gelderblom, Kolorierung: Schnartendorff/RKI

Masern – eine der ansteckendsten Krankheiten – werden durch Tröpfchen (Sprechen, Husten, Niesen) und Sekrete aus Nase oder Rachen übertragen. Aufgrund von Impflücken vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen kommt es immer wieder zu Masernausbrüchen.

Ebolafieber

Hohler ausgebrannter Baum in Guinea, in dem Forscher die Erbsubstanz einer Fledermaus-Art nachweisen und somit den Ursprung des aktuellen Ebolafieber-Ausbruchs in Westafrika eingrenzen konnten. © EMBO Molecular Medicine January 2015

Westafrika sieht sich derzeit mit der weltweit größten Ebolafieber-Epidemie konfrontiert. Das Robert Koch-Institut gibt unter anderem Empfehlungen zum Umgang mit Ebolafieber-Verdachts­fällen in Deutschland und unterstützt die Bekämpfung des Ausbruchs vor Ort.

Impfen

Impfung. © Schnartendorff/RKI

Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen in der Medizin. Die Ständige Impfkommission (STIKO) entwickelt die in Deutschland als wissenschaftlicher Standard akzeptierten Empfehlungen.

Infektions- und Krankenhaushygiene

Kopf einer Frau in OP-Kleidung. © Neustockimages/iStockphoto

Stationäre und ambulante Behandlung und Pflege sind mit einem Infektions­risiko verbunden. Die Seiten zur Infektions- und Krankenhaus­hygiene informieren über die Vermeidung, Bewertung und Bekämpfung nosokomialer Infektionen.

Infektionsdaten

Graphische Darstellung von Influenza-Daten. © RKI

Das Epidemiologische Bulletin veröffentlicht wöchentlich Daten und Berichte zum Infektionsgeschehen in Deutschland. Mit der Datenbank SurvStat sind individuelle Abfragen möglich. Das Infektionsepidemiologische Jahrbuch enthält eine Analyse der Meldedaten.

Aktuelle Gesundheitsbefragungen

Frau mit Headset am Computer. © RKI

Das Robert Koch-Institut erhebt Daten zur gesundheitlichen Lage der in Deutschland lebenden Bevölkerung. Im Rahmen dieser Studien werden telefonische, schriftliche und Online-Befragungen durchgeführt.

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