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Zielgruppeneinstiege

Europäischer Antibiotikatag

Der Europäische Antibiotikatag findet alljährlich am 18. November statt und soll das Bewusstsein für die Herausforderungen und Probleme durch die Verbreitung von Antibiotikaresistenzen schärfen. Während in den letzten Jahren vor allem gram-positive Infektionserreger wie Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) im Vordergrund der Aufmerksamkeit standen, rückt jetzt das zunehmende Auftreten von gram-negativen multiresistenten Infektionserregern, die neben anderen Antibiotikagruppen auch gegen alle ß-Laktam-Antibiotika resistent sind, mehr und mehr in den Fokus. Diese Bakterien stehen auch im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens der Moderatoren der Regionalen MRE-Netzwerke (MRE = multiresistente Erreger), das am 4. und 5. Dezember 2014 wieder am Robert Koch-Institut in Wernigerode stattfindet.
Mit der Antibiotika-Resistenz-Surveillance (ARS) hat das RKI die Infrastruktur für eine flächendeckende Surveillance der Antibiotika-Resistenz etabliert. Damit sollen belastbare Daten zur Epidemiologie der Antibiotika-Resistenz in Deutschland bereitgestellt sowie differentielle Aussagen nach Strukturmerkmalen der Krankenversorgung und nach Regionen möglich werden. Eine Übersicht zur Situation bei Antibiotikaresistenzen enthält der 2014 erschienene dritte „GERMAP-Bericht“ der Paul-Ehrlich-Gesellschaft.

Stand: 13.11.2014

Themen

Zahl des Monats

Das Gesundheitsmonitoring dient der Erfassung des Gesundheitszustands und -verhaltens der Bevölkerung in Deutschland. Quelle: RKI

19,5% der erwerbstätigen Männer nehmen starke oder sehr starke Gesundheitsgefahren am Arbeitsplatz wahr. Das ist ein Ergebnis der Studie GEDA 2010. Damit fühlt sich ein erheblicher Teil der erwerbstätigen Männer durch die Arbeit gesundheitlich gefährdet.

Sepsis

Sepsis = Blutvergiftung. Quelle: © N-Media-Images / Fotolia

Bei der Sepsis handelt es sich um ein komplexes klinisches Krankheitsbild, das von den Eigenschaften der zahlreichen möglichen Erreger sowie von den Vorerkrankungen des betroffenen Patienten und den jeweiligen aktuellen Umständen im unmittelbaren Vorfeld des Entstehens einer Sepsis beeinflusst wird.

Impfen

Impfung. © Schnartendorff/RKI

Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen in der Medizin. Die Ständige Impfkommission (STIKO) entwickelt die in Deutschland als wissenschaftlicher Standard akzeptierten Empfehlungen.

Seltene und importierte Infektionskrankheiten

Cholera-Erreger. © RKI

Kompakte Informationen zu rund 100 dieser Erkrankungen sind in den „Steckbriefen“ zusammengefasst. Sie sind online oder als Printausgabe verfügbar.

Infektions- und Krankenhaushygiene

Kopf einer Frau in OP-Kleidung. © Neustockimages/iStockphoto

Stationäre und ambulante Behandlung und Pflege sind mit einem Infektionsrisiko verbunden. Die Seiten zur Infektions- und Krankenhaushygiene informieren über die Vermeidung, Bewertung und Bekämpfung nosokomialer Infektionen.

Infektionsdaten

Graphische Darstellung von Influenza-Daten. © RKI

Das Epidemiologische Bulletin veröffentlicht wöchentlich Daten und Berichte zum Infektionsgeschehen in Deutschland. Mit der Datenbank SurvStat sind individuelle Abfragen möglich. Das Infektionsepidemiologische Jahrbuch enthält eine Analyse der Meldedaten.

Aktuelle Gesundheitsbefragungen

Frau mit Headset am Computer. © RKI

Das Robert Koch-Institut erhebt Daten zur gesundheitlichen Lage der in Deutschland lebenden Bevölkerung. Im Rahmen dieser Studien werden telefonische, schriftliche und Online-Befragungen durchgeführt.

Ergebnisse der DEGS-Studie

Cover Bundesgesundheitsblatt zu DEGS1.  © Springer-Verlag

Im Bundesgesundheitsblatt (Ausgabe Mai/Juni 2013) sind in 34 Beiträgen umfassende Ergebnisse der vom Robert Koch-Institut durchgeführten ersten Welle der „Studie zur Gesundheit Erwachsener“ (DEGS1) erschienen.

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