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Mehrere parallele lebensmittelbedingte Salmonella-Kottbus-Geschehen

Ab der 26. Meldewoche zeigten Ausbruchsalgorithmen, mit denen das Robert Koch-Institut die Meldedaten kontinuierlich auswertet, Signale für erhöhte Fallzahlen von Salmonella Kottbus. Eine daraufhin von den RKI-Wissenschaftlern durchgeführte Fall-Kontroll-Studie ergab eine starke Assoziation mit einem bestimmten Schinken einer bestimmten Lebensmittelkette. Im Epidemiologischen Bulletin 38/2017 erläutern die Wissenschaftler den Weg zur Aufklärung des Ausbruchsgeschehens. Die dargestellte Untersuchung des Ausbruchs, der erregerseitig aus verschiedenen Geschehen zusammengesetzt ist, verdeutlicht die Bedeutung der am Nationalen Referenzzentrum für Salmonellen und andere bakterielle Enteritiserreger durchgeführten molekularen Feintypisierung von Isolaten (durch PFGE- und Ganzgenom-Analyse) für die Entdeckung und Aufklärung von Ausbruchsgeschehen. Darüber hinaus können solche Feintypisierungen epidemiologische Untersuchungen (Befragungen, analytische Studien) ergänzen und steuern. Ohne die molekulare Typisierung der S.-Kottbus-Isolate wären zwei andere, kleinere S.-Kottbus-Ausbrüche nicht entdeckt bzw. nicht herausgefiltert worden.

Stand: 21.09.2017

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Mikro­bio­lo­gische Unter­suchun­gen und Erreger­fein­typi­sierung am RKI von A-Z

Mikro­bio­lo­gische Unter­suchun­gen und Erreger­fein­typi­sierung am RKI von A-Z

Das Robert Koch-Institut bietet für ein breites Erreger­spektrum mikro­bio­lo­gische Unter­suchun­gen und Fein­typi­sie­run­gen an. Die Liste reicht von A wie Affen­pocken bis Z wie Zikavirus.

Internationales

Internationales

Das Robert Koch-Institut ist ein Netz­werk­knoten für globale Gesund­heit. Das Institut arbeitet mit Partner­ländern und -institu­tionen welt­weit zusammen, etwa um Erreger zu erforschen, Aus­brüche ein­zu­däm­men, Labor­kapa­zitäten auf­zu­bauen und Personal zu schulen.

Gesundheitsberichterstattung

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Die Gesund­heits­be­richt­er­stattung des Bundes (GBE) informiert regel­mäßig über die ge­sund­heit­liche Si­tu­ation der Be­völker­ung, im Jour­nal of Health Moni­to­ring (auf Deut­sch und Eng­lisch) und in aus­führ­lichen Be­richten.

Aktuelle Studien

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Das Robert Koch-Institut lädt regel­mäßig zur Teil­nahme an Studien ein. Aktuelle Stu­dien be­treffen die Gesund­heit von Kindern und Jugend­lichen (KiGGS) und die Kommu­ni­kation und Infor­ma­tion im Gesund­heits­wesen aus Sicht der Bevöl­kerung (KomPaS).

Infektions- und Krankenhaushygiene

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Stationäre und ambu­lan­te Be­hand­lung und Pfle­ge sind mit einem Infek­tions­risiko ver­bun­den. Die Sei­ten zur In­fek­tions- und Kran­ken­haus­hy­gi­ene in­for­mie­ren über die Ver­mei­dung, Be­wer­tung und Be­kämp­fung noso­ko­mi­aler In­fek­ti­o­nen.

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Impfungen gehören zu den wich­tig­sten und wirk­sam­sten prä­ven­ti­ven Maß­nah­men in der Me­di­zin. Die Stän­di­ge Impf­kom­mis­sion (STIKO) ent­wi­ckelt die in Deutsch­land als wis­sen­schaft­li­cher Stan­dard ak­zep­tier­ten Emp­feh­lungen.

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