Antibiotikaresistenz: Regionale Netzwerke zur Bekämpfung multiresistenter Erreger
Die Gründung der ersten MRSA-Netzwerke (MRSA = Methicillin-resistente Staphylococcus aureus) im Jahr 2004 hatte u.a. die verbesserte Kommunikation auf regionaler Ebene und die Implementierung geeigneter infektionspräventiver Maßnahmen zum Ziel. Die Erweiterung der Netzwerkaktivitäten auf andere Erreger neben MRSA war geboten, insbesondere wegen der Entwicklungen bei den gramnegativen Bakterien. Das Robert Koch-Institut lädt die Moderatoren der regionalen MRE-Netzwerke in Abständen zu Treffen ein, um Informationen und Erfahrungen auf dem Gebiet der Antibiotikaresistenz auszutauschen. Das Epidemiologische Bulletin 6/2015 fasst die Vorträge des letzten Netzwerktreffens zusammen. Das Treffen widmete sich schwerpunktmäßig dem Themenbereich 4MRGN und den Aspekten Screening und Meldepflicht.
Themen
Das Robert Koch-Institut feiert 2016 sein 125-jähriges Bestehen – es ist damit eines der ältesten Public-Health-Institute der Welt. Im Jubiläumsjahr findet u.a. eine wissenschaftliche Tagung statt, ein Salon zur Institutsgeschichte und ein Kindertag.
Informationen für Ärzte, Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Grippe und Grippeimpfung sowie die aktuellen Wochenberichte der Arbeitsgemeinschaft Influenza, für die verschiedene Datenquellen – u.a. das Bürgerportal GrippeWeb – zusammen bewertet werden.
Umfassender Bericht zur gesundheitlichen Lage der Bevölkerung in Deutschland, mit aktuellen Daten u.a. zu häufigen Krankheiten und Risikofaktoren, Gesundheitsverhalten, Prävention und Versorgung.
Asylsuchende sind grundsätzlich für die gleichen Infektionen anfällig wie die ansässige Bevölkerung. Das Robert Koch-Institut gibt Empfehlungen, die auf die besondere Situation von Asylsuchenden zugeschnitten sind.
Stationäre und ambulante Behandlung und Pflege sind mit einem Infektionsrisiko verbunden. Die Seiten zur Infektions- und Krankenhaushygiene informieren über die Vermeidung, Bewertung und Bekämpfung nosokomialer Infektionen.
Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen in der Medizin. Die Ständige Impfkommission (STIKO) entwickelt die in Deutschland als wissenschaftlicher Standard akzeptierten Empfehlungen.