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Zielgruppeneinstiege

Einsätze von RKI-Mitarbeitern in Westafrika

Vor einem Jahr, am 23. März 2014, bestätigte die Welt­gesund­heits­orga­ni­sa­tion einen Aus­bruch von Ebola­fieber in West­afrika. Das Robert Koch-Institut unterstützt die inter­natio­na­len Be­mühun­gen, die Epi­demie vor Ort zu bekämpfen. Bereits Anfang April 2014 sind Wissen­schaft­ler des RKI nach Guinea gereist, um zu klären, wie das Virus auf den Menschen über­ge­sprungen ist. Seit Mai 2014 analy­sieren Viro­logen des RKI die Blut­proben von Ebola­fieber-Verdachts­fällen im Euro­päischen Mobilen Labor (EMLab). Ein Epi­demio­loge des Robert Koch-Instituts hat die Ausreise­kon­trollen am inter­nationalen Flug­hafen von Sierra Leone mit begutachtet; andere arbeiten für die Welt­gesundheits­orga­nisation in West­afrika und in Genf. Das Robert Koch-Institut unter­stützt auch die An­rainer­staaten dabei, sich auf mögliche Fälle von Ebola­fieber vor­zu­bereiten: An der Elfen­bein­küste entsteht ein neues Labor für die Dia­gnos­tik von hoch­patho­genen Viren. Im Senegal und in Burkina Faso werden Ärzte und Pfleger im Um­gang mit der Seuche trainiert. Bis heute haben Mit­arbeiter des RKI 45 Ein­sätze in West­afrika ab­sol­viert. Sie berichten davon in den folgenden Beiträgen.

Stand: 18.03.2015

Themen

Masern-Ausbrüche

Masern-Viren unter dem Transmissions-Elektronenmikroskop. Quelle: Gelderblom, Kolorierung: Schnartendorff/RKI

Masern – eine der ansteckendsten Krankheiten – werden durch Tröpfchen (Sprechen, Husten, Niesen) und Sekrete aus Nase oder Rachen übertragen. Aufgrund von Impflücken vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen kommt es immer wieder zu Masernausbrüchen.

Grippewelle

Influenzaviren vom Subtyp A/H1N1, elektronenmikroskopische Aufnahme, koloriert. Quelle: RKI

Für die Einschätzung der Influenzasituation werden verschiedene Datenquellen zusammen bewertet und wöchentlich sowie am Ende jeder Influenza­saison auf der RKI-Internet­seite der Arbeitsge­meinschaft Influenza veröffentlicht. Durch GrippeWeb trägt auch die Bevölkerung Daten bei.

Ebolafieber

Hohler ausgebrannter Baum in Guinea, in dem Forscher die Erbsubstanz einer Fledermaus-Art nachweisen und somit den Ursprung des aktuellen Ebolafieber-Ausbruchs in Westafrika eingrenzen konnten. © EMBO Molecular Medicine January 2015

Westafrika sieht sich derzeit mit der weltweit größten Ebolafieber-Epidemie konfrontiert. Das Robert Koch-Institut gibt unter anderem Empfehlungen zum Umgang mit Ebolafieber-Verdachts­fällen in Deutschland und unterstützt die Bekämpfung des Ausbruchs vor Ort.

Impfen

Impfung. © Schnartendorff/RKI

Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen in der Medizin. Die Ständige Impfkommission (STIKO) entwickelt die in Deutschland als wissenschaftlicher Standard akzeptierten Empfehlungen.

Infektions- und Krankenhaushygiene

Kopf einer Frau in OP-Kleidung. © Neustockimages/iStockphoto

Stationäre und ambulante Behandlung und Pflege sind mit einem Infektions­risiko verbunden. Die Seiten zur Infektions- und Krankenhaus­hygiene informieren über die Vermeidung, Bewertung und Bekämpfung nosokomialer Infektionen.

Infektionsdaten

Graphische Darstellung von Influenza-Daten. © RKI

Das Epidemiologische Bulletin veröffentlicht wöchentlich Daten und Berichte zum Infektionsgeschehen in Deutschland. Mit der Datenbank SurvStat sind individuelle Abfragen möglich. Das Infektionsepidemiologische Jahrbuch enthält eine Analyse der Meldedaten.

Aktuelle Gesundheitsbefragungen

Frau mit Headset am Computer. © RKI

Das Robert Koch-Institut erhebt Daten zur gesundheitlichen Lage der in Deutschland lebenden Bevölkerung. Im Rahmen dieser Studien werden telefonische, schriftliche und Online-Befragungen durchgeführt.

Ergebnisse der KiGGS-Studie

Titelblatt der Bundesgesundheitsblatt-Ausgabe Juli 2014. © Springer-Verlag

Im Bundesgesundheitsblatt (Ausgabe Juli 2014) sind in 14 Beiträgen umfassende Ergebnisse der vom Robert Koch-Institut durchgeführten ersten Welle der Kinder- und Jugendgesundheitsstudie (KiGGS Welle 1) erschienen.

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