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Abstract zur Publikation: Porcines Bösartiges Katarrhalfieber: Diagnostische Befunde und erstmaliger Nachweis des Erregers bei erkrankten Schweinen in der Schweiz

Albini S, Zimmermann W, Neff F, Ehlers B, Häni H, Li H, Hüssy D, Casura C, Engels M, Ackermann M (2003): Porcines Bösartiges Katarrhalfieber: Diagnostische Befunde und erstmaliger Nachweis des Erregers bei erkrankten Schweinen in der Schweiz
Schweiz. Arch. f. Tierheilk. 145: 61-68.

Erstmals gelang der Nachweis des Ovinen Herpesvirus 2 (OvHV-2) bei Schweinen in der Schweiz und dessen Identifikation als Erreger des Porcinen Bösartigen Katarrhalfiebers (BKF). Die betroffenen Tiere von zwei Betrieben zeigten Apathie und Anorexie, Fieber bis zu 41°C, neurologische Symptome wie Ataxie, Konvulsionen und Hyperaesthesie, Erosionen an der Rüsselscheibe, in Maul- und Nasenschleimhaut sowie multiple Hautläsionen. Die histopathologische Untersuchung ergab eine hochgradige nicht-eitrige Entzündung mit Rundzellinfiltraten in verschiedenen Organen. Prominent waren Meningoenzephalitis, disseminierte Nephritis sowie katarrhalisch-eitrige Bronchopneumonie. Diese Befunde sind denjenigen von BKF beim Rind sehr ähnlich und untermauern die Berechtigung des verwendeten Krankheitsbegriffs. Die Identität des Erregers wurde mit einer quantitativen OvHV-2-spezifischen PCR bestimmt. Verschiedene Gewebe der betroffenen Tiere erwiesen sich als positiv. Ein Tier, das länger als fünf Tage lang krank gewesen war, hatte zudem Antikörper gegen OvHV-2. Serumproben der betroffenen Tiere waren negativ für Antikörper gegen das Virus der Klassischen Schweinepest und das Aujeszky'sche Virus. Ein nur geringer Titer gegen das Porcine Enterovirus Typ I sprach gegen die Beteiligung dieser Viren am Krankheitsgeschehen. Des weiteren konnten wir mit Hilfe von verschiedenen konventionellen PCRs erstmals nachweisen, dass die relativ neu entdeckten Porcinen Lymphotropen Herpesviren der Schweiz vorkommen, bei dem Krankheitsbild des Porcinen BKF jedoch keine Rolle spielen.

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