RKI-Newsletter zu aktuellen Infektionsschutzthemen

24. Januar 2023

Sehr geehrte Damen und Herren,

an dieser Stelle (www.rki.de/newsletter-infektionsschutz) informieren wir Sie über ausgewählte Neuigkeiten aus dem Bereich Infektionsschutz.

Bleiben Sie mit den Angeboten des RKI auf dem Laufenden. Über generelle Neuigkeiten informieren wir Sie auf unserem Twitter-Kanal @rki_de sowie auf Mastodon @RKI, Instagram @rki_fuer_euch und auf unserer LinkedIn-Präsenz. Videos aus dem RKI sind auf unserem YouTube-Kanal abrufbar. Viele weitere Angebote finden Sie unter: www.rki.de/newsletter

Aktuelle Informationen zu COVID-19

Die aktuellen Situations- und Wochenberichte sind abrufbar unter www.rki.de/covid-19-situationsbericht. Die aktuellen Fallzahlen nach Bundesländern und Kreisen sind wie gewohnt im RKI-Dashboard abrufbar. Weitere Informationen werden u. a. hier bereitgestellt:
- Antworten auf häufig gestellte Fragen zu COVID-19
- Pandemieradar
- Informationsportal zu Long-Covid

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Version 3.0 der Corona-Warn-App

Mit diesem Update können Sie andere jetzt auch nach einem positiven Selbsttest über die CWA warnen. Ein Anruf bei der Verifikations-Hotline zur Vergabe von teleTANs ist nicht mehr nötig.

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Ausstellung „Tagebuch einer Pandemie: COVID-19 in Bildern“ am RKI

Die Ausstellung „Tagebuch einer Pandemie: COVID-19 in Bildern“ verdankt ihr Entstehen der Gesundheits- und Krankenpflegerin Juliane Ehrenberg, die im Frühjahr 2020, als die pandemische Lage die Intensivstation 90 des Universitätsklinikums Regensburg mit voller Wucht erreichte, einem inneren Impuls folgend, zur Kamera griff, mit Ärzten, Pflegern und Patienten sprach und ihre Eindrücke dokumentierte. Entstanden ist daraus eine beeindruckende und wahrscheinlich einzigartige Dokumentation, die als Ausstellung im Frühjahr 2022 erstmalig im Universitätsklinikum Regensburg und anschließend einer breiteren Öffentlichkeit gezeigt wurde.
Im RKI wird diese Ausstellung für Mitarbeitende vom 24. Januar bis 22. März 2023 gezeigt. Für Externe ist die Ausstellung hier online zugänglich sowie als PDF-Dokument zum Download verfügbar:

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Aktuelle Informationen zu Mpox/Affenpocken

In Deutschland sind im Mai 2022 erstmals Fälle von Mpox/Affenpocken identifiziert worden (zur Umbenennung in Mpox siehe Mitteilung der WHO vom 28.11.2022). Bislang wurden rund 3.700 Fälle an das RKI übermittelt. Nach einem starken Anstieg sind die Fallzahlen ab August 2022 infolge intensiver Public-Health-Bemühungen verschiedener Stellen deutlich zurückgegangen, seit Mitte Oktober 2022 werden nur noch wenige, in manchen Wochen gar keine Fälle gemeldet. In Deutschland wurden bislang keine Todesfälle registriert. Fallzahlen nach Meldewoche, Ländern, Kreisen, Altersgruppen und Geschlecht sind tagesaktuell über SurvStat https://survstat.rki.de abrufbar.
Informationen zur aktuellen Lage finden Sie unter www.rki.de/mpox-deutschland. Hier gelangen Sie zu den FAQ des RKI. Ausführliche Informationen zur Impfung gegen Mpox/Affenpocken sind unter www.rki.de/mpox-impfung zu finden.

Aktualisierte Dokumente/Informationen zu Mpox-/Affenpocken-Infektionen:
- Bericht zum Mpox-/Affenpocken-Impfmonitoring (18.01.2023, mit Datenstand 06.01.2023)

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Welttuberkulosetag am 24.03.2023

Jedes Jahr wird am 24. März der Welttuberkulosetag begangen, um die Öffentlichkeit für die verheerenden gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Tuberkulose zu sensibilisieren und die Anstrengungen zur Beendigung der weltweiten Tuberkuloseepidemie zu verstärken. Das Datum markiert den Tag im Jahr 1882, an dem Dr. Robert Koch bekannt gab, dass er das Bakterium, das Tuberkulose verursacht, entdeckt hatte, was den Weg zur Diagnose und Heilung dieser Krankheit eröffnete.
Tuberkulose ist nach wie vor eine der tödlichsten Infektionskrankheiten der Welt. Jeden Tag sterben über 4.100 Menschen an Tuberkulose und fast 28.000 Menschen erkranken an dieser vermeidbaren und heilbaren Krankheit. Die weltweiten Bemühungen zur Bekämpfung der Tuberkulose haben seit dem Jahr 2000 schätzungsweise 66 Millionen Menschenleben gerettet. Die COVID-19-Pandemie hat jedoch die jahrelangen Fortschritte im Kampf gegen die Tuberkulose zunichte gemacht. Zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt ist die Zahl der Tuberkulose-Todesfälle im Jahr 2020 gestiegen.
Im Vorfeld richtet das Robert Koch-Institut am Montag, den 20.03.2023 die ganztägige virtuelle Fachtagung "TUBERKULOSE AKTUELL" aus. Sie ist eine Kooperation mit dem Deutschen Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose und dem Forschungszentrum Borstel und wird vom Bundesministerium für Gesundheit unterstützt. Informationen zum Programm und zur Anmeldung sind auf der RKI-Internetseite zu finden.
Der Bericht zur Epidemiologie der Tuberkulose in Deutschland für 2021 ist zudem erschienen.

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Mit vereinten Kräften Lepra beenden!

Lepra ist eine der ältesten der Menschheit bekannten Krankheiten. Neuerkrankungen treten heutzutage vor allem in den Ländern des Globalen Südens auf und betreffen stark marginalisierte Bevölkerungsgruppen überproportional häufig. Wie das Epidemiologische Bulletin 3/2023 ausführt, hat die COVID-19-Pandemie die Lepra-Kontrollprogramme weltweit unterbrochen, so dass weniger Menschen eine rechtzeitige Diagnose erhielten – schätzungsweise leben weltweit 2-3 Millionen Menschen als Folge einer verzögerten Lepra-Diagnose und -Behandlung mit Behinderungen. Der Welt-Lepra-Tag wird daher dieses Jahr am 29. Januar mit dem Motto „Act Now. End Leprosy“ begangen. Er soll das Bewusstsein für die Krankheit schärfen sowie die Länder zu verbindlichem Engagement bei der Lepra-Bekämpfung anregen, denn die Erkrankung ist heutzutage nicht nur behandelbar, sondern auch vermeidbar und es stehen alle notwendigen Instrumente zur Verfügung, um Lepra im Sinne einer Unterbrechung der Übertragung zu eliminieren.

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Legionellose: Dokumente für Gesundheitsämter

Ergänzt wurden folgende Dokumente:
- Legionärskrankheit – Erfassung der Expositionen und der Ergebnisse von Wasserproben
- Hinweise zur Prüfung der Datenvollständigkeit und Plausibilität der übermittelten Legionellen-Daten mittels SurvNet Standardabfrage
- Hintergrundbemerkungen zur Ermittlung von Trinkwasservariablen

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STAKOB-Arbeitskreis und infektiologisches Beratungsangebot

Auch in diesem Jahr bietet der STAKOB-Arbeitskreis ein infektiologisches Beratungsangebot als Webseminare für Ärztinnen und Ärzte an. Themenschwerpunkte sind „High Consequence Infectious Diseases“ wie Ebola- und Lassafieber sowie Infektionen durch andere hochpathogene, seltene oder neuartige Erreger.
Alle Veranstaltungen sind kostenfrei und finden via Webex statt. Melden Sie sich jetzt direkt für die Webinar-Reihe an:

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Lehrveranstaltung „Infectious Disease Epidemiology

Auch diese Woche findet wieder eine spannende Vorlesung im Rahmen der Reihe „Infectious Disease Epidemiology“ statt, diesmal zum Thema „Vaccination Programmes“. Die Vortragssprache ist Englisch, Anmeldungen sind jederzeit möglich.

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AÖGW-Seminar zum Thema „Hygienebegehungen durch Gesundheitsämter – Vorbereitung, Durchführung und Fallstricke“

Die Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem RKI am 25.01.2023 ein Seminar zum Thema „Hygienebegehungen durch Gesundheitsämter – Vorbereitung, Durchführung und Fallstricke“. Informationen, Anmeldung sowie andere spannende Seminare finden Sie unter:

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RKI veranstaltet 10-tägige Simulationsübung mit UN-Experten

Wussten Sie, dass das Robert Koch-Institut mit den Vereinten Nationen zusammenarbeitet?
In unserem Zentrum für Internationalen Gesundheitsschutz (ZIG) gibt es ein Projektteam, das vom Auswärtigen Amt finanziert wird. Das Team arbeitet eng mit dem Büro der Vereinten Nationen für Abrüstungsfragen (UNODA) bei der Vorbereitung von Experten für eine mögliche Biowaffenuntersuchung zusammen. Der so genannte Mechanismus des Generalsekretärs der Vereinten Nationen für den mutmaßlichen Einsatz biologischer und chemischer Waffen (UNSGM) ermöglicht es dem Generalsekretär der Vereinten Nationen, ein Missionsteam zur Untersuchung zu entsenden, wenn ein UN-Mitgliedstaat den Einsatz biologischer oder chemischer Waffen vermutet. Vor allem wurde die UNSGM 2013 in Syrien aktiviert, um zu untersuchen, ob chemische Waffen eingesetzt wurden. Mit der Idee, sich auf mögliche künftige Biowaffenvorwürfe vorzubereiten, versucht das Projektteam am RKI, potenzielle Missionsteammitglieder mit den Fähigkeiten auszustatten, die sie benötigen könnten. Mehr Informationen zu der 10-tägigen Simulationsübung finden Sie hier:

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Aktuelle Stellenangebote

Aktuell suchen wir in der Abteilung für Infektionsepidemiologie folgende neue Mitarbeitende:
- Wissenschaftliche/-r Koordinator/-in (m/w/d) sowie
- Teamlead Impf-Modellierung (m/w/d)
Diese und weitere Stellen finden Sie unter

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Weitere Informationen zu Themen des Infektionsschutzes finden Sie auf unseren Internetseiten: www.rki.de/infektionsschutz

Weitere Informationen zu COVID-19 finden Sie auf unseren Internetseiten: www.rki.de/covid-19, sowie auf der Seite der BZgA www.infektionsschutz.de/coronavirus und des BMG www.zusammengegencorona.de.

Infektionsketten digital unterbrechen mit der Corona-Warn-App! Jede Nutzerin und jeder Nutzer der Corona-Warn-App leistet einen wichtigen Beitrag zur weiteren Eindämmung der Pandemie. Wir danken den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Interesse und ihre Beteiligung! www.rki.de/cwa

Haben Sie Anregungen oder Fragen? Senden Sie uns eine E-Mail an ratgeber@rki.de.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr RKI

Bildnachweise RKI
Juliane Ehrenberg
RKI
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Hans R. Gelderblom, Rolf Reissbrodt / RKI
RKI
Jarmoluk - Pixabay
VILevi - stock.adobe.com
Bernd Bruckmoser (UNSGM Capstone Exercise)
Butch / Fotolia

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Robert Koch-Institut, Abt. für Infektionsepidemiologie, Seestr. 10, 13353 Berlin

Das Robert Koch-Institut ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit