RKI-Newsletter zu aktuellen Infektionsschutzthemen

13. September 2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

an dieser Stelle (www.rki.de/newsletter-infektionsschutz) informieren wir Sie über ausgewählte Neuigkeiten aus dem Bereich Infektionsschutz.

Bleiben Sie mit den Angeboten des RKI auf dem Laufenden. Über generelle Neuigkeiten informieren wir Sie auf unserem Twitter-Kanal @rki_de sowie auf Instagram @rki_fuer_euch sowie auf unserer LinkedIn-Präsenz. Videos aus dem RKI sind auf unserem YouTube-Kanal abrufbar. Viele weitere Angebote finden Sie unter: www.rki.de/newsletter

Aktuelle Informationen zu Affenpocken

n Deutschland sind im Mai 2022 erstmals Fälle von Affenpocken identifiziert worden. Mit Stand 13.9.2022 sind 3.547 Affenpockenfälle aus allen 16 Bundesländern ans RKI übermittelt worden. Dabei ist die Zahl der wöchentlich ans RKI übermittelten Fälle seit Anfang August 2022 rückläufig. Informationen zur aktuellen Lage finden Sie unter www.rki.de/affenpocken-deutschland.
Hier gelangen Sie zu den FAQ des RKI; diese wurden am 12.09.2022 aktualisiert.
Ausführliche FAQ zur Impfung gegen Affenpocken sind unter www.rki.de/affenpocken-impfung zu finden. Ein Flyer von RKI und BZgA mit den wichtigsten Botschaften zum Thema Affenpocken und Hinweisen zu Präventionsmöglichkeiten für die allgemeine Bevölkerung ist unter www.rki.de/affenpocken-flyer abrufbar.

Mehr »

Kurze Inkubationszeiten bei Affenpockenfällen in Deutschland während des aktuellen Ausbruchsgeschehens

Deutschland gehört zu den am stärksten betroffenen Ländern im Rahmen des aktuellen internationalen Affenpockenausbruchs. Um relevante Expositionen erkennen und angemessene Präventionsmaßnahmen durchführen zu können, ist es wichtig, die Spannweite der möglichen Inkubationszeiten zu kennen. In einer im Epidemiologischen Bulletin 37/2022 veröffentlichten Datenauswertung von 161 Fällen mit einem definierten Expositionszeitpunkt hatten 28 (17%) eine Inkubationszeit von nur 1-3 Tagen - kürzer als bisher generell angenommen. Dieser Artikel wurde am 09.09.2022 online vorab veröffentlicht.

Mehr »

STAKOB Webseminar zum Thema Affenpocken am 14.09.2022

Expertinnen und Experten des STAKOB (Ständiger Arbeitskreis der Kompetenz- und Behandlungszentren für Krankheiten durch hochpathogene Erreger) schulen, beraten und unterstützen. Im Rahmen des Webinars werden aktuelle infektiologische Erkenntnisse aus der Praxis für die Praxis vermittelt.
Themenschwerpunkte sind Epidemiologie, Diagnostik, Therapie und Prophylaxe von Infektionen durch das Affenpockenvirus. Erfahrungen aus dem aktuellen Ausbruchsgeschehen werden geteilt.
Die Veranstaltung richtet sich an Ärztinnen und Ärzte im Krankenhaus, in der ambulanten Versorgung und im öffentlichen Gesundheitsdienst ÖGD.
Weitere Informationen und wie Sie am Webinar teilnehmen können, finden Sie hier:

Mehr »

Kommunikation zu Affenpocken im Vorfeld zum Berliner CSD

In Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin (LAGeSo), der Deutschen Aidshilfe sowie der Bundeszentrale für gesundheitlichen Aufklärung (BZgA) wurde im Vorfeld zum diesjährigen Berliner Christopher Street Day (CSD) eine abgestimmte Kommunikationskampagne zum Thema Affenpocken gefahren. Die WHO berichtete („How health authorities communicated the risks of monkeypox in advance of Berlin Pride”). Vielen Dank an alle Beteiligten für die enge Zusammenarbeit.

Mehr »

Aktualisierte Dokumente zu COVID-19

- Hinweise zur Testung von Patientinnen und Patienten auf SARS-CoV-2 (01.09.2022)
- Monitoring des COVID-19-Impfgeschehens in Deutschland: Monatsbericht (01.09.2022)
- Meldepflicht stationärer Pflegeeinrichtungen gemäß § 20a Abs. 7 IfSG und freiwillige Erfassung von Daten zur COVID-19-Situation: Monatsbericht Juni (01.09.2022)
- Antivirale Therapie in der Frühphase einer SARS-CoV-2-Infektion (12.09.2022)

Die aktuellen Situations- und Wochenberichte sind abrufbar unter www.rki.de/covid-19-situationsbericht. Die aktuellen Fallzahlen nach Bundesländern und Kreisen sind wie gewohnt im RKI-Dashboard abrufbar.

Mehr »

Antikörper-Studien: Ergebnisse zur SARS-CoV-2-Seroprävalenz in der Allgemeinbevölkerung – Aktualisierung September 2022

Seroepidemiologische Studien sind in der COVID-19-Pandemie weiterhin von hohem Interesse. Sie geben Aufschluss über den Anteil der Bevölkerung, der bereits eine Infektion mit SARS-CoV-2 durchgemacht hat, und schließen dabei nicht erkannte Infektionen (Untererfassung) ein. Auf der Übersichtsseite des RKI wurde das Factsheet mit Ergebnissen aus deutschen seroepidemiologischen Studien zu SARS-CoV-2 aktualisiert, neu hinzugekommen sind Ergebnisse der zweiten Welle aus der Studie "Corona-Monitoring bundesweit".

Mehr »

COVID-19 und Impfen: Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die FAQ des RKI zur COVID-19-Impfung finden sich unter: www.rki.de/covid-19-faq-impfen; Aktualisierungen erfolgten in den Bereichen „Durchführung der COVID-19 Impfung“ und „Wirksamkeit“.

In Zusammenarbeit u.a. mit dem RKI wurden zudem auf der Seite www.zusammengegencorona.de/impfen Fragen und Antworten rund um das Thema COVID-19-Impfstoffe zusammengefasst.
Aktuelle FAQ zu den COVID-19-Impfstoffen und zum Zulassungsprozess finden sich zudem auf der Seite des Paul-Ehrlich Instituts (PEI): www.pei.de/faq-coronavirus
Das Paul-Ehrlich Institut veröffentlicht zudem regelmäßig Sicherheitsberichte zu COVID-19-Impfstoffen: www.pei.de/sicherheit-covid-19-impfstoffe.

Mehr »

Zugriffszahlen auf den SARS-CoV-2-Hygieneplan am Universitätsklinikum Frankfurt am Main im Verlauf der COVID-19-Pandemie sowie Transmissionsraten und Ausbruchsgeschehen

Mit Beginn der COVID-19-Pandemie waren medizinische Einrichtungen in Deutschland vor das Problem gestellt, binnen kürzester Zeit spezifische SARS-CoV-2-Hygienepläne erstellen und in Kraft setzen zu müssen. Im Epidemiologischen Bulletin 35/2022 werden der Zeitverlauf der Erstellung und die Frequenz der Änderungen des SARS-CoV-2-Hygieneplans am Universitätsklinikum Frankfurt am Main sowie die Zugriffszahlen der Beschäftigten auf die Hygieneplandokumente in Korrelation mit den an das RKI übermittelten SARS-CoV-2-Fallzahlen in Deutschland gesetzt. Ebenfalls werden die Transmissionsraten sowie die stattgehabten Ausbruchsgeschehen im Universitätsklinikum im Zeitraum von Februar 2020 bis April 2022 dargestellt.

Mehr »

Ärztliche Gesundheitsbildung in Schulen – ein wichtiger Beitrag zur Steigerung der HPV-Impfmotivation

Fünfzehn Jahre nach Zulassung der Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) für Heranwachsende sind die Impfquoten im Vergleich zu anderen von der STIKO empfohlenen Impfungen im Säuglings- und Kleinkindalter sehr niedrig. In den Jahren 2017 – 2021 führte die Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung e.V. (ÄGGF) 18.042 Veranstaltungen mit insgesamt 273.318 Teilnehmenden durch, in denen HPV und die zugehörige Impfung Thema waren. Im Epidemiologischen Bulletin 36/2022 werden die Erkenntnisse aus vier evaluierten Projekten der ÄGGF zusammengefasst, die im schulischen Setting durchgeführt wurden und sich an Schülerinnen und Schüler, Eltern/Erziehungsberechtigte und Lehrkräfte richteten. Die Evaluationen dienen dazu, den Wissensstand und den Wissenszuwachs der einzelnen Zielgruppen zu messen sowie die Akzeptanz der Methode der ärztlichen Informationsstunde zu untersuchen. So ergeben sich eine Reihe von Ansätzen, welche die HPV-Impfquote potenziell positiv beeinflussen können.

Mehr »

Infektionsmedizinische und chirurgische Herausforderungen durch Carbapenem-resistente bakterielle Erreger bei der Versorgung Kriegsverletzter aus der Ukraine

Zivile Opfer des Krieges in der Ukraine müssen aufgrund der Überlastung des lokalen Gesundheitssystems zunehmend auch nach Deutschland ausgeflogen und hier medizinisch versorgt werden. Aufgrund von Hygienedefiziten und dem sehr breiten, kalkulierten Antibiotikaeinsatz bei zeitgleich offener Wundbehandlung in ukrainischen Militärkrankenhäusern wird das Risiko für schwerwiegende Wundinfektionen mit multiresistenten Erregern (MRE) bei Übernahme der Patientinnen und Patienten als hoch beschrieben. Insofern kommt der Surveillance mit risikoadaptiertem Screening auf MRE, welches am Universitätsklinikum Leipzig seit 2012 durchgeführt wird, eine große Bedeutung zu. Im Epidemiologischen Bulletin 36/2022 werden die Komplexität der Versorgung kriegsverletzter und anderer Patientinnen und Patienten aus der Ukraine sowie die damit einhergehenden Infektions- und Resistenzprobleme dargestellt und auf die Notwendigkeit eines interdisziplinären und -professionellen Managements hingewiesen.

Mehr »

Einfluss der häuslichen Trinkwasser-Installation auf das Risiko, an Legionärskrankheit zu erkranken

Der Grad der Trinkwasserkontamination mit Legionellen ist ein guter Indikator für den technischen Zustand einer Trinkwasser-Installation. Allerdings ist unklar, ob er auch eine prädiktive Bedeutung für das Auftreten von Legionärskrankheit hat. Aus den Ergebnissen der Berliner LeTriWa-Studie ließ sich ableiten, dass bei dem größten Teil der Fälle von ambulant erworbener Legionärskrankheit häusliches Trinkwasser eine vermutliche oder wahrscheinliche Rolle spielt. Im Epidemiologischen Bulletin 35/2022 wird untersucht, inwiefern Patientinnen und Patienten mit ambulant erworbener Legionärskrankheit von einer Trinkwasser-Installation versorgt werden, die nach Trinkwasserverordnung untersuchungspflichtig ist, bzw. ob ihrer Erkrankung eine erhöhte Legionellenkonzentration im Trinkwasser vorausging.

Mehr »

ZIG-Talk "World Bank's new fund for Pandemic Prevention, Preparedness and Response (PPR)" am 15.09.2022

Unsere Gastrednerin Amanda Glassman stellt den neuen Fonds der Weltbank für Pandemieprävention, -vorsorge und -reaktion (PPR) vor. Amanda Glassman ist Executive Vice President und Senior Fellow am Center for Global Development in Washington, DC.
Eine Registrierung ist nicht notwendig. Der Vortrag findet auf Englisch statt.

Mehr »

Welt-Sepsis-Tag 2022: Symposium "Making Sepsis a National and Global Health Priority" am 16.09.2022 in Berlin und als Live-Stream

Zur Feier des 10. World Sepsis Day veranstalten die Sepsis Stiftung und die Global Sepsis Alliance am 16.09.2022 gemeinsam ein Symposium und Fundraising Event unter dem Motto: „Making Sepsis a National and Global Health Priority“ – sowohl persönlich in Berlin im Stiftungshaus der Sparkasse am Wannsee als auch als Live-Stream auf der Event-Website.

Mehr »

World Field Epidemiology Day

Am 07.09. wurde der World Field Epidemiology Day begangen. Feld-Epidemiologen leisten einen wichtigen Beitrag bei der Prävention und Eindämmung von Pandemien. Das RKI bietet die Post-Graduierten-Ausbildung für angewandte Epidemiologie an, in der Wissenschaftler/-innen spezifisch über 2 Jahre ausgebildet werden: https://www.rki.de/DE/Content/Institut/OrgEinheiten/Abt3/Infektepidem_Training.html

Mehr »

Klimawandel und Public Health - Abstracts zum Robert Koch Colloquium 2022

Special Issue S4/2022 des Journal of Health Monitoring widmet sich dem diesjährigen Robert Koch Colloquium, bei dem Vorträge zu unterschiedlichen Aspekten des Themenbereichs „Klimawandel und Public Health“ gehalten wurden.
Abstracts dieser Vorträge international renommierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geben Einblicke in die Planetary-Health-Perspektive der Klimakrise, Überlegungen zur möglichen Entwicklung von Pilzkrankheiten bei steigenden Temperaturen, den Einfluss des Klimawandels auf vektorübertragene Erkrankungen und die Auswirkungen klimabedingter Gefahren auf vulnerable Gruppen in Europa.
Das Editorial fasst die wichtigsten Botschaften der Vorträge sowie der abschließenden Podiumsdiskussion zusammen und beschreibt die strategische Entwicklung des Themas Klimawandel und Gesundheit am Robert Koch-Institut.

Mehr »

Aktionswoche: Woche der Klimaanpassung

Das RKI ist Partner der Woche der Klimaanpassung, die in der Woche vom 12.09. bis 16.09.2022 erstmals und deutschlandweit stattfindet und vom Zentrum KlimaAnpassung (ZKA) und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) organisiert wird. Folgen Sie gerne der Kampagne auf den sozialen Medien des RKI (Twitter, LinkedIn, Instagram) rund um das Thema Klimawandel und Gesundheit.

Mehr »

Weitere Informationen zu Themen des Infektionsschutzes finden Sie auf unseren Internetseiten: www.rki.de/infektionsschutz

Weitere Informationen zu COVID-19 finden Sie auf unseren Internetseiten: www.rki.de/covid-19, sowie auf der Seite der BZgA www.infektionsschutz.de/coronavirus und des BMG www.zusammengegencorona.de.

Infektionsketten digital unterbrechen mit der Corona-Warn-App! Jede Nutzerin und jeder Nutzer der Corona-Warn-App leistet einen wichtigen Beitrag zur weiteren Eindämmung der Pandemie. Wir danken den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Interesse und ihre Beteiligung! www.rki.de/cwa

Haben Sie Anregungen oder Fragen? Senden Sie uns eine E-Mail an ratgeber@rki.de.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr RKI

Bildnachweise RKI
RKI
Talpa auf Pixabay
RKI
RKI
RKI
RKI
RKI
Hans R. Gelderblom, Rolf Reissbrodt / RKI
RKI
RKI
RKI - Andreas Kurth
RKI
RKI

Wenn Sie keine E-Mail mehr erhalten möchten, folgen Sie bitte diesem Link

abmelden

Wenn Sie diese E-Mail weitergeleitet bekommen haben und selbst abonnieren möchten, folgen Sie bitte diesem Link

anmelden

Robert Koch-Institut, Abt. für Infektionsepidemiologie, Seestr. 10, 13353 Berlin

Das Robert Koch-Institut ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit