RKI-Newsletter zu aktuellen Infektionsschutzthemen

2. August 2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

an dieser Stelle (www.rki.de/newsletter-infektionsschutz) informieren wir Sie über ausgewählte Neuigkeiten aus dem Bereich Infektionsschutz und speziell zu COVID-19. Weitere Informationen zu COVID-19 finden Sie unter www.rki.de/covid-19.

Bleiben Sie mit den Angeboten des RKI auf dem Laufenden. Über generelle Neuigkeiten informieren wir Sie auf unserem Twitter-Kanal @rki_de sowie auf Instagram @rki_fuer_euch sowie auf unserer LinkedIn-Präsenz. Videos aus dem RKI sind auf unserem YouTube-Kanal abrufbar. Viele weitere Angebote finden Sie unter: www.rki.de/newsletter

Aktuelle Informationen zu Affenpocken

In Deutschland sind im Mai 2022 erste Fälle von Affenpocken identifiziert worden. Mit Stand 02.08.2022 sind 2.724 Affenpockenfälle aus allen 16 Bundesländern ans RKI übermittelt worden. Weitere Informationen, u.a. zur Situation in Deutschland, Hygienemaßnahmen, Vorgehen bei Großveranstaltungen, Diagnostik und Therapie sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen sind erhältlich unter unter www.rki.de/affenpocken.

Aktualisierungen erfolgten in den Bereichen:
- Antworten auf häufig gestellte Fragen (25.07.2022),
- Empfehlungen zu Hygienemaßnahmen im Rahmen der Behandlung und Pflege in Einrichtungen des Gesundheitswesens (19.07.2022, Konkretisierung zur Flächendesinfektion im Abschnitt "Desinfektion und Reinigung"),
- Hinweise zur Therapie (29.07.2022, Aktualisierung der Informationen zum Impfstoff, Ergänzung der Informationen zu Impfempfehlungen, am 22.7. wurden die Informationen zu Therapie aktualisiert)

Informationen zur Impfung gegen Affenpocken, darunter die Impfempfehlung der STIKO und Impf-FAQ, sind unter www.rki.de/affenpocken-impfung zu finden.

Bürgerinformation zu Affenpocken sind auf der Seite der BZgA zu finden.

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Weltweiter Ausbruch von Affenpocken - Situationsbeschreibung des Robert Koch-Instituts für Deutschland, Datenstand 14.07.2022

Im Mai 2022 häuften sich nicht-reiseassoziierte Fälle von Affenpocken. Seitdem hat sich ein weltweiter Ausbruch mit über 11.000 Fällen in 69 Ländern entwickelt, von denen rund 80% in Europa gemeldet wurden. In Deutschland sind 1.790 Fälle bekannt (Datenstand: 14.07.2022), das Ausbruchsgeschehen konzentriert sich hierbei hauptsächlich auf große Städte. Bis Kalenderwoche 25/2022 ist die Zahl der gemeldeten Fälle stark gestiegen, seitdem hat sich der Anstieg abgeflacht. Dieser Bericht fasst die epidemiologische Lage des Ausbruchs und den Kenntnisstand zu Symptomen und Übertragungswegen zusammen, gibt einen Überblick über die umgesetzten Public Health-Maßnahmen inklusive Kommunikations- und Vorsichtsmaßnahmen, Impfung, Diagnostik sowie laufende Studien und bietet einen Ausblick in die Zukunft.

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Pressemitteilung der Ständigen Impfkommission (STIKO) zu Affenpocken

Um die aktuelle Infektionswelle abzuschwächen, die Ausbreitung der Affenpocken zu verlangsamen und schließlich den Ausbruch zu beenden, ist eine hohe Impfquote bei den Indikationsgruppen erforderlich. Die STIKO rät daher dringend, alle verfügbaren Impfstoffe für die erste Impfung einzusetzen und die Gabe der zweiten Impfstoffdosis auf einen späteren Zeitpunkt, wenn ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht, zu verschieben. Dies gilt sowohl für die postexpositionelle Impfung und die Indikationsimpfung. Auch bei der Affenpockenimpfung gilt „Jede Impfung zählt!“. Wenn die Verabreichung der 2. Impfstoffdosis auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wird, muss die Impfserie nicht neu begonnen werden.

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Aktuelle SARS-CoV-2/COVID-19 Informationen

Aktuelle Lage/Situationsberichte inklusive des ausführlichen Wochenberichts können hier eingesehen werden.
Im RKI-Dashboard finden Sie aktuelle Zahlen für Ihre jeweiligen Landkreise/Gebiete.
Steckbrief zu Erreger und Krankheit
Publikationen mit RKI-Beteiligung
Antworten auf häufig gestellte Fragen zu COVID-19 (letzte Aktualisierung am 19.07. im Bereich Long COVID)

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COVID-19-Pandemie: Surveillance und Studien des Robert Koch-Instituts zur Lage- und Maßnahmenbewertung

Als nationales Public-Health-Institut überwacht und analysiert das RKI die Verbreitung übertragbarer und nicht übertragbarer Krankheiten in Deutschland. Im Rahmen der COVID-19-Pandemie wurden die bestehenden Surveillance-Systeme zur Überwachung akuter respiratorischer Atemwegserkrankungen angepasst und erweitert und durch wissenschaftliche Studien ergänzt. Der im Epidemiologischen Bulletin 29/2022 veröffentlichte Beitrag gibt eine Übersicht über die in der COVID-19-Pandemie besonders relevanten Informations- und Datenquellen, die der epidemiologischen Lagebewertung sowie der Planung, Durchführung und Bewertung von Präventions- und Bekämpfungsmaßnahmen dienen.

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Ergebnisse der SARS-CoV-2-Antikörper-Studie Corona-Monitoring bundesweit – Welle 2

Das Robert Koch-Institut hat neue Daten aus seiner großen repräsentativen Antikörperstudie auf Bundesebene "Corona-Monitoring bundesweit – Welle 2" veröffentlicht. Die jüngste Erhebung mit insgesamt 11.162 Personen ab 14 Jahren führten RKI und SOEP in Kooperation mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und dem Forschungszentrum des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge durch. Die Daten wurden zwischen November 2021 und Februar 2022 erhoben.

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Meldepflicht stationärer Pflegeeinrichtungen gemäß § 20a Abs. 7 IfSG und freiwillige Erfassung von Daten zur COVID-19-Situation

Aufgrund der am 18.03.2022 beschlossenen Gesetzesänderung sind voll- und teilstationäre Einrichtungen gemäß § 20a Abs. 7 Infektionsschutzgesetz (IfSG) verpflichtet, dem Robert Koch-Institut (RKI) monatlich Angaben zum Anteil der betreuten und beschäftigten Personen, die gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft sind, in anonymisierter Form zu übermitteln. In diesem Rahmen besteht auch die Möglichkeit auf freiwilliger Basis zusätzlich Angaben zur COVID-19-Situation in der Pflegeeinrichtung zu machen.
Die Berichte zu Impfquoten in Pflegeeinrichtungen in den einzelnen Bundesländern und für den Bund für April 2022 wurden auf der RKI-Internetseite veröffentlicht.

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Informationsportal des RKI zu Long COVID

Das Informationsportal gibt einen Überblick über Aktivitäten am RKI im Projekt postakute gesundheitliche Folgen von COVID-19 und der systematischen Evidenzanalyse, FAQ wurden verlinkt und weitere wichtige Webseiten aufgelistet.

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Aktualisierte Verhaltensempfehlungen in CWA Version 2.25

Das Projektteam aus RKI, Deutscher Telekom und SAP hat Version 2.25 der Corona-Warn-App (CWA) veröffentlicht. In der neuen Version hat das Team die Verhaltensempfehlungen bei Risiko-Begegnungen (rote sowie grüne Kachel) entsprechend den Empfehlungen des RKI aktualisiert. Das betrifft unter anderem Empfehlungen zur Kontaktbeschränkung und zum Tragen von Masken. Außerdem hat das Projektteam kleine Verbesserungen und Anpassungen vorgenommen.
In der aktuellen pandemischen Lage ist es nach wie vor sinnvoll und wichtig, die CWA und ihre Funktionen zu nutzen, insbesondere, um andere Nutzerinnen und Nutzer zu warnen.

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Virushepatitis B und D im Jahr 2021

Hepatitis B ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten weltweit und im Fall eines chronischen Verlaufs eine der bedeutendsten Ursachen von Leberzirrhose und Leberzellkarzinom. Auch Hepatitis D kommt weltweit vor. Deutschland hat sich den Eliminierungszielen viraler Hepatitiden der WHO bis 2030 verschrieben, allerdings stellte die COVID-19-Pandemie eine große Herausforderung beim Erreichen dieser Ziele dar. Im Jahr 2021 wurde eine Zunahme von übermittelten Hepatitis-B-Fällen um 22% im Vergleich zu 2020 verzeichnet und damit nach einem wohl hauptsächlich pandemiebedingten Rückgang das Niveau von 2019 nahezu wieder erreicht. Anlässlich des Welt-Hepatitis-Tages werden im Epidemiologischen Bulletin 30/2022 die Meldedaten zu Hepatitis B und D des Jahres 2021 nach Infektionsschutzgesetz dargestellt sowie aktuelle Studien zur Hepatitis-B-Virus-Prävalenz und Impfabdeckung in der Allgemeinbevölkerung und in ausgewählten Subpopulationen zusammengefasst.

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Aktuelle Informationen zu Zikavirus-Infektionen bei Thailand-Reisenden

Das Netzwerk GeoSentinel, eine Kommunikationsplattform von Tropenkliniken, hat am 4. Juli 2022 in ProMED darauf hingewiesen, dass in den letzten Monaten mehrfach Zikavirus-Infektionen bei Reiserückkehrenden aus Thailand diagnostiziert wurde (5 Fälle aus dem Vereinigten Königreich, Israel und Deutschland). Die Reisedaten lagen im März bis Juni 2022. Aktuell berichtet Frankreich auch über einen Fall von Embryofetopathie aufgrund einer Zikavirus-Infektion bei einer Frau, die sich Ende 2021 in Thailand infizierte. Mehr Informationen dazu im Epidemiologischen Bulletin 28/2022.

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Weitere Informationen zu Themen des Infektionsschutzes finden Sie auf unseren Internetseiten: www.rki.de/infektionsschutz

Weitere Informationen zu COVID-19 finden Sie auf unseren Internetseiten: www.rki.de/covid-19, sowie auf der Seite der BZgA www.infektionsschutz.de/coronavirus und des BMG www.zusammengegencorona.de.

Infektionsketten digital unterbrechen mit der Corona-Warn-App! Jede Nutzerin und jeder Nutzer der Corona-Warn-App leistet einen wichtigen Beitrag zur weiteren Eindämmung der Pandemie. Wir danken den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Interesse und ihre Beteiligung! www.rki.de/cwa

Haben Sie Anregungen oder Fragen? Senden Sie uns eine E-Mail an [email protected]

Mit freundlichen Grüßen
Ihr RKI

Bildnachweise Andrea Männel, Andrea Schnartendorff / RKI
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James Gathany / CDC

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Robert Koch-Institut, Abt. für Infektionsepidemiologie, Seestr. 10, 13353 Berlin

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