RKI-Newsletter zu aktuellen Infektionsschutzthemen

18. Januar 2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

an dieser Stelle (www.rki.de/newsletter-infektionsschutz) informieren wir Sie über ausgewählte Neuigkeiten aus dem Bereich Infektionsschutz und speziell zu COVID-19. Weitere Informationen zu COVID-19 finden Sie unter www.rki.de/covid-19.

Bleiben Sie mit den Angeboten des RKI auf dem Laufenden. Über generelle Neuigkeiten informieren wir Sie auf unserem Twitter-Kanal @rki_de. Videos aus dem RKI sind auf unserem YouTube-Kanal abrufbar. Viele weitere Angebote finden Sie unter: www.rki.de/newsletter

Aktuelle SARS-CoV-2/COVID-19 Informationen

Situationsberichte, Wochenberichte, Übersicht zu Omikron-Fällen und COVID-19-Trends im Überblick können hier eingesehen werden.

Im RKI Dashboard finden Sie aktuelle Zahlen für Ihre jeweiligen Landkreise/Gebiete.

Steckbrief zu Erreger und Krankheit

Publikationen mit RKI-Beteiligung

Antworten auf häufig gestellte Fragen zu COVID-19

Pressemitteilung der STIKO zur COVID-19-Auffrischimpfung bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 12-17 Jahren sowie zur Optimierung der 1-maligen Impfung mit der COVID-19 Vaccine Janssen

Die STIKO aktualisiert ihre Empfehlung zur COVID-19-Impfung und empfiehlt allen 12- bis 17-jährigen Kindern und Jugendlichen eine Auffrischimpfung. Zur Optimierung der Grundimmunisierung nach 1-maliger Impfung mit der COVID-19 Vaccine Janssen wird weiterhin ein mRNA-Impfstoff empfohlen. Beide Beschlussentwürfe sind in das vorgeschriebene Stellungnahmeverfahren gegangen.

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Bundespressekonferenz am 14.01.2022

Der Gesundheitsminister Prof. K. Lauterbach, Prof. L. Wieler (RKI) sowie Prof. C. Drosten (Charité) präsentierten am 14.01.2022 eine aktuelle Einschätzung zur Ausbreitung der Omikron-Variante. Nach den aktuellsten Daten für die erste Kalenderwoche 2022, die auf Meldungen aus den Bundesländern basieren und auch Verdachtsfälle einschließen, machte die Variante einen Anteil von 73 Prozent aus und überwiegt damit.

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Übersicht zu besorgniserregenden SARS-CoV-2-Virusvarianten (VOC)

Daten zum Vorkommen besorgniserregender Varianten in Deutschland werden jeden Donnerstag im ausführlichen Wochenbericht des RKI zu COVID-19 veröffentlicht.

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Kontaktpersonen-Nachverfolgung (KP-N) bei SARS-CoV-2-Infektionen

Aktualisierungen am 14.1.2022 (gegenüber der Vorversion vom 14.12.2021):
- Angabe der angenommenen Dauer der Infektiosität und Inkubationszeit entfällt (Abschnitt 1.1), Bemessung des infektiösen Zeitintervalls für den bestätigten Fall angepasst (Abschnitte 1.3 und 1.4).
- Eine internationale Kontaktpersonennachverfolgung wird nicht mehr empfohlen (Abschnitt 2.2).
- Empfehlung zur stärkeren Priorisierung im Rahmen der Kontaktpersonennachverfolgung von Übertragungsereignissen mit hohem Ansteckungsrisiko und/oder bei denen Personen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf involviert waren oder gefährdet werden (Abschnitte 1.1, 2.1 und 3.2.1).
- Die Absonderungszeiten (Quarantäne) sowie Ausnahmen von der Absonderung wurden gemäß Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom 07.01.2022 neu festgelegt (Abschnitt 3.2.2),
- Für Personen mit einer Tätigkeit in Bereichen der kritischen Infrastruktur wird verwiesen auf den Beschluss der MPK vom 7.1.2022 (Abschnitt 3.2.2).
- Aufnahme der Empfehlung, dass sich enge Kontaktpersonen bereits vorab selbstverantwortlich in Quarantäne begeben und testen, nachdem der Kontakt zu einem bestätigten SARS-CoV-2-Fall bekannt wird (Abschnitt 3.2.2).
- Für Haushaltsmitglieder von COVID-19-Fällen wird nach Ende der Quarantäne nur noch bis zum Tag 14 (bisher: 20) nach Symptombeginn des COVID-19-Falles eine Reduktion der Kontakte (z. B. Homeoffice, keine privaten Treffen mit haushaltsfremden Personen) empfohlen (Abschnitt 3.2.2),
- Unabhängig von den Quarantäne-Ausnahmen (z.B. nach Boosterung) wird eine sofortige PCR-Testung (alternativ hochwertiger Antigentest), Kontaktreduzierung, ein Selbstmonitoring (Körpertemperatur, Symptome) und das Tragen einer medizinischen Maske bei Kontakt zu anderen Personen bis zum 14. Tag nach der letzten Exposition zu dem SARS-CoV-2-Fall empfohlen. (Abschnitt 3.2.2).
- Von der Quarantäne ausgenommene Kontaktpersonen, die Kontakt zu Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben, sollten nach Kontakt zu einem bestätigten SARS-CoV-2-Fall ihren Umgang mit Personen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf für 14 Tage nach dem letzten Kontakt zu dem Fall möglichst einstellen.
- Weiterhin Quarantäne von 14 Tagen bei Kontaktpersonen zu Fällen mit VOI oder VOC, aber jetzt ist neben Alpha und Delta auch Omikron (B.1.1.529) ausgenommen (Abschnitt 3.2.2),
- In Haushalten mit bekanntem Fall einer SARS-CoV-2-Infektion, starkem Verdacht einer SARS-CoV-2-Infektion oder Anwesenheit von Personen, die einen engen Kontakt mit einem bestätigten SARS-CoV-2-Fall hatten, wird das Tragen einer medizinischen Maske empfohlen (Abschnitt 3.2.3).

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Fachliche Vorgaben des RKI für COVID-19-Genesenennachweise

Gemäß Verordnung zur Änderung der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung und der Coronavirus-Einreiseverordnung vom 14.01.2022 weist das RKI aus, welche fachlichen Vorgaben ein Genesenennachweis erfüllen muss.
Die Festlegung der Vorgaben erfolgt unter Berücksichtigung des aktuellen Stands der medizinischen Wissenschaft hinsichtlich folgender Kriterien:
a) Art der Testung zum Nachweis der vorherigen Infektion,
b) Zeit, die nach der Testung zum Nachweis der vorherigen Infektion vergangen sein muss, oder Nachweis zur Aufhebung der aufgrund der vorherigen Infektion erfolgten Absonderung,
c) Zeit, die die Testung zum Nachweis der vorherigen Infektion höchstens zurückliegen darf.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter:

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Quarantäne- und Isolierungsdauern bei SARS-CoV-2-Expositionen und -Infektionen; entsprechend Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom 7. Januar 2022

Eine Übersichtstabelle zu Quarantäne- und Isolierungsdauern bei SARS-CoV-2-Expositionen und -Infektionen entsprechend Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom 07.01.22, sowie Informationen zu Ausnahmen von der Quarantäne finden Sie unter:

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COVID-19: Entisolierung von Patient/-innen im stationären Bereich sowie Bewohner/-innen in Alten- und Pflegeheimen

Änderungen gegenüber der Version vom 18.5.2021:
- Aktualisierte Infografik: Diese bezieht sich ausschließlich auf die Entisolierung von Patientinnen und Patienten im stationären Bereich sowie Bewohnerinnen und Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen. Die Angaben in der Infografik geben auf der Basis der bisher vorliegenden Literatur eine Orientierung zu wesentlichen Parametern, die bei den Entscheidungen im Rahmen des Entisolierungsmanagements helfen können.
- Anpassung der Überschrift zur Klarstellung
- Für das Vorgehen zur Entisolierung der Allgemeinen Bevölkerung, von Beschäftigten in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe sowie bei Schülerinnen/Schülern, Kindern in Schule, Kita, Hort verweisen wir auf die gemäß Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom 07.01.2022 festgelegten Absonderungszeiten, siehe auch www.rki.de/covid-19-absonderung.

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COSIK – COVID-19-Surveillance in Krankenhäusern

Um die Belastung der Krankenhäuser durch die COVID-19-Pandemie darzustellen und auch nosokomiale SARS-CoV-2-Infektionen zu erfassen, hat das RKI in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Referenzzentrum für die Surveillance von nosokomialen Infektionen an der Charité Berlin eine systematische Krankenhaus-Surveillance von SARS-CoV-2-Infektionen in Deutschland, COSIK, entwickelt. Das Epidemiologische Bulletin 2/2022 gibt einen Überblick über die erhobenen Daten und deren Auswertung seit dem Projektstart am 01.01.2021.

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SARS-CoV-2 outbreaks in hospitals and long-term care facilities in Germany: a national observational study – Lancet Regional Health Europe

Was wäre in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen in Deutschland passiert, hätte es keine Interventionen gegeben? Diese und weitere Fragen werden in der aktuellen Publikation "SARSCoV2 outbreaks in hospitals and long-term care facilities in Germany: a national observational study", erschienen in The Lancet Regional Health Europe erläutert.

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Ungeimpfte bilden die Mehrzeit aller COVID-19-Neuaufnahmen auf den Intensivstationen

Laut den Intensivregister-Daten bilden Ungeimpfte die Mehrheit aller COVID19-Neuaufnahmen auf den Intensivstationen. Seit Mitte Dezember melden die Intensivstationen von Deutschland anonymisiert den Impfstatus neuer PatientInnen. Ab 21.1.22 werden diese Daten im RKI-Wochenbericht publiziert.

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Hilfestellung für Gesundheitsämter zur Einschätzung und Bewertung des SARS-CoV-2 Infektionsrisikos in Innenräumen im Schulsetting

Die Aktualisierung des vorliegenden Dokuments liefert ergänzende Anwendungshinweise zum RKI-Dokument "Kontaktpersonen-Nachverfolgung bei SARS-CoV-2-Infektionen". Es soll Gesundheitsämter in Zusammenarbeit mit Schulverantwortlichen bei der Einschätzung des Infektionsrisikos bei Exposition im Klassenraum unterstützen.

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Risikobewertung zu COVID-19

Änderungen gegenüber der Version vom 5.1.2022: Anpassungen aufgrund der Ausbreitung der Omikronvariante besonders in den Abschnitten Hintergrund, Empfehlungen und Krankheitsschwere.

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Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete durch das Auswärtige Amt, BMG und BMI

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Die Risikogebiete werden regelmäßig situationsabhängig angepasst.
Die Liste zur Einstufung von Risikogebieten ist wirksam ab Sonntag, 16. Januar 2022, um 0:00 Uhr.
Die Einstufung von Risikogebieten kann sich kurzfristig ändern. Bitte überprüfen Sie unmittelbar vor Abreise, ob die Länder, in denen Sie sich in den letzten 10 Tage vor der Einreise nach Deutschland aufgehalten haben, als Risikogebiete eingestuft sind.

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Weitere Informationen zu Themen des Infektionsschutzes finden Sie auf unseren Internetseiten: www.rki.de/infektionsschutz

Weitere Informationen zu COVID-19 finden Sie auf unseren Internetseiten: www.rki.de/covid-19, sowie auf der Seite der BZgA www.infektionsschutz.de/coronavirus und des BMG www.zusammengegencorona.de.

Infektionsketten digital unterbrechen mit der Corona-Warn-App! Jede Nutzerin und jeder Nutzer der Corona-Warn-App leistet einen wichtigen Beitrag zur weiteren Eindämmung der Pandemie. Wir danken den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Interesse und ihre Beteiligung! www.rki.de/cwa

Haben Sie Anregungen oder Fragen? Senden Sie uns eine E-Mail an [email protected]

Mit freundlichen Grüßen
Ihr RKI

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