RKI-Newsletter zu aktuellen Infektionsschutzthemen

11. Januar 2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

an dieser Stelle (www.rki.de/newsletter-infektionsschutz) informieren wir Sie über ausgewählte Neuigkeiten aus dem Bereich Infektionsschutz und speziell zu COVID-19. Weitere Informationen zu COVID-19 finden Sie unter www.rki.de/covid-19.

Bleiben Sie mit den Angeboten des RKI auf dem Laufenden. Über generelle Neuigkeiten informieren wir Sie auf unserem Twitter-Kanal @rki_de. Videos aus dem RKI sind auf unserem YouTube-Kanal abrufbar. Viele weitere Angebote finden Sie unter: www.rki.de/newsletter

Aktuelle SARS-CoV-2/COVID-19 Informationen

Situationsberichte, Wochenberichte, Übersicht zu Omikron-Fällen und COVID-19-Trends im Überblick können hier eingesehen werden.

Im RKI Dashboard finden Sie aktuelle Zahlen für Ihre jeweiligen Landkreise/Gebiete.

Steckbrief zu Erreger und Krankheit

Publikationen mit RKI-Beteiligung

Antworten auf häufig gestellte Fragen zu COVID-19

COVID-19 und Impfen: Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ)

Änderungen erfolgten in den Bereichen „Durchführung der COVID-19 Impfung“ und „Impfung bei Schwangeren, Stillenden und bei Kinderwunsch“.
Die FAQ des RKI zur COVID-19-Impfung finden sich unter: www.rki.de/covid-19-faq-impfen.
In Zusammenarbeit u.a. mit dem RKI wurden auf der Seite www.zusammengegencorona.de/impfen Fragen und Antworten rund um das Thema COVID-19 Impfstoffe zusammengefasst.
Aktuelle FAQ zu den COVID-19-Impfstoffen und zum Zulassungsprozess finden sich zudem auf der Seite des Paul-Ehrlich Instituts (PEI).
Das Paul-Ehrlich Institut veröffentlicht zudem regelmäßig Sicherheitsberichte zu COVID-19-Impfstoffen.

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Übersicht zu besorgniserregenden SARS-CoV-2-Virusvarianten (VOC)

Daten zum Vorkommen besorgniserregender Varianten in Deutschland werden jeden Donnerstag im ausführlichen Wochenbericht des RKI zu COVID-19 veröffentlicht. Montags bis freitags wird zusätzlich eine Übersicht zu Omikron-Fällen in Deutschland bereitgestellt (www.rki.de/covid-19-omikronbericht).

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SARS-CoV-2: Virologische Basisdaten sowie Virusvarianten

10.01.2022: Redaktionelle Änderungen im Abschnitt Virusvarianten, Inhaltliche Ergänzungen zur Omikron-Variante.

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Fachgruppe COVRIIN – Hinweise zu Therapie und Versorgung bei COVID-19

Die Fachgruppe COVRIIN erstellt Übersichten über mögliche Therapeutika zur Behandlung von COVID-19 mit Erkenntnissen aus der Praxis für die Praxis. Es erfolgten Aktualisierungen in den Bereichen:
- COVID-19-Therapieübersicht: Ergänzung um Informationen über Molnupiravir, Aktualisierung der Informationen über monoklonale Antikörper, Remdesivir, Tocilizumab, Anakinra und inhalative Kortikosteroide
- Möglicher Einsatz der monoklonalen Antikörper in Abhängigkeit von der diagnostizierten SARS-CoV-2-Virusvariante

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KROCO – Krankenhausbasierte Onlinebefragung zur COVID-19-Impfung

Die KROCO-Studie schätzt die aktuelle Impfquote unter dem Krankenhauspersonal in Deutschland und die Bereitschaft, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen und erfragt Beweggründe für und gegen eine Impfung.
Der Ergebnisbericht der dritten Befragungswelle der krankenhausbasierten Online-Befragung wurde am 10.01.2022 veröffentlicht.

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Risikobewertung zu COVID-19

Änderungen gegenüber der Version vom 21.12.2021: Anpassungen aufgrund von Omikron besonders in den Abschnitten Hintergrund, Empfehlungen und Krankheitsschwere.

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Monitoring und Evaluation des SARS-CoV-2-Infektionsgeschehens unter Schülerinnen und Schülern an Hamburgs Schulen - Epidemiologisches Bulletin 1/2022

Die Rolle von Schulen hinsichtlich des allgemeinen Pandemiegeschehens ist strittig. Um zur Beantwortung der Frage beizutragen, ob Schulen Ausgangspunkte für Infektionsherde darstellen, wertete die im Epidemiologischen Bulletin 1/2022 veröffentlichte Studie Daten der Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung zu PCR-bestätigten SARS-CoV-2-Infektionen unter Schülerinnen und Schülern aus. Die Ziele waren hierbei die deskriptive Auswertung des SARS-CoV-2-Infektionsgeschehens unter Schülerinnen und Schülern sowie die Einschätzung, ob und in welchem Umfang Folgeinfektionen zu beobachten sind, die wahrscheinlich innerhalb des Schulsettings durch Übertragungen zwischen Schülerinnen und Schülern erworben wurden.

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Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete durch das Auswärtige Amt, BMG und BMI

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Die Risikogebiete werden regelmäßig situationsabhängig angepasst.
Die Liste zur Einstufung von Risikogebieten ist wirksam ab Sonntag, 9. Januar 2022, um 0:00 Uhr.

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Stellungnahmen des Arbeitskreises Blut zu Malaria

Diese Veröffentlichung ersetzt die Malaria-Stellungnahme des Arbeitskreises Blut von 2008. Mit über 200 Millionen Neuinfektionen pro Jahr ist die in tropischen und subtropischen Gebieten der Erde vorkommende Malaria eine der bedeutendsten parasitären Erkrankungen des Menschen. Die durch Plasmodium falciparum verursachte Malaria tropica ist hauptsächlich für die zurzeit jährlich weltweit über 400.000 Todesfälle verantwortlich. In Deutschland schwankt die Zahl der gemeldeten Malariaerkrankungen in den letzten 10 Jahren zwischen etwa 500 und 1.000 Fällen pro Jahr. Die Patientinnen und Patienten stammen in der Regel aus endemischen Regionen oder sind dorthin gereist. Infektionen durch Import infizierter Anopheles-Mücken (Flughafen-Malaria) oder autochthone Infektionen sind sehr selten.

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Emergence of methicillin resistance predates the clinical use of antibiotics - Publikation

Die Entdeckung von Antibiotika vor mehr als 80 Jahren hat zu erheblichen Verbesserungen der Gesundheit von Mensch und Tier geführt. Während die Antibiotikaresistenz bei Umweltbakterien schon sehr alt ist, gilt die Resistenz bei menschlichen Krankheitserregern als modernes Phänomen, das durch den klinischen Einsatz von Antibiotika ausgelöst wird. In dieser Europäischen Studie, die in Nature erschienen ist, zeigen Forscherinnen und Forscher unter Beteilung des RKI, dass bestimmte Linien des Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus in der prä-antibiotischen Ära in europäischen Igeln auftraten. In der Folgezeit verbreiteten sich diese Stämme innerhalb der lokalen Igelpopulationen und zwischen Igeln und sekundären Wirten, einschließlich Nutztieren und Menschen. Zudem konnte gezeigt werden, dass der Igel-Dermatophyt Trichophyton erinacei zwei β-Laktam-Antibiotika produziert, die ein natürliches selektives Umfeld schaffen, in dem Methicillin-resistente S. aureus-Isolate einen Vorteil gegenüber anfälligen Isolaten haben. Zusammengenommen deuten diese Ergebnisse darauf hin, dass die Methicillin-Resistenz in der prä-antibiotischen Ära als ko-evolutionäre Anpassung von S. aureus an die Besiedlung von mit Dermatophyten infizierten Igeln entstanden ist. Die Entwicklung klinisch relevanter Antibiotikaresistenzgene bei Wildtieren und die Vernetzung natürlicher, landwirtschaftlicher und menschlicher Ökosysteme zeigen, dass die Anwendung eines One-Health-Ansatzes für unser Verständnis und den Umgang mit Antibiotikaresistenzen, die eine der größten Bedrohungen für die globale Gesundheit, Lebensmittelsicherheit und Entwicklung darstellen, von entscheidender Bedeutung ist.
Die Publikation ist in Nature erschienen.

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Weitere Informationen zu Themen des Infektionsschutzes finden Sie auf unseren Internetseiten: www.rki.de/infektionsschutz

Weitere Informationen zu COVID-19 finden Sie auf unseren Internetseiten: www.rki.de/covid-19, sowie auf der Seite der BZgA www.infektionsschutz.de/coronavirus und des BMG www.zusammengegencorona.de.

Infektionsketten digital unterbrechen mit der Corona-Warn-App! Jede Nutzerin und jeder Nutzer der Corona-Warn-App leistet einen wichtigen Beitrag zur weiteren Eindämmung der Pandemie. Wir danken den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Interesse und ihre Beteiligung! www.rki.de/cwa

Haben Sie Anregungen oder Fragen? Senden Sie uns eine E-Mail an [email protected]

Mit freundlichen Grüßen
Ihr RKI

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© Möller/RKI, Virusprobe: Erasmus Medical Center
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Robert Koch-Institut, Abt. für Infektionsepidemiologie, Seestr. 10, 13353 Berlin

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