RKI-Newsletter zu aktuellen Infektionsschutzthemen

7. Dezember 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

an dieser Stelle (www.rki.de/newsletter-infektionsschutz) informieren wir Sie über ausgewählte Neuigkeiten aus dem Bereich Infektionsschutz und speziell zu COVID-19. Weitere Informationen zu COVID-19 finden Sie unter www.rki.de/covid-19.

Bleiben Sie mit den Angeboten des RKI auf dem Laufenden. Über generelle Neuigkeiten informieren wir Sie auf unserem Twitter-Kanal @rki_de. Videos aus dem RKI sind auf unserem YouTube-Kanal abrufbar. Viele weitere Angebote finden Sie unter: www.rki.de/newsletter

Aktuelle SARS-CoV-2/COVID-19 Informationen

Aktuelle Situationsberichte, Wochenberichte und COVID-19-Trends im Überblick können hier eingesehen werden.

Im RKI Dashboard finden Sie aktuelle Zahlen für Ihre jeweiligen Landkreise/Gebiete.

Steckbrief zu Erreger und Krankheit

Publikationen mit RKI-Beteiligung

Antworten auf häufig gestellte Fragen zu COVID-19

COVID-19 und Impfen: Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ)

Änderungen gab es in den Bereichen „COVID-19-Impfempfehlung“, „Impfung bei Kindern und Jugendlichen“, „Impfung bei Schwangeren, Stillenden und bei Kinderwunsch“ sowie „Wirksamkeit“.
Die FAQ des RKI zur COVID-19-Impfung finden sich unter: www.rki.de/covid-19-faq-impfen.
In Zusammenarbeit u.a. mit dem RKI wurden zudem auf der Seite www.zusammengegencorona.de/impfen Fragen und Antworten rund um das Thema COVID-19 Impfstoffe zusammengefasst.
Aktuelle FAQ zu den COVID-19-Impfstoffen und zum Zulassungsprozess finden sich zudem auf der Seite des Paul-Ehrlich Instituts (PEI).
Das Paul-Ehrlich Institut veröffentlicht zudem regelmäßig Sicherheitsberichte zu COVID-19-Impfstoffen.

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Information des RKI zur neuen besorgniserregenden Virusvariante Omikron (B.1.1.529)

Auf einer Pressekonferenz des südafrikanischen Gesundheitsministeriums am 24.11.2021 wurde über die Identifizierung einer neuartigen SARS-CoV-2 Variante berichtet, die der Pangolin-Linie B.1.1.529 zugeordnet wird und im Kontext eines ungewöhnlich starken Anstiegs der COVID-19 Fälle in der südafrikanischen Provinz Gauteng, zu der auch die Großstadt Johannisburg gehört, steht. Am 26.11.2021 erklärte die WHO B.1.1.529 zur besorgniserregenden Virusvariante (VOC), genannt Omikron. Inzwischen gibt es mehrere hundert Nachweise in verschiedenen Ländern weltweit, auch in Europa, insbesondere bei Reiserückkehrern. In Deutschland wurden die ersten Fälle am 27. und 28.11.2021 bei Reiserückkehrern aus Südafrika bekannt, inzwischen gibt es weitere Fälle.

Zudem wurde Omikron in der Übersicht der besorgniserregenden SARS-CoV-2-Virusvariaten ergänzt.

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Hilfestellung zur Ableitung variantenspezifischer PCR-Testungen aus charakteristischen Aminosäure-Austauschen und Deletionen bei SARS-CoV-2

Änderungen gegenüber der Version vom 02.9.2021: Neu: "Spezielle Hinweise zu Delta und Delta-Sublinien" und "Spezielle Hinweise zu Omikron".

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SARS-CoV-2: Virologische Basisdaten sowie Virusvarianten

01.12.2021: Redaktionelle Änderungen und Ergänzungen; Omikron-Variante

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Bundespressekonferenz am 03.12.2021 zur Corona-Lage

Die Bundespressekonferenz mit dem geschäftsführenden Gesundheitsminister Jens Spahn und RKI-Präsident Lothar H. Wieler kann unter folgendem Link abgerufen werden:

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Townhall-Meeting 27.11.2021 - Jetzt Impfschutz boostern: Ihre Fragen zur Auffrischungsimpfung

Kontakte wieder stark reduzieren, sich gegen COVID-19 impfen oder den Immunschutz auffrischen lassen und in geschlossenen Räumen einen Mund-Nasen-Schutz aufsetzen: Über die wichtigsten Maßnahmen, um die vierte Corona-Welle in den Griff zu bekommen, waren sich alle Expertinnen und Experten im Gespräch mit dem geschäftsführenden Bundesminister für Gesundheit Jens Spahn einig. Auf dem Podium des Livestreams zum Thema „Impfschutz boostern“ am 27. November 2021 begrüßte Moderatorin Dr. Julia Kropf neben Minister Spahn auch Professor Dr. Leif Erik Sander, Leiter Forschungsgruppe Infektionsimmunologie an der Charité. Zugeschaltet waren Professor Dr. Alena Buyx, Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Professor Dr. Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, Dr. Dirk Heinrich, Vorstandsvorsitzender Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e. V. (SpiFa) und Professor Dr. Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI). Fünf Bürgerinnen und Bürger stellten ihre Fragen zudem live per Videoschalte. Mehr als 4.000 Beiträge waren zuvor online eingegangen.

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Flyer: Warum steigende Zahlen von Impfdurchbrüchen kein Zeichen für fehlenden Impfschutz sind

Ein hoher Anteil Geimpfter unter den COVID-19-Patientinnen und -Patienten im Krankenhaus bedeutet nicht, dass die Impfung nicht wirkt. Warum ist das so? Der Flyer klärt grafisch darüber auf:

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Nationale Teststrategie – wer wird in Deutschland auf das Vorliegen einer SARS-CoV-2 Infektion getestet?

Änderung gegenüber der Version vom 01.11.2021: Anpassung gemäß VO zur Änderung der Coronavirus-Testverordnung (etwa "Bürgertests") und entsprechende Aktualisierung der Grafik.

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Prävention und Management von COVID-19 in Alten- und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen

Änderungen gegenüber der Version vom 24.11.2021:

Kapitel 4 Management von Kontaktpersonen: Hinweise zur Quarantäne bei Exposition gegenüber Virusvarianten
Kapitel 5.3.3 Testung des Personals auf SARS-CoV-19
Kapitel 7 Hinweise zur SARS-CoV-2-Testung: Anpassung der Testempfehlung für Beschäftigt

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Hinweise zur Testung von Patienten auf Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2

Letzte Aktualisierung: Hinweis zur Priorisierung gemäß Nationaler Teststrategie.

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Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete durch das Auswärtige Amt, BMG und BMI

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Die Risikogebiete werden regelmäßig situationsabhängig angepasst.
Risikogebiete werden seit dem 1. August 2021 nur noch in zwei Kategorien ausgewiesen: Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete. Die Liste zur Einstufung von Risikogebieten ist wirksam ab Sonntag 05.12.2021, um 0:00 Uhr.
Aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens kann es erforderlich sein, dass sehr kurzfristig neue Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete ausgewiesen werden.

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Empfehlungen der STIKO zu Reiseimpfungen

Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) hat nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) den gesetzlichen Auftrag, Empfehlungen zur Durchführung von Schutzimpfungen in Deutschland zu geben. Neben Standardimpfempfehlungen für die gesamte Bevölkerung oder für bestimmte Altersgruppen spricht sie Impfempfehlungen für Menschen mit besonderen Indikationen aus. Die STIKO empfiehlt Reiseimpfungen zum individuellen Schutz Reisender mit einem Expositionsrisiko gegenüber bestimmten impfpräventablen Erkrankungen und um den Import von Infektionserregern in das bereiste Land oder bei Rückreise nach Deutschland zu verhindern. Die im Epidemiologischen Bulletin 14/2021 veröffentlichten Empfehlungen zu Reiseimpfungen wurden von der STIKO-AG Reiseimpfungen in Zusammenarbeit mit externen ExpertInnen erarbeitet. Reiseimpfberatungen sind die optimale Gelegenheit, um den individuellen Impfstatus zu überprüfen und mögliche Impflücken auch bei den Standardimpfungen zu schließen.

Neuerungen:

Poliomyelitis-Impfempfehlungen gemäß dem „Statement of the 30th Polio IHR Emergency Committee“ der WHO
Zulassung von VAXCHORA ab dem Alter von 2 Jahren

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Update Stiko-App

Das aktuelle Update der STIKO-App liefert neue Funktionen, u.a. zu Reiseimpfungen, etwa für beruflich dringend notwendige internationale Reisen.

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Reiseassoziierte Krankheiten 2020 - Epidemiologisches Bulletin 48/2021

Im Jahr 2020 war die Zahl der dem RKI gemeldeten bzw. übermittelten Fälle von reiseassoziierten Infektionskrankheiten wesentlich niedriger als in den Vorjahren. Ursache für diesen Rückgang waren die nach dem 1. Quartal aufgrund der COVID-19-Pandemie stark eingeschränkten Möglichkeiten für Auslandsreisen. Im Epidemiologischen Bulletin 48/2021 werden am Beispiel der Malaria einige Auswirkungen der eingeschränkten Fernreiseaktivitäten aufgezeigt.

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German-West African Centre for Global Health and Pandemic Prevention (G-WAC)

The aim of G-WAC is to establish a German-West African Centre for Global Health and Pandemic Prevention based at the KNUST-College of Health Sciences in Kumasi, Ghana, that will address the existential threat of global pandemics to the health and welfare of people through trans- and inter-disciplinary research projects targeting both the main drivers of pandemics (e.g. health impact of wild habitat encroachment, extensive agriculture and climate change, spillover of pathogens from wild animals to humans) and the key pillars of resilient health systems in the WHO framework (e.g. effective governance, sustainable financing mechanisms, appropriate human resource capacity, availability of essential medicines and technology, reliable health information, and responsive health service delivery) using One Health approaches. G-WAC draws on international experience and expertise of three main partners and a broad international network: (1) College of Health Sciences, Kwame Nkrumah University of Science and Technology (KNUST), (2) Berlin School of Public Health, including Technische Universität Berlin (TUB) and Charité Universitätsmedizin - Berlin, and (3) Medical Faculty and University Hospital Bonn (UKB). Furthermore, the RKI will contribute practical expertise and experience to facilitate the transfer of research results into policy and practice and vice versa. Finally, LSHTM-Berlin office will contribute its broad expertise and networks.

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Publikation in Emerging Microbes & Infections –Human Borna disease virus 1 (BoDV-1) encephalitis cases in the north and east of Germany

Das klassisches Bornavirus (BoDV-1) wurde erstmals bei Menschen im Norden und Osten Deutschlands nachgewiesen. Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, gemeinsam mit dem RKI raten zu aktivem Testen von Enzephalitis-Fällen in bereits für Tiere endemischen Regionen.

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Weitere Informationen zu Themen des Infektionsschutzes finden Sie auf unseren Internetseiten: www.rki.de/infektionsschutz

Weitere Informationen zu COVID-19 finden Sie auf unseren Internetseiten: www.rki.de/covid-19, sowie auf der Seite der BZgA www.infektionsschutz.de/coronavirus und des BMG www.zusammengegencorona.de.

Infektionsketten digital unterbrechen mit der Corona-Warn-App! Jede Nutzerin und jeder Nutzer der Corona-Warn-App leistet einen wichtigen Beitrag zur weiteren Eindämmung der Pandemie. Wir danken den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Interesse und ihre Beteiligung! www.rki.de/cwa

Haben Sie Anregungen oder Fragen? Senden Sie uns eine E-Mail an [email protected]

Mit freundlichen Grüßen
Ihr RKI

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Robert Koch-Institut, Abt. für Infektionsepidemiologie, Seestr. 10, 13353 Berlin

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