RKI-Newsletter zu aktuellen Infektionsschutzthemen

19. Oktober 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

an dieser Stelle (www.rki.de/newsletter-infektionsschutz) informieren wir Sie über ausgewählte Neuigkeiten aus dem Bereich Infektionsschutz und speziell zu COVID-19. Weitere Informationen zu COVID-19 finden Sie unter www.rki.de/covid-19.

Bleiben Sie mit den Angeboten des RKI auf dem Laufenden. Über generelle Neuigkeiten informieren wir Sie auf unserem Twitter-Kanal @rki_de. Videos aus dem RKI sind auf unserem YouTube-Kanal abrufbar. Viele weitere Angebote finden Sie unter: www.rki.de/newsletter

Aktuelle SARS-CoV-2/COVID-19 Informationen

Aktuelle Situationsberichte, Wochenberichte und COVID-19-Trends im Überblick können hier eingesehen werden.

Im RKI Dashboard finden Sie aktuelle Zahlen für Ihre jeweiligen Landkreise/Gebiete.

Steckbrief zu Erreger und Krankheit

Publikationen mit RKI-Beteiligung

STIKO-Empfehlung zur COVID-19-Impfung

Am 18.10.2021 ist die 12. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung erschienen. Darin empfiehlt die STIKO eine COVID-19-Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff für Personen ≥ 70 Jahre und für bestimmte Indikationsgruppen sowie eine Optimierung der Grundimmunisierung mit einem mRNA-Impfstoff nach vorausgegangener Impfung mit der COVID-19 Vaccine Janssen.

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Erläuterungen zur Erfassung von COVID-19-Impfquoten

Für die Ermittlung der COVID-19-Impfquoten ist das RKI auf das Digitale Impfquotenmonitoring angewiesen (DIM), ein Meldesystem, dessen Anwendung und Zuverlässigkeit ausschließlich in der Hand der impfenden Stellen (Impfzentren, Impfteams, Krankenhäuser, Arztpraxen, Betriebsärzte) liegt. Zusätzlich führt das RKI im Rahmen des Projekts COVIMO regelmäßige Befragungen durch, um das Impfgeschehen so umfassend wie möglich abzubilden. In der Pressemitteilung des RKI vom 13.10.2021 wird die Erfassung der COVID-19-Impfquoten genauer erläutert.

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COVID-19 und Impfen: Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ)

Aktualisierungen erfolgten in den Bereichen „COVID-19-Impfempfehlung“, „Durchführung der COVID-19-Impfung“, „Sicherheit“, „Wirksamkeit“ und „Allgemeines“.
Die FAQ des RKI zur COVID-19-Impfung finden sich unter: www.rki.de/covid-19-faq-impfen.
In Zusammenarbeit u.a. mit dem RKI wurden zudem auf der Seite www.zusammengegencorona.de/impfen Fragen und Antworten rund um das Thema COVID-19 Impfstoffe zusammengefasst.
Aktuelle FAQ zu den COVID-19-Impfstoffen und zum Zulassungsprozess finden sich zudem auf der Seite des Paul-Ehrlich Instituts (PEI).
Das Paul-Ehrlich Institut veröffentlicht zudem regelmäßig Sicherheitsberichte zu COVID-19-Impfstoffen.

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Risikobewertung zu COVID-19

Änderungen gegenüber der Version vom 24.09.2021: redaktionelle Überarbeitung

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Antworten auf häufig gestellte Fragen zu COVID-19

Es erfolgte eine Aktualisierungen der FAQ „Welche Behandlungsmöglichkeiten stehen für eine COVID-19-Erkrankung zur Verfügung? Gibt es Therapiemöglichkeiten bei einer asymptomatischen SARS-CoV-2 Infektion?“ im Bereich „Klinische Aspekte“.

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Hinweise zur Umsetzung der Meldepflicht bei Aufnahme einer Person in ein Krankenhaus in Bezug auf die Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)

In der aktuellen Phase der Pandemie ist die Schwere der auftretenden Erkrankungen neben der 7-Tage-Inzidenz und der Belastung der Intensivstationen ein entscheidender Indikator für die Lagebewertung. Seit Beginn der Pandemie werden über das Meldesystem gemäß Infektionsschutzgesetz auf Landes- und Bundesebene wichtige Informationen zu den auftretenden Erkrankungen, einschließlich der Schwere der Erkrankung erfasst und bewertet. SARS-CoV-2-Infektionen werden durch die umfangreichen Testungen bereits häufig sehr früh im Krankheitsverlauf entdeckt, teilweise schon bevor erste Symptome auftreten. Tritt im Verlauf eine schwere Erkrankung auf, erfahren die Gesundheitsämter nicht immer rechtzeitig oder teilweise gar nicht davon. Damit die Informationen möglichst vollständig im Meldesystem vorliegen und damit validere Bewertungen der Daten durchgeführt werden können, wurde eine Meldepflicht bei Aufnahme von einer Person in ein Krankenhaus in Bezug auf COVID-19 eingeführt. Die Meldepflicht integriert sich in das bestehende Meldesystem und seine etablierten Strukturen. Es gelten dieselben Meldewege, Meldefristen und Meldeinhalte, die in den Hinweisen noch einmal erläutert werden.

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Neues vom Journal of Health Monitoring: Lebensqualität während der COVID-19-Pandemie – Ergebnisse der CORONA-HEALTH-App-Studie

Ausgabe S6/2021 stellt aktuelle Ergebnisse der CORONA-HEALTH-App-Studie vor. Diese Studie verfolgt das Ziel, die Lebensqualität der in Deutschland lebenden erwachsenen Bevölkerung während der COVID-19-Pandemie zu untersuchen und mögliche Risikofaktoren für eine niedrige Lebensqualität zu identifizieren.
Die Ausgabe ist über die RKI-Internetseite www.rki.de/johm-2021 auf Deutsch und www.rki.de/johm-en-2021 auf Englisch kostenlos zugänglich.

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Wer nutzt die Corona-Warn-App, wen warnt sie – und wie schnell?

Das CWA-Team des RKI hat weitere freiwillig gespendete Daten der Nutzenden ausgewertet und im Science Blog veröffentlicht.

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Corona-Datenspende 2.0 - Robert Koch-Institut startet App-Studien zu Pandemie-Langzeitfolgen

Die Corona-Datenspende-App wurde im April 2020 vom Robert Koch-Institut veröffentlicht. Seit dem Start stellen mehr als 500.000 Bürgerinnen und Bürger den Forschenden des Robert Koch-Instituts Daten von Fitnessarmbändern und Smartwatches über die App zur Verfügung. Die Daten – insbesondere Vital- und Aktivitäts-Daten – werden unter anderem auf mögliche Fiebersymptome analysiert und im deutschlandweiten Fiebermonitor aggregiert.
Mit dem App-Update ermöglicht die Corona-Datenspende die Teilnahme an weiteren Studien des Robert Koch-Instituts. Mit dem neuen Update werden zwei neue Studien in der App verfügbar. Die Nutzerinnen und Nutzer werden in den Studien gebeten, regelmäßig kurze Fragebögen zu beantworten. Erstmals können so auch Bürgerinnen und Bürger ohne Fitnessarmband oder Smartwatch an der Corona-Datenspende teilnehmen.

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Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete durch das Auswärtige Amt, BMG und BMI

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Die Risikogebiete werden regelmäßig situationsabhängig angepasst.
Risikogebiete werden seit dem 1. August 2021 nur noch in zwei Kategorien ausgewiesen: Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete. Die Liste zur Einstufung von Risikogebieten ist wirksam ab Sonntag 17.10.2021, um 0:00 Uhr.
Aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens kann es erforderlich sein, dass sehr kurzfristig neue Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete ausgewiesen werden.

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Effectiveness of COVID-19 vaccines against SARS-CoV-2 infection with the Delta (B.1.617.2) variant: second interim results of a living systematic review and meta-analysis, 1 January to 25 August 2021

The Delta variant (Phylogenetic Assignment of Named Global Outbreak (Pango) lineage designation B.1.617.2) of severe acute respiratory syndrome coronavirus 2 (SARS-CoV-2) was first reported in October 2020 and has spread to more than 180 countries globally [1]. Concerns were raised about how well the currently available vaccines protect against this variant. Since January 2021, the Robert Koch Institute (RKI), in collaboration with the National Immunisation Technical Advisory Groups (NITAGs) network coordinated by the European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) is performing a living systematic review on the efficacy, effectiveness and safety of coronavirus disease (COVID-19) vaccines authorised in the European Union (EU) (PROSPERO registration: CRD42020208935) [2]. Here we present results on the effectiveness and the duration of protection provided by the EU-licensed COVID-19 vaccines in respect to the Delta variant.

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Rapid incidence estimation from SARS-CoV-2 genomes reveals decreased case detection in Europe during summer 2020

By October 2021, 230 million SARS-CoV-2 diagnoses have been reported. Yet, a considerable proportion of cases remains undetected. Here, we propose GInPipe, a method that rapidly reconstructs SARS-CoV-2 incidence profiles solely from publicly available, time-stamped viral genomes. We validate GInPipe against simulated outbreaks and elaborate phylodynamic analyses. Using available sequence data, we reconstruct incidence histories for Denmark, Scotland, Switzerland, and Victoria (Australia) and demonstrate, how to use the method to investigate the effects of changing testing policies on case ascertainment. Specifically, we find that under-reporting was highest during summer 2020 in Europe, coinciding with more liberal testing policies at times of low testing capacities. Due to the increased use of real-time sequencing, it is envisaged that GInPipe can complement established surveillance tools to monitor the SARS-CoV-2 pandemic. In post-pandemic times, when diagnostic efforts are decreasing, GInPipe may facilitate the detection of hidden infection dynamics.

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Weitere Informationen zu Themen des Infektionsschutzes finden Sie auf unseren Internetseiten: www.rki.de/infektionsschutz

Weitere Informationen zu COVID-19 finden Sie auf unseren Internetseiten: www.rki.de/covid-19, sowie auf der Seite der BZgA www.infektionsschutz.de/coronavirus und des BMG www.zusammengegencorona.de.

Infektionsketten digital unterbrechen mit der Corona-Warn-App! Jede Nutzerin und jeder Nutzer der Corona-Warn-App leistet einen wichtigen Beitrag zur weiteren Eindämmung der Pandemie. Wir danken den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Interesse und ihre Beteiligung! www.rki.de/cwa

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Mit freundlichen Grüßen
Ihr RKI

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Robert Koch-Institut, Abt. für Infektionsepidemiologie, Seestr. 10, 13353 Berlin

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