RKI-Newsletter zu aktuellen Infektionsschutzthemen

22. September 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

an dieser Stelle (www.rki.de/newsletter-infektionsschutz) informieren wir Sie über ausgewählte Neuigkeiten aus dem Bereich Infektionsschutz und speziell zu COVID-19. Weitere Informationen zu COVID-19 finden Sie unter www.rki.de/covid-19.

Bleiben Sie mit den Angeboten des RKI auf dem Laufenden. Über generelle Neuigkeiten informieren wir Sie auf unserem Twitter-Kanal @rki_de. Videos aus dem RKI sind auf unserem YouTube-Kanal abrufbar. Viele weitere Angebote finden Sie unter: www.rki.de/newsletter

Aktuelle SARS-CoV-2/COVID-19 Informationen

Aktuelle Lage/Situationsberichte inklusive des ausführlichen Wochenberichts können hier eingesehen werden. Seit dem 13.09.2021 werden im Lagebericht von Montag bis Freitag auch die Hospitalisierungsinzidenzen nach Bundesland aufgeführt.

Im RKI Dashboard finden Sie aktuelle Zahlen für Ihre jeweiligen Landkreise/Gebiete.

Steckbrief zu Erreger und Krankheit

Publikationen mit RKI-Beteiligung

Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) zu COVID-19

COVID-19-Trends im Überblick

Seit dem 15.09.2021 wird die interaktive grafische Übersicht über die aktuellen Trends und Entwicklungen zu COVID-19 montags bis freitags veröffentlicht. Dargestellt werden die verschiedenen Indikatoren jeweils für ganz Deutschland, nach Bundesland und Altersgruppe; insbesondere die Entwicklung der vergangenen Monate kann so detailliert nachvollzogen werden.
COVID-19 Trends im Überblick sind abrufbar auf der Lagebericht-Überblicksseite unter:

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COVID-19 und Impfen: Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ)

Neu ist die Rubrik „Fragen zur Impfung bei Schwangeren, Stillenden und bei Kinderwunsch“. Aktualisierungen erfolgten außerdem in den Bereichen „Fragen zur Impfung bei Kindern und Jugendlichen“, „Fragen zur COVID-19-Impfempfehlung“, „Durchführung der COVID-19 Impfung“ sowie „Allgemeines“.

Die FAQ des RKI zur COVID-19-Impfung finden sich unter: www.rki.de/covid-19-faq-impfen.
In Zusammenarbeit u.a. mit dem RKI wurden zudem auf der Seite www.zusammengegencorona.de/impfen Fragen und Antworten rund um das Thema COVID-19 Impfstoffe zusammengefasst.
Aktuelle FAQ zu den COVID-19-Impfstoffen und zum Zulassungsprozess finden sich zudem auf der Seite des Paul-Ehrlich Instituts (PEI).
Das Paul-Ehrlich Institut veröffentlicht zudem regelmäßig Sicherheitsberichte zu COVID-19-Impfstoffen.

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Beschluss der STIKO zur 10. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung – Empfehlung für Schwangere

In der im Epidemiologischen Bulletin 38/2021 veröffentlichten 10. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung nimmt die STIKO ungeimpfte Schwangere (ab dem 2. Trimenon) und ungeimpfte Stillende explizit als zu impfende Zielgruppen auf. Darüber hinaus betont die STIKO, dass dringend allen Ungeimpften im gebärfähigen Alter die Impfung gegen COVID-19 angeboten werden sollte, damit bereits vor der Schwangerschaft ein optimaler Impfschutz besteht.
Noch ungeimpfte Schwangere sollten ab dem 2. Trimenon je zwei Dosen eines der beiden zugelassenen mRNA-Impfstoffe (Comirnaty von BioNTech/Pfizer und Spikevax von Moderna) im Abstand von 3-6 bzw. 4-6 Wochen verabreicht werden. Wenn die Schwangerschaft nach bereits erfolgter Erstimpfung festgestellt wurde, sollte die Zweitimpfung erst ab dem 2. Trimenon durchgeführt werden.
Die STIKO empfiehlt ungeimpften Stillenden die Impfung mit zwei Dosen eines mRNA-Impfstoffs im Abstand von 3-6 (Comirnaty) bzw. 4-6 Wochen (Spikevax).
Der Artikel erschien online vorab am 17.9.2021.

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Video: COVID-19-Impfung in der Schwangerschaft, Stillzeit und bei Kinderwunsch - was gibt es neues?

Frau Dr. Röbl-Mathieu, Gynäkologin (Frauenärztin) und STIKO-Mitglied klärt in diesem Video auf was es zu den Gerüchten zur COVID-19-Impfung rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit zu wissen gibt. Sie beantwortet häufige Fragen aus ihrer doppelten Expertise, erklärt, warum die Impfung nun in der Schwangerschaft, Stillzeit und bei Kinderwunsch von der STIKO empfohlen wird, warum die Impfung kein Risiko für eine Unfruchtbarkeit darstellt.

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Aktualisierung der ControlCOVID-Strategie zur Vorbereitung und Prävention für den Herbst/Winter 2021/22

Mit steigenden COVID-19-Impfquoten und dem Aufbau einer schützenden Grundimmunität in der Bevölkerung befindet sich Deutschland in der Übergangsphase vom pandemischen in ein endemisches Geschehen. Wann dieser Übergang abgeschlossen sein wird, hängt von vielen Faktoren ab und kann aktuell nicht mit Bestimmtheit vorausgesagt werden.
Das RKI empfiehlt grundsätzlich, dass die Basismaßnahmen bis zum nächsten Frühjahr – auch von Geimpften und Genesenen – eingehalten werden sollten. Das Ziel der infektionspräventiven Maßnahmen ist weiterhin die Minimierung schwerer Erkrankungen durch SARS-CoV-2 unter Berücksichtigung der Gesamtsituation der Öffentlichen Gesundheit.
Eine Aktualisierung der ControlCOVID-Strategie wurde am 14.09.2021 veröffentlicht; hier werden, ausgehend von aktuell modellierten Szenarien, Empfehlungen zur Vorbereitung und Prävention für den Herbst und Winter 2021/22 gegeben.

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Kontaktpersonen-Nachverfolgung (KP-N) bei SARS-CoV-2-Infektionen

Aktualisierung am 15.9.2021 (gegenüber der Vorversion vom 10.9.2021):
Kleine redaktionelle Änderungen im Abschnitt 3.2.2

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Häusliche Isolierung bei bestätigter COVID-19-Erkrankung: Flyer für Patienten und Angehörige

Leicht erkrankte Patienten ohne Risikofaktoren für Komplikationen (z.B. Immunsuppression, relevante chronische Grunderkrankungen, hohes Alter) können bei Gewährleistung einer ambulanten Betreuung durch einen behandelnden Arzt sowie im Austausch mit dem zuständigen Gesundheitsamt bis zur vollständigen Genesung im häuslichen Umfeld behandelt werden.
Der Flyer wurde aktualisiert und ist als PDF-Datei zum Selbstausdrucken in mehreren Sprachen verfügbar.

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Flyer: PCR-Pooltestung in Kitas und Grundschulen

Sind PCR-Testkapazitäten für KiTas und Schulen ausreichend? Und wie genau funktioniert eigentlich die PCR-Pool- oder „Lolli-Testung“? Hierzu wurde ein Übersichts-Flyer erstellt.

Detaillierte Infos zu den PCR-Pooltestungen wurde im Epidemiologischen Bulletin im Juli 2021 publiziert.

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Ergebnisse seroepidemiologischer Studien zu SARS-CoV-2 in Stichproben der Allgemeinbevölkerung und bei Blutspenderinnen und Blutspendern in Deutschland - Publikation im Epidemiologischen Bulletin

Seroepidemiologische Studien geben Aufschluss über den Bevölkerungsanteil, der bereits eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht hat und schließen dabei auch nicht erkannte Infektionen (Untererfassung) ein. Die im Epidemiologischen Bulletin 37/2021 zusammengestellten Ergebnisse zur Seroprävalenz von SARS-CoV-2 basieren auf Zufallsstichproben der erwachsenen Allgemeinbevölkerung in Deutschland und liegen für verschiedene Zeiträume der Pandemie aus 20 Studien vor. Die geringe und im Pandemieverlauf deutlich gesunkene Untererfassung in Deutschland zeigt, dass SARS-CoV-2-Infektionen gut im Meldesystem abgebildet werden. Die Publikation ist am 16.09.2021 im Epidemiologischen Bulletin erschienen.

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Inanspruchnahme ambulanter medizinischer Leistungen in Deutschland – Ergebnisse der Studie GEDA 2019/2020-EHIS

Die ambulante Gesundheitsversorgung spielt für die Erkennung und Behandlung von Gesundheitsproblemen eine wichtige Rolle. Informationen zur Nutzung der unterschiedlichen Versorgungsangebote und deren Einflussfaktoren werden zur gesundheitspolitischen Steuerung und Sicherstellung einer bedarfsgerechten Versorgung benötigt. Der vorliegende Beitrag enthält aktuelle Daten zur Inanspruchnahme ambulanter Gesundheitsleistungen auf Basis der Studie Gesundheit in Deutschland aktuell (GEDA 2019/2020-EHIS), einer bundesweiten Querschnittbefragung der in Deutschland lebenden Wohnbevölkerung und Bestandteil des Gesundheitsmonitorings am Robert Koch-Institut.
Eine erste Analyse der GEDA-2019/2020-EHIS-Daten im zeitlichen Verlauf in der Anfangsphase der COVID-19-Pandemie zeigte, dass die Nutzung allgemein- und fachärztlicher Leistungen im Jahr 2020 im Zuge der Eindämmungsmaßnahmen kurzzeitig deutlich zurückgegangen ist. Die Ergebnisse wurden am 15.09.2021 im Journal of Health Monitoring publiziert.

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Gesundheitsfördernde Verhaltensweisen bei Erwachsenen in Deutschland – Ergebnisse der Studie GEDA 2019/2020-EHIS

Gesundheitsfördernde Verhaltensweisen sind in jedem Alter wichtig zur Vermeidung von Krankheiten und zur Förderung des Wohlbefindens. Mit Informationen der Studie GEDA 2019/2020-EHIS, einer deutschlandweiten, repräsentativen Befragung, wird beschrieben, wie häufig bestimmte Verhaltensweisen aktuell im Alltag der erwachsenen Bevölkerung auftreten.
Die COVID-19-Pandemie hat dies im Hinblick auf die Eindämmung des Infektionsgeschehens eindrücklich gezeigt: So sind vor allem Verhaltensweisen wie Abstandhalten, Hygieneregeln für richtiges Husten und Niesen und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Bevölkerung entscheidend. Es gibt jedoch neben Maßnahmen zur Prävention übertragbarer Erkrankungen bedeutende Verhaltensweisen, die bei der Entstehung chronischer Erkrankungen eine Rolle spielen.
Die Ergebnisse wurden am 15.09.2021 im Journal of Health Monitoring publiziert.

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#HierWirdGeimpft!

Sie möchten sich impfen lassen, wissen aber nicht, wie Sie in Ihrem Bundesland an einen Impftermin kommen? Auf der Seite www.hier-wird-geimpft.de finden Sie wichtige Informationen nach Bundesland sortiert, zehn gute Gründe, sich jetzt impfen zu lassen sowie alle wichtigen Unterlagen, die Sie für Ihren Impftermin benötigen.

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Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete durch das Auswärtige Amt, BMG und BMI

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Die Risikogebiete werden regelmäßig situationsabhängig angepasst.
Risikogebiete werden seit dem 1. August 2021 nur noch in zwei Kategorien ausgewiesen: Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete. Die Liste zur Einstufung von Risikogebieten ist wirksam ab Sonntag 19.09.2021, um 0:00 Uhr.
Aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens kann es erforderlich sein, dass sehr kurzfristig neue Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete ausgewiesen werden.

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Infektionsepidemiologisches Jahrbuch für 2020

Im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes hat das Robert Koch-Institut die Verantwortung, die ihm übermittelten Daten meldepflichtiger Erkrankungen zu sammeln und unter infektionsepidemiologischen Gesichtspunkten auszuwerten. Die zeitnahe Veröffentlichung dieser Auswertungen ist eine wesentliche Voraussetzung für die Entwicklung und Beurteilung gesundheitspolitischer Präventionskonzepte und für effektive Bekämpfungsmaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung.
Das Jahrbuch wurde am 20.09.2021 veröffentlicht.

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Publikation “Resurgence of Ebola virus in 2021 in Guinea suggests a new paradigm for outbreaks”

Der aktuellste Ebola-Ausbruch in Guinea beruhte auf einem Wiederaufflammen des Virus, das in der Region zwischen 2-103-1016 zirkulierte. Die Ergebnisse wurden unter Beteiligung von RKI-Wissenschaftlern/Wissenschaftlerinnen am 16.09.2021 in Nature publiziert:

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Ferdinand Cohn-Medaille für RKI-Präsident Prof. Lothar H. Wieler

Prof. Dr. h.c. Lothar H. Wieler wurde die Ferdinand Cohn-Medaille der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM) verliehen. Die Fachgesellschaft ehrt damit seinen „hervorragenden Einsatz in der SARS-CoV-2-Pandemie“: der Vorstand habe mit großer Anerkennung verfolgt, dass Prof. Wieler in der gesamten Zeit die Prinzipien der Wissenschaftlichkeit in der öffentlichen und politischen Diskussion unermüdlich aufrechterhalten und betont habe, so die DGHM. Die Preisverleihung fand am 12.09.2021 im Rahmen der DGHM-Jahrestagung in Berlin statt. Die DGHM ehrt in unregelmäßigen Abständen mit der Ferdinand Cohn-Medaille Persönlichkeiten, die sich in herausragender Weise um die Mikrobiologie und/oder Hygiene verdient gemacht haben.

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Weitere Informationen zu Themen des Infektionsschutzes finden Sie auf unseren Internetseiten: www.rki.de/infektionsschutz

Weitere Informationen zu COVID-19 finden Sie auf unseren Internetseiten: www.rki.de/covid-19, sowie auf der Seite der BZgA www.infektionsschutz.de/coronavirus und des BMG www.zusammengegencorona.de.

Infektionsketten digital unterbrechen mit der Corona-Warn-App! Jede Nutzerin und jeder Nutzer der Corona-Warn-App leistet einen wichtigen Beitrag zur weiteren Eindämmung der Pandemie. Wir danken den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Interesse und ihre Beteiligung! www.rki.de/cwa

Haben Sie Anregungen oder Fragen? Senden Sie uns eine E-Mail an [email protected]

Mit freundlichen Grüßen
Ihr RKI

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Robert Koch-Institut, Abt. für Infektionsepidemiologie, Seestr. 10, 13353 Berlin

Das Robert Koch-Institut ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit