RKI-Newsletter zu aktuellen Infektionsschutzthemen

7. April 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

an dieser Stelle informieren wir Sie über ausgewählte Neuigkeiten aus dem Bereich Infektionsschutz und speziell zu COVID-19. Weitere Informationen zu COVID-19 finden Sie unter www.rki.de/covid-19.

Bleiben Sie mit den Angeboten des RKI auf dem Laufenden. Über generelle Neuigkeiten informieren wir Sie auf unserem Twitter-Kanal @rki_de. Videos aus dem RKI sind auf unserem YouTube-Kanal abrufbar. Viele weitere Angebote finden Sie unter: www.rki.de/newsletter

Aktuelle SARS-CoV-2/COVID-19 Informationen

Die 7-Tages-Inzidenz für ganz Deutschland steigt seit Mitte Februar 2021 stark an und liegt bereits bei über 100/100.000 Einwohner. Das Geschehen ist nicht regional begrenzt, die Anzahl der Landkreise mit einer 7-Tages-inzidenz über 100/100.000 Einwohner nimmt ebenfalls seit Mitte Februar 2021 deutlich zu. Etwa seit Mitte März hat sich der Anstieg der Fallzahlen beschleunigt. Der 7-Tage-R-Wert liegt um 1. Die COVID-19-Fallzahlen steigen in allen Altersgruppen wieder an, besonders stark jedoch bei Kindern und Jugendlichen, von denen auch zunehmend Übertragungen und Ausbruchsgeschehen ausgehen. Auch bei den über 80-Jährigen hat sich der wochenlang abnehmende Trend nicht fortgesetzt.
Beim Großteil der Fälle ist der Infektionsort nicht bekannt. COVID-19-bedingte Ausbrüche betreffen momentan insbesondere private Haushalte, zunehmend auch Kitas, Schulen und das berufliche Umfeld, während die Anzahl der Ausbrüche in Alters- und Pflegeheimen abgenommen hat. Um einen möglichst kontinuierlichen Betrieb von Kitas und Schulen gewährleisten zu können, erfordert die aktuelle Situation den Einsatz aller organisatorischer und individueller Maßnahmen zur Infektionsprävention (s. u. a. Maßnahmen zur Prävention und Kontrolle der SARS-CoV-2-Übertragung in Schulen - Lebende Leitlinie). Darüber hinaus muss der Eintrag von SARS-CoV-2 in die Einrichtungen möglichst verhindert werden, d. h. Familien und Beschäftigte sollten ihr Infektionsrisiko außerhalb der Kita oder Schule entsprechend der Empfehlungen des RKI (AHA + L) minimieren und bei Zeichen einer Erkrankung 5-7 Tage zuhause bleiben. Falls es zu Erkrankungen in einer oder mehreren Gruppen kommt, sollte eine frühzeitige reaktive Schließung der Einrichtung aufgrund des hohen Ausbreitungspotenzials der neuen SARS-CoV-2 Varianten erwogen werden, um eine weitere Ausbreitung innerhalb der Kita und in die betroffenen Familien zu verhindern.
In einigen Bundesländern verzeichnet sich nach einer Plateauphase wieder ein Anstieg der COVID-19 Fallzahlen auf Intensivstationen (ITS). Der Positivenanteil der Testungen nimmt wieder zu und liegt bei über 9%. Die drei aktuell bekannten besorgniserregenden Virusvarianten (Variants Of Concern, VOC) der Linie B.1.1.7 (erstmals nachgewiesen in Großbritannien), der Linie B.1.351 (erstmals nachgewiesen in Südafrika) und der Linie P.1 (zirkuliert hauptsächlich im brasilianischen Bundesstaat Amazonas) werden mit verstärkter Probensequenzierung und Datenerfassung im Deutschen elektronischen Sequenzdaten-Hub (DESH) (www.rki.de/covid-19-desh) im Rahmen der Integrierten Molekularen Surveillance (IMS) intensiv beobachtet. Insgesamt ist die VOC B.1.1.7 inzwischen in Deutschland der vorherrschende COVID-19-Erreger. Das ist besorgniserregend, weil die VOC B.1.1.7 nach bisherigen Erkenntnissen deutlich ansteckender ist und vermutlich schwerere Krankheitsverläufe verursacht als andere Varianten. Zudem vermindert die zunehmende Verbreitung und Dominanz der VOC B.1.1.7 die Wirksamkeit der bislang erprobten Infektionsschutzmaßnahmen erheblich. Der Anstieg der Fallzahlen insgesamt und der Infektionen durch die VOC B.1.1.7 werden zu einer deutlich ansteigenden Anzahl von Hospitalisierungen führen.
Alle Impfstoffe, die aktuell in Deutschland zur Verfügung stehen, schützen nach derzeitigen Erkenntnissen sehr gut vor einer Erkrankung durch die in Deutschland hauptsächlich zirkulierende VOC B.1.1.7, und sie schützen auch vor schweren Erkrankungen durch die anderen Varianten. Nicht notwendige Reisen sollten weiterhin, insbesondere aufgrund der zunehmenden Verbreitung der besorgniserregenden Virusvarianten, unbedingt vermieden werden. Mit deutlich sichtbaren Erfolgen der Impfkampagne ist erst in einigen Wochen zu rechnen. Gesamtgesellschaftliche Infektionsschutzmaßnahmen sind daher nötig, um die Infektionsdynamik zu bremsen.

Weitere Informationen:

Aktuelle Lage/Situationsberichte

Im RKI Dashboard finden Sie aktuelle Zahlen für Ihre jeweiligen Landkreise/Gebiete.

Steckbrief zu Erreger und Krankheit

Publikationen mit RKI-Beteiligung

Beschluss der STIKO zur 4. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung

Die STIKO hat am 1. April 2021 die 4. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung verabschiedet. Die Empfehlung wird zusammen mit der wissenschaftlichen Begründung nach Ostern im Epidemiologischen Bulletin publiziert. Zur Vorabinformation wird der Empfehlungstext samt praktischer Hinweise auf der STIKO Homepage veröffentlicht. Einige Kapitel der wissenschaftlichen Begründung wurden vollständig überarbeitet. Wichtige Änderungen und Neuerungen im Vergleich zur Vorversion wurden im Text grau unterlegt. Diese sind:
- Einschränkung der AstraZeneca-Impfung auf die Altersgruppe ≥60 Jahre
- Empfehlung zum Vorgehen bei bereits einmalig mit dem AstraZeneca-Impfstoff geimpften im Alter <60 Jahren
- Festlegung des Impfabstands der mRNA-Vakzine auf 6 Wochen
- Empfehlung des vektorbasierten 1-Dosen-Janssen-Impstoff
- Aufnahme von Patient:innen mit chronischen, dialysepflichtigen Nierenerkrankungen in die Priorisierungsstufe 2

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COVID-19 und Impfen: Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ)

Aktualisierungen erfolgten in den Bereichen „Fragen zur Impfempfehlung“, „Durchführung der COVID-19 Impfung“, „Wirksamkeit und Sicherheit“ und „Allgemeines“. (www.rki.de/covid-19-faq-impfen).

In Zusammenarbeit u.a. mit dem RKI wurden zudem auf der Seite www.zusammengegencorona.de/impfen Fragen und Antworten rund um das Thema COVID-19 Impfstoffe zusammengefasst. Aktuelle FAQ zu den COVID-10-Impfstoffen und zum Zulassungsprozess finden sich zudem auf der Seite des Paul-Ehrlich Instituts (PEI).

Das Paul-Ehrlich Institut veröffentlicht zudem wöchentliche Sicherheitsberichte zu COVID-19-Impfstoffen.

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Bericht zu Virusvarianten von SARS-CoV-2 in Deutschland, insbesondere zur Variant of Concern (VOC) B.1.1.7

Der aktualisierte Bericht zu Virusvarianten von SARS-CoV-2 in Deutschland wurde am 31.03. publiziert.

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Definition für die Reinfektion mit SARS-CoV-2

Für die Bewertung von SARS-CoV-2-Infektionen, die gemäß Infektionsschutzgesetz ans Gesundheitsamt gemeldet werden:

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Nationale Teststrategie – wer wird in Deutschland auf das Vorliegen einer SARS-CoV-2 Infektion getestet?

Die Übersicht zur Nationalen Teststrategie (Stand: 31.03.2021) wurde aufgrund der neuen Testverordnung angepasst, die am 8.03.2021 in Kraft getreten ist. Die Änderungen gegenüber der Version vom 8.2.2021 beziehen sich auf die Berücksichtigung der aktuellen Coronavirus-Testverordnung (TestV; 8.3.2021) sowie der Aktualisierung der Testkriterien (Infografik/Flussschema) vom 8.2.2021.

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Kontaktpersonen-Nachverfolgung bei SARS-CoV-2-Infektionen

Änderung am 31.3.2021 gegenüber der Version vom 5.3.2021:
Die aktuellen Änderungen gelten für Personen, die prospektiv ab dem 01.04.2021 als Kontaktperson eines bestätigten COVID-19-Falls eingestuft werden.
- Unter 1.3: Änderung des infektiösen Intervalls nach Symptombeginn bzw. Testdatum von 10 auf 14 Tage
- Unter 3. Definition und Management von Kontaktpersonen: Einführung des Begriffs „enge Kontaktpersonen“ und Streichung der Kontaktpersonen Kategorie 2
- Abschnitt 3.1.: Änderung der Kriterien zur Einstufung als enge Kontaktperson
- Abschnitt 3.2.2: Änderungen hinsichtlich der Empfehlungen zur Testung enger Kontaktpersonen während der Quarantäne
- Entfernen des Anhangs 2 und Umbenennung von Anhang 3 in Anhang 2
- Weitere redaktionelle Änderungen

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COVID-19: Entlassungskriterien aus der Isolierung

Änderungen gegenüber der Version vom 26.2.2021: Angesichts der inzwischen vorherrschenden Verbreitung der Variante B.1.1.7 wird unabhängig vom individuellen Verdacht auf oder Nachweis einer VOC bei allen SARS-CoV-2-Infizierten, unabhängig von Schwere der Erkrankung, Hospitalisierung und Alter eine 14-tägige Isolierungsdauer und eine abschließende Diagnostik vor Entisolierung empfohlen.

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Risikobewertung zu COVID-19

Änderungen gegenüber der Version vom 15.03.2021: Anpassung im Bereich Risikobewertung (Anpassung zur Beschreibung der Fallzahlentwicklung und aktuelle Zirkulation besorgniserregender Varianten):

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Information zur Anerkennung von diagnostischen Tests auf SARS-CoV-2 bei Einreise aus einem Risikogebiet nach Deutschland

Eine Aktualisierung erfolgte am 06.04.2021

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Infografik: 8 einfache Tipps für den Alltag in der Corona-Pandemie

Das Coronavirus hat unseren Alltag stark verändert. Glücklicherweise können wir uns in diesem Jahr gegen COVID-19 impfen lassen! Aber aktuell stehen wir am Anfang der 3. Welle. Wir müssen jetzt besonders vorsichtig sein, und uns und unsere Mitmenschen vor dem Virus schützen. Unser Verhalten ist unser mächtigstes Mittel. Mit unserer Umsicht schützen wir uns alle – alte Menschen, Kinder und alle dazwischen. Jedes Mal, wenn wir das Virus aktiv bremsen, kommen wir gemeinsam einen Schritt weiter. Zusätzlich zu den vorgestellten 8 Tipps bleibt AHA+L wichtig: Abstand halten, Hygieneregeln befolgen, Alltag mit Maske (enganliegend über Mund und Nase), Lüften – immer im Paket! Mit mehr Schutz bremsen wir das Virus mehr, auch die neuen Varianten.

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Town-Hall-Meeting 27.03.2021 – „Ihre Fragen zur aktuellen Impfsituation und zum Testen im Alltag“

Am 27.03.2021 fand ein Town-Hall-Meeting mit Minister Jens Spahn, Professor Karl Broich (BfArM), Professor Klaus Cichutek (PEI), Dr. Lisa Federle (Pandemiebeauftragte der Stadt Tübingen), Professor Thomas Mertens (STIKO) und Professor Lothar H. Wieler statt. Es wurden Fragen beantwortet rund um Selbsttest, Schnelltest, PCR-Tests, wie sie uns im Umgang mit der Pandemie unterstützen können, und wie ist es um die aktuelle Impfsituation bestellt ist.

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Publikation zum „Einfluss von Impfungen und Kontaktreduktionen auf die dritte Welle der SARS-CoV-2-Pandemie und perspektivische Rückkehr zu prä-pandemischem Kontaktverhalten“

Das im Epidemiologischen Bulletin 13/2021 vorgestellte mathematische Modell schätzt die voraussichtlichen Effekte der COVID-19-Impfung in der Bevölkerung in Deutschland und vergleicht mögliche Strategien zur Priorisierung einzelner Bevölkerungsgruppen bei Knappheit der verfügbaren Impfstoffdosen. Das Modell ermöglicht nicht nur die Abbildung des aktuellen Infektionsgeschehens, sondern kann über Fragestellungen zur Impfstrategie hinaus auch Strategien zur Lockerung der bestehenden bzw. die Wiederaufnahme von Kontaktbeschränkungen analysieren. Dabei können saisonale Effekte auf die Übertragung von SARS-CoV-2 sowie der Einfluss neuer Virusvarianten berücksichtigt werden. Der Artikel ist am 01.04.2021 online vorab im Epidemiologischen Bulletin erschienen:

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Publikation „Antigentests als ergänzendes Instrument in der Pandemiebekämpfung“

Da mit Beginn der dritten Infektionswelle der überwiegende Teil der Bevölkerung noch nicht gegen SARS-CoV-2 geimpft und gleichzeitig ein Anstieg der Fallzahlen zu beobachten ist, bleiben nicht-pharmazeutische Maßnahmen wichtige Bausteine, um das Infektionsgeschehen zu kontrollieren. Zusätzlich zu den bestehenden Verhaltensregeln Abstand – Hygiene – Maske und Lüften, kann ein erweitertes Testkonzept, das auch die breite Testung von symptomfreien Personen mit einbezieht, zur Pandemiebekämpfung beitragen, indem es die Erkennung von Infektionen und so die Unterbrechung von Infektionsketten ermöglicht. Im vorliegenden Artikel wird erläutert, wie Antigen-Schnelltests zur Pandemiekontrolle beitragen können. Außerdem werden die Chancen und Herausforderungen einer wiederholten Testung zur Reduktion des allgemeinen Transmissionsgeschehens und der zu erwartende Einfluss eines freiwilligen Testangebots auf das allgemeine Infektionsgeschehen diskutiert.
Der Artikel ist am 01.04.2021 online vorab im Epidemiologischen Bulletin erschienen:

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Fachgruppe COVRIIN: Praxisbericht zur nicht‐invasiven Beatmung bei COVID‐19

Die Frage ob, wann, und wie ausgedehnt eine nicht‐invasive Beatmung bei COVID‐19 angewendet werden sollte, ist bisher nicht hinreichend geklärt. Der Praxisbericht sowie eine aktuelle Datenanalyse als Preprint zur NIV‐Therapie bei COVID‐19 sind online verfügbar.

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Antworten auf häufig gestellte Fragen zu COVID-19

Aktualisierungen erfolgten in den Bereichen „Fallzahlen und Meldungen“ sowie „Kontaktpersonen und Quarantäne“

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Corona-Warn-App – Aktualisierungen

Wichtige Funktionen im April: Wir entwickeln die Corona-Warn-App mit SAP und der Deutschen Telekom weiter
- Event-Registrierung: Nutzer:innen können sich anonym per QR-Code einchecken.
- Antigen-Schnelltests: In der App integriert, so dass man andere warnen kann.
- Integration von Schnelltests. Nutzer:innen können die Bestätigung ihrer Schnelltests in der CWA abspeichern und im Kontakt-Tagebuch hinzufügen. Wer bei einem Schnelltest positiv auf Corona getestet wird, kann zudem künftig auch über die Corona-Warn-App Kontaktpersonen warnen.

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Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete durch das Auswärtige Amt, BMG und BMI

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Die Risikogebiete werden regelmäßig situationsabhängig angepasst.
Die neu ausgewiesenen „Virusvarianten-Gebiete“, „Hochinzidenzgebiete“, „Risikogebiete“ sowie Gebiete, die derzeit nicht mehr als Risikogebiete gelten sind wirksam ab 04.04.2021, 13:00 Uhr.

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Web-Seminarreihe zu COVID-19 des STAKOB 06.- 08. April 2021

Start des nächsten Themenblocks der bekannten Web-Seminarreihe des STAKOB ist am 06. und 08. April durch das Behandlungszentrum der Universitätsklinik Frankfurt mit einem Update zu den Themen „Diagnostik und Therapie“. In den nachfolgenden Monaten folgen noch weitere Web-Seminare mit ausgewählten relevanten Themen zu COVID-19 (Impfung, der intensivmedizinische Patient, klinische Fälle, Post-Covid-Syndrom, Immunsuppression und COVID-19, sowie ein erneutes Update zu Diagnostik und Therapie). Die Web-Seminare bieten die Möglichkeit aus erster Hand direkt mit Expertinnen und Experten aus spezialisierten Kliniken des Infektiologie-Beratungsnetzwerks aktuelle Entwicklungen zu COVID-19 zu diskutieren. Das Infektiologie-Beratungsnetzwerk besteht aus den Behandlungszentren des Ständigen Arbeitskreis der Kompetenz- und Behandlungszentren für Erkrankungen durch hochpathogene Erreger (STAKOB) und der zertifizierten Zentren der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI). Diese Expertinnen und Experten nutzen ihre Erfahrungen aus dem ersten Jahr der Pandemie für Beratungen rund um COVID-19 aber beraten auch zu allgemein-infektiologischen Fragestellungen.
Die Seminare sind kostenfrei und finden als Online-Veranstaltung via Webex statt (ca. 90 Minuten). Die Web-Seminarreihe 2020 wurde von den jeweiligen Ärztekammern mit Fortbildungspunkten zertifiziert, für die aktuelle Web-Seminarreihe sind Fortbildungspunkte bei der jeweiligen Ärztekammer beantragt.
Weitere Informationen und Anmeldung unter:

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Informationen zu aktuellen Ebolafieber-Ausbrüchen in Guinea und in der Demokratischen Republik Kongo

Guinea:
Nach Angaben der WHO erkrankten im Februar 2021 in der Region Nzerekore im Südosten von Guinea eine Gruppe von Teilnehmern einer Beerdigung mit Durchfall, Erbrechen und Blutungssymptomen. Bei einigen von ihnen wurden Infektionen mit dem Ebolavirus (Spezies ZEBOV) diagnostiziert. Ende Februar 2021 wurde mit Ringimpfungen begonnen. Bislang sind insgesamt 18 bestätigte und wahrscheinliche Ebolafieber-Fälle aufgetreten, 9 Betroffene sind gestorben. Die vorerst letzte erkrankte Person wurde am 24.3.2021 genesen aus dem Behandlungszentrum entlassen.
Der aktuelle Ebola-Ausbruch in Guinea geht offenbar auf den gleichen Virenstamm zurück, der bereits zwischen 2014 und 2016 in Westafrika zirkuliert ist. Das zeigen genetische Analysen verschiedener internationaler Forschergruppen, unter anderem auch des Robert Koch-Instituts.

Demokratische Republik Kongo:
Im Februar 2021 hat die WHO erneut Fälle von Ebolafieber im Nordosten des Landes (Provinz Nord-Kivu) bestätigt. Die Fälle traten in derselben Region auf, in der es schon von 2018 bis 2020 zu einem großen Ausbruchsgeschehen gekommen war. Ausbruchsuntersuchungen zufolge handelt es sich bei den im Februar 2021 aufgetretenen Fällen um ein Wiederaufflammen dieses 10. Ausbruchs. Am 22.3.2021 wurde die vorerst letzte erkrankte Person aus dem Behandlungszentrum im Katwa entlassen.

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Weitere Informationen zu Themen des Infektionsschutzes finden Sie auf unseren Internetseiten: www.rki.de/infektionsschutz

Weitere Informationen zu COVID-19 finden Sie auf unseren Internetseiten: www.rki.de/covid-19, sowie auf der Seite der BZgA www.infektionsschutz.de/coronavirus und des BMG www.zusammengegencorona.de.

Infektionsketten digital unterbrechen mit der Corona-Warn-App! Jede Nutzerin und jeder Nutzer der Corona-Warn-App leistet einen wichtigen Beitrag zur weiteren Eindämmung der Pandemie. Wir danken den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Interesse und ihre Beteiligung! www.rki.de/cwa

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Mit freundlichen Grüßen
Ihr RKI

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Robert Koch-Institut, Abt. für Infektionsepidemiologie, Seestr. 10, 13353 Berlin

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