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Fragen zum Testergebnis (9.12.2020)

Wie Nutzerinnen und Nutzer ihre Einwilligung zur Übermittlung des Testergebnisses in der App geben können

Damit das Testergebnis automatisch vom Labor an die Corona-Warn-App übermittelt werden kann, muss die Nutzerin/der Nutzer in diese Datenübermittlung einwilligen. Dafür muss – nach entsprechender Aufklärung durch die Ärztin/den Arzt oder das Personal im Testcenter – bei der Probenentnahme für den Test das vorgesehene Feld auf dem Auftragsblatt für das Labor angekreuzt werden. Ein Muster für dieses Formular mit Einwilligungsfeld finden Sie hier:

Muster Probenbegleitschein. Quelle: Robert Koch-Institut

Nach der Probenentnahme erhält die getestete Person den unteren Abschnitt des Auftragsblatts. Dort ist der QR-Code abgedruckt, mit dem der Test in der Corona-Warn-App registriert werden muss. Wie dies funktioniert, ist Schritt für Schritt hier erklärt:

Corona-Warn-App: Registrierung eines Tests mittels QR-Code. Quelle: Robert Koch-Institut

Stand: 20.11.2020

Wie die Registrierung eines Tests in der App mittels QR-Code funktioniert

Bei der Probenentnahme für den PCR-Test erhält die getestete Person den unteren Abschnitt des Auftragsblatts für das Labor. Dort finden sich Hinweise für die Registrierung des Tests und zum weiteren Vorgehen.

Ebenso ist dort der QR-Code abgedruckt, mit dem der Test in der Corona-Warn-App registriert werden muss. Dafür muss die Corona-Warn-App geöffnet und im Startbildschirm unter „Wurden Sie getestet?“ der Button „Informieren & helfen“ geklickt werden. Nach dem Erklärtext gibt es die Möglichkeit, einen QR-Code einzuscannen, ggf. muss dafür noch der Zugriff auf die Kamera des Smartphones gewährt werden.
Wurde der Test erfolgreich registriert, erscheint ein Bestätigungsscreen mit Informationen zum weiteren Ablauf.

In diesem Schaubild sehen Sie den Ablauf Schritt für Schritt:

Corona-Warn-App: Registrierung eines Tests mittels QR-Code. Quelle: Robert Koch-Institut

Wichtiger Hinweis: Jeder QR-Code ist nur einmalig gültig. Wird ein neuer QR-Code eingescannt, wird der vorherige Code gelöscht. Eine automatische Übermittlung des Testergebnisses für den ersten Code ist dann nicht mehr möglich. In jedem Fall wird die getestete Person aber telefonisch oder schriftlich von der hausärztlichen Praxis oder dem Gesundheitsamt über ihr Testergebnis informiert.

Geht der QR-Code verloren oder wird unbrauchbar kann die Nutzerin/der Nutzer über die Verifizierungshotline (kostenfreier Anruf unter Tel. 0800 754 0002, täglich rund um die Uhr erreichbar) eine sogenannte teleTAN abfragen, mit Hilfe derer ein positives Testergebnis in der App eingetragen werden kann. Dies ist nur im Fall eines positiven Ergebnisses notwendig.

Stand: 20.11.2020

Positiv auf SARS-CoV-2 getestet - Was die Nutzerin/der Nutzer in der Corona-Warn-App tun sollte

Wird ein positives Testergebnis automatisch über die Corona-Warn-App übermittelt, wird die Nutzerin/der Nutzer gebeten, diese Information mit den anderen Nutzenden zu teilen, um diese ggf. zu warnen.

Konkret funktioniert dies, indem die positiv getestete Person die eigenen Zufallscodes (Tagesschlüssel) auf den Server der Corona-Warn-App hochlädt. Alle aktiven Corona-Warn-Apps laden regelmäßig die auf dem Corona-Warn-App-Server veröffentlichten sogenannten Positivkennungen herunter und übergeben sie gesammelt über eine Schnittstelle an das Betriebssystem. Auf den Smartphones der anderen Nutzerinnen und Nutzer wird geprüft, ob empfangene und aufgezeichnete Zufallscodes vorliegen, die zu einem Zufallscode der positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Person passen.

Gibt es eine Übereinstimmung wird in einem mehrstufigen Verfahren das Übertragungsrisiko bestimmt und – sofern definierte Schwellenwerte überschritten wurden – die Nutzerin bzw. der Nutzer per Mitteilung über die mögliche Risikobewertung (niedriges oder erhöhtes Risiko) informiert. Die anderen Nutzerinnen und Nutzer erfahren nicht, wer die positiv getestete Person ist, mit der sie eine Risikobegegnung hatten.

Neben der Information der getesteten Personen über die Corona-Warn-App erhält selbstverständlich der Hausarzt/die Hausärztin den Befund. Parallel laufen die Prozesse zu den gesetzlichen Meldepflichten, so dass sich auch das zuständige Gesundheitsamt zeitnah mit der positiv getesteten Person in Verbindung setzen wird, um weitere Maßnahmen zu besprechen.

Das Robert Koch-Institut empfiehlt und bittet nachdrücklich, dass sich positiv Getestete und damit ansteckende Personen isolieren, um weitere Ansteckungen zu vermeiden.

Stand: 20.11.2020

Wie positive Testergebnisse in der App eingegeben werden können

Stimmt die Nutzerin/der Nutzer bei der Probenentnahme der automatischen Ergebnisübermittlung über die Corona-Warn-App zu, wird das Testergebnis auf dem Smartphone der getesteten Person angezeigt, sobald es vorliegt. Ist das Testergebnis positiv, wird die getestete Person aufgefordert, diese Information mit den anderen Nutzerinnen und Nutzern der Corona-Warn-App zu teilen. In diesem Schaubild sehen Sie den Ablauf Schritt für Schritt:

Corona-Warn-App: Teilen eines positiven Testergebnisses. Quelle: Robert Koch-Institut

Ist die automatische Übermittlung des Testergebnisses nicht möglich oder geht der QR-Code verloren, kann die positiv getestete Person über die Verifizierungshotline (kostenfreier Anruf unter Tel. 0800 754 0002, täglich rund um die Uhr erreichbar) eine sogenannte teleTAN abfragen, mit Hilfe derer ein positives Testergebnis in der App eingetragen werden kann. Dies ist nur im Fall eines positiven Ergebnisses notwendig.

Um das positive Testergebnis per teleTAN in der Corona-Warn-App zu hinterlegen, muss im Startbildschirm unter „Wurden Sie getestet?“ der Button „Informieren & helfen“ geklickt werden. Nach dem Erklärtext gibt es die Möglichkeit, unter „TAN“ die zehnstellige TAN einzugeben. Im nächsten Schritt muss die Nutzerin/der Nutzer dann noch der Weitergabe der eigenen Zufallscodes zustimmen, damit andere gewarnt werden können.

Stand: 20.11.2020

Wie nach einem positiven Testergebnis freiwillig Angaben zu Symptomen gemacht werden können

Bei der Eingabe eines positiven Testergebnisses in der Corona-Warn-App können – freiwillig – auch Angaben zu Symptomen gemacht werden. Durch diese Angaben wird eine noch genauere Einschätzung ermöglicht, wie hoch das Infektionsrisiko zum Zeitpunkt der Begegnung mit einer anderen Nutzerin/einem anderen Nutzer war.

Bestätigt eine positiv getestete Person, dass sie/er Symptome hatte, können anschließend Angaben dazu gemacht werden, ab wann diese Symptome aufgetreten sind. Die Informationen zu Symptomen und Symptombeginn werden beim anschließenden Teilen des Testergebnisses übermittelt und gehen in die Risikoberechnung der Nutzerinnen und Nutzer ein, mit denen epidemiologisch relevante Begegnungen stattgefunden haben. Andere Nutzerinnen und Nutzer erhalten keine Angaben zu den Symptomen einer Kontaktperson.

In diesem Schaubild sehen Sie den Ablauf Schritt für Schritt:

Corona-Warn-App: Teilen des positiven Testergebnisses mit freiwilligen Angaben zu Symptomen. Quelle: Robert Koch-Institut

Stand: 20.11.2020

Warum nur die Ergebnisse von PCR-Tests in der App eingegeben werden können

Nach Vorgabe der Nationalen Teststrategie müssen positive Ergebnisse von Schnelltests/Antigentests grundsätzlich durch einen zusätzlichen PCR-Test abgesichert werden. Das Ergebnis des PCR-Tests kann dann, wie bisher auch üblich, in der Corona-Warn-App hinterlegt werden.

Stand: 20.11.2020

Testergebnis wird nicht in der Corona-Warn-App angezeigt – Woran es liegen kann

Damit das Ergebnis eines PCR-Tests automatisch vom Labor an die Corona-Warn-App übermittelt werden kann, müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Technische Anbindung: Das Labor, das den Test auswertet, muss an die technische Infrastruktur der Corona-Warn-App angeschlossen sein. Dies ist aktuell bei rund 90 Prozent der niedergelassenen Labore der Fall. Die Anzahl der Labore, die PCR-Tests anbieten schwankt im Zeitverlauf; die Anbindung weiterer Labore läuft kontinuierlich weiter.
  • Einwilligung der getesteten Person: Damit das Labor das Testergebnis automatisch an die Corona-Warn-App übermitteln kann, muss die getestete Person ihre Einwilligung geben. Dafür muss – nach entsprechender Aufklärung durch die Ärztin/den Arzt oder das Personal im Testcenter – bei der Probenentnahme für den Test das vorgesehene Feld auf dem Auftragsblatt für das Labor angekreuzt werden (Feld 9, Einverständnis der/s Versicherten).

Muster Probenbegleitschein. Quelle: Robert Koch-Institut

Darüber hinaus bieten einige Labore eigene Apps und Formulare an, die nicht mit der Corona-Warn-App kompatibel sind. Hier kann es zu Verwechslungen kommen. Fragen Sie bei der Probenentnahme für den Test, ob eine automatische Ergebnisübermittlung an die Corona-Warn-App möglich ist.

Stand: 20.11.2020

„Niedriges Risiko“ bei gleichzeitigen Risikobegegnungen – Was bedeutet diese Statusanzeige

Die Corona-Warn-App hat drei verschiedene Status­anzeigen: unbekanntes Risiko (grau), niedriges Risiko (grün) und erhöhtes Risiko (rot).

Die Status­anzeige „niedriges Risiko“ zeigt an, dass die App keine Begegnung mit einer in der App doku­men­tierten Corona-positiven Person iden­tifi­ziert hat oder dass die relevanten Schwellen­werte nicht überschritten wurden.

Zeigt die App ein „niedriges Risiko“ an und listet gleichzeitig Risiko­begegnungen auf, bedeutet dies, dass die Nutzerin/der Nutzer Kontakt mit einer Corona-positiven Person hatte, die Begegnung aber so kurz oder die Distanz so groß war, dass höchst­wahrscheinlich kein erhöhtes Ansteckungs­risiko bestanden hat. Die Nutzerin/der Nutzer wird erneut für die geltenden Abstands- und Hygiene­regeln sensibilisiert.

Stand: 20.11.2020

Benachrichtigung über ein „erhöhtes Risiko“ erhalten – Was Nutzerinnen und Nutzer tun sollten

Erscheint die Statusanzeige „erhöhtes Risiko“ auf dem Smartphone der Nutzerin/des Nutzers hatte sie/er in den vergangenen 14 Tagen mindestens eine Begegnung mit einer später positiv getesteten Person. Die Nutzerin/der Nutzer wird aufgefordert, persönliche Kontakte zu reduzieren und sich mit der hausärztlichen Praxis oder dem Gesundheitsamt in Verbindung zu setzen. Die Ärztin/der Arzt wird nach Symptomen, relevanten Kontakten, ggf. Risikoindikationen fragen und dann entscheiden, ob getestet werden soll. Auch weiterhin werden PCR-Tests, die nach einer Statusanzeige „erhöhtes Risiko“ durchgeführt werden, von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet.

Siehe auch die Handreichung für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Stand: 09.12.2020

Wer entscheidet, ob eine Nutzerin/ein Nutzer mit einem laut App „erhöhten Risiko“ einen Test auf SARS-CoV-2 durchführen lassen soll

Erhält eine Nutzerin/ein Nutzer eine Benachrichtigung über ein „erhöhtes Risiko“ in der Corona-Warn-App, wird sie/er gleichzeitig aufgefordert, persönliche Kontakte zu reduzieren und sich bei Symptomen mit der hausärztlichen Praxis oder dem Gesundheitsamt in Verbindung zu setzen. Diese entscheiden darüber, ob ein PCR-Test durchgeführt wird.

Ergänzung: Was wird abgefragt und wie wird entschieden
Meldet sich eine Nutzerin/ein Nutzer beim Gesundheitsamt wird empfohlen im Gespräch – analog zum üblichen Verfahren – die Kontaktsituation zu klären. Dazu können die Details der Risikobenachrichtigung aus der App genutzt werden, wie z.B. genannte Anzahl der Risikobegegnungen und den Zeitpunkt seit der letzten Risikobegegnung. Sofern möglich, erfolgen auf dieser Basis eine Kategorisierung als Kontakt der Kategorie I oder II und entsprechende Maßnahmen.

Stand: 20.11.2020

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