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Infektionsschutzmaßnahmen (Stand: 29.8.2022)

Warum sind bei SARS-CoV-2/COVID-19 weiterhin besondere Maßnahmen sinnvoll?

Bei SARS-CoV-2 handelt es sich um ein nach wie vor vergleichsweise neues Virus, das sehr ansteckend ist, eine – vor allem bei zunehmendem Alter bzw. bestimmten Vorerkrankungen - schwer verlaufende Krankheit (COVID-19) verursachen kann und bei einem nennenswerten Teil der Infizierten auch zu länger anhaltenden Folgen führen kann (siehe dazu auch den FAQ-Abschnitt "gesundheitliche Langzeitfolgen"). Aufgrund der hohen Übertragbarkeit und der Tatsache, dass ein Teil der Bevölkerung keinen ausreichenden Immunschutz gegen das Virus hat bzw. auch (Re-)Infektionen durch neue Varianten möglich sind, kann es rasch zu hohen Fallzahlen mit schweren Erkrankungen, Todesfällen und einer Belastung des Gesundheitswesens kommen.

Um die Fallzahlen und insbesondere schwere Verläufe und Langzeitfolgen so niedrig wie möglich zu halten, sollten Impflücken geschlossen, Testangebote wahrgenommen und die klassischen Infektionsschutzmaßnahmen (insbesondere die Isolation Infizierter) fortgesetzt werden. Darüber hinaus sollte man insbesondere in Innenräumen die Basismaßnahmen AHA + A + L (Abstand halten, Hygieneregeln beachten, im Alltag Maske tragen, Nutzung der Corona-Warn-App und Lüften) weiter beachten, Kontakte reduzieren und bei Symptomen einer akuten Atemwegsinfektion so lange zu Hause bleiben, bis die Symptome verschwunden sind.

Die Bewältigung der Pandemie ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Es ist notwendig, dass sich die gesamte Bevölkerung für den Infektionsschutz engagiert, um die Fallzahlen so niedrig wie möglich zu halten.

Stand: 29.08.2022

Wie kann ich mich und andere vor einer Ansteckung schützen?

Zu den wichtigsten Maßnahmen in der Bevölkerung zählen:

  • Kontakte reduzieren
  • insbesondere in Innenräumen die AHA+L-Regeln beachten (Abstand halten, Hygiene beachten, im Alltag Masken tragen und lüften)
  • und generell bei akuten Atemwegssymptomen zu Hause bleiben, bis die Symptome verschwunden sind.

Die Verwendung der Corona-Warn-App ist ebenfalls ein wichtiger Baustein der Pandemiebekämpfung. Umfassende Informationen zu Verhaltensregeln und -empfehlungen zum Schutz vor COVID-19 stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bereit. Zur Rolle der Impfung bei der Ansteckungsvermeidung siehe die FAQ zu COVID-19 und Impfen, u.a. "Können Personen, die vollständig geimpft sind, das Virus weiterhin übertragen?".

Stand: 29.08.2022

Was versteht man unter Isolierung bzw. Quarantäne und was sind die aktuellen Regelungen?

Eine Isolierung oder Quarantäne soll durch Reduktion von Kontakten zu anderen Personen die Verbreitung eines Krankheitserregers, z.B. SARS-CoV-2, verhindern.

Die Isolierung ist eine behördlich angeordnete Maßnahme bei Personen mit bestätigter SARS-CoV-2-Infektion. Sie kann je nach Schweregrad der Erkrankung sowohl häuslich als auch stationär erfolgen. Die Entlassung aus der Isolierung im stationären Bereich erfolgt nach bestimmten Kriterien, i.d.R. wenn von einer Weiterverbreitung nicht mehr auszugehen ist.

Die Quarantäne ist eine zeitlich befristete Absonderung von ansteckungsverdächtigen Personen oder von Personen, die möglicherweise das Virus ausscheiden (in der Regel enge Kontaktpersonen von Erkrankten).

Die aktuellen Empfehlungen des Bundes zu Isolierung und Quarantäne bei SARS-CoV-2-Infektion und -Exposition sind unter www.rki.de/covid-19-absonderung abrufbar. Auf zusammengegencorona.de sind FAQ zum Thema Quarantäne und Isolation zu finden.

Stand: 29.08.2022

Welche Rolle spielen die Impfungen gegen COVID-19?

In Deutschland wurde Ende Dezember 2020 mit Impfungen gegen COVID-19 begonnen. Informationen rund um das Thema, darunter die aktuellen Impfempfehlungen der STIKO und Antworten auf häufig gestellte Fragen, sind auf der COVID-19-Impfseite des RKI zu finden.

Stand: 29.08.2022

Was ist beim Tragen von medizinischen Masken zur Infektionsprävention von COVID-19 in der Öffentlichkeit zu beachten?

Warum wird das Tragen von Masken im Alltag empfohlen?

Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt weiterhin das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS, "OP-Maske") in bestimmten Situationen in der Öffentlichkeit als einen wichtigen Baustein, um die Übertragung von SARS-CoV-2 in der Bevölkerung zu reduzieren. Diese Empfehlung beruht auf Untersuchungen, die belegen, dass ein relevanter Anteil von Übertragungen vor dem Auftreten oder vor der Erkennung erster Krankheitszeichen und damit unbemerkt erfolgt.

Das Maskentragen zeigt dann die höchste Wirkung, d.h. eine Verringerung des Infektionsrisikos, wenn möglichst alle Personen im Raum eine medizinische Maske tragen (kollektiver Fremdschutz). Dadurch werden auch Personen geschützt, welche Risikogruppen angehören. Dieser Effekt ist wissenschaftlich belegt.

Das Tragen von Masken ist Teil eines Bündels von Infektionsschutzmaßnahmen und wirkt mit diesen zusammen. Deshalb sollte das Tragen von Masken - unabhängig von der Art der verwendeten Maske - keinesfalls dazu führen, dass die anderen AHA+L Regeln (Abstand, Hygienemaßnahmen und Lüften) vernachlässigt werden. Das Tragen von Masken darf auch nicht zu einer Erhöhung der Personendichte in geschlossenen Räumen mit schlechter Belüftung oder zu unnötigen engen Kontakten verleiten.

Was sind medizinische Masken?

Darunter wird i.d.R. entweder ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz (MNS, "OP-Maske") oder eine FFP-2-Atemschutzmaske (bzw. KN95 oder N95-Maske) zusammengefasst.

Welche Masken sind geeignet, um Übertragungen von SARS-CoV-2 im Alltag zu reduzieren?

Im Prinzip können beide o.g. Maskenarten das Übertragungsrisiko reduzieren: Nach länderspezifischen Vorgaben bzw. Unternehmen- oder Einrichtungsspezifischen Bestimmungen soll in bestimmten Situationen ein MNS oder eine FFP2-Maske (bzw. KN95 oder N95-Maske) getragen werden. Hierzu verweisen wir auf die jeweiligen Länderhygieneverordnungen bzw. die entsprechenden örtlichen Vorgaben.

FFP2-Masken haben eine höhere Filtrationswirkung, die auch in Modellstudien gezeigt werden kann. Ein größerer Schutzeffekt von FFP2-Masken im Vergleich zu MNS hinsichtlich der Reduktion von Transmissionen für Laien in Alltagssituationen ist jedoch nicht belegt. Von entscheidender Bedeutung ist hier, dass die Maske die richtige Größe und Passform hat, die korrekte Trageweise durch den einzelnen Nutzer sowie ein durchgehender optimaler Sitz. Dies ist selbst bei Personal im Gesundheitswesen nicht immer sicher gewährleistet.

MNS und FFP2-Masken werden im Folgenden unter dem Begriff „Maske“ zusammengefasst.

In welchen Situationen wird das Tragen von Masken empfohlen?

  • In Situationen, in denen enger Kontakt zu Personen besteht, die nicht dem eigenen engen sozialen Kreis angehören.
  • In Innenräumen im öffentlichen Bereich, wenn Menschen zusammentreffen, sich länger aufhalten, insbesondere wenn der physische Abstand von mindestens 1,5 m nicht immer eingehalten werden kann (z.B. Einkaufssituation, Arbeitsplatz, öffentliche Verkehrsmittel), ist das kontinuierliche Tragen besonders wichtig.
  • In Außenbereichen ist das Infektionsrisiko grundsätzlich wesentlich geringer, insbesondere wenn der Abstand von 1,5 m eingehalten wird. Hier ist das Tragen von Masken in der Regel nur in bestimmten Situationen sinnvoll, z.B. wenn der Mindestabstand nicht sicher eingehalten werden kann, bei längeren Gesprächen und gesichtsnahen Kontakten, oder in unübersichtlichen Situationen mit Menschenansammlungen.
  • In Haushalten mit bekanntem Fall einer SARS-CoV-2-Infektion, starkem Verdacht einer SARS-CoV-2-Infektion oder Anwesenheit von Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegsinfektion.

Wie ist die Maske zu tragen?

In den o.g. Situationen sollten möglichst alle Personen eine Maske tragen. Wichtig für den infektionspräventiven Effekt ist das möglichst durchgehende Tragen der Maske während der gesamten Aufenthaltszeit in den betreffenden Räumlichkeiten bzw. Situationen mit erhöhten Übertragungsrisiko. Dabei wird die Maske eng anliegend und Mund und Nase umschließend getragen. Das Abnehmen der Maske sollte auf notwendige und möglichst kurzzeitige Situationen beschränkt werden.

Weiterführende Informationen zu FFP2-Masken:

In welchen Situationen werden FFP2-Masken im Arbeitskontext getragen?

Das Tragen von FFP2- (bzw. FFP3-)Masken durch geschultes Personal wird u.a. in medizinischen Arbeitsbereichen im Rahmen des Arbeitsschutzes vorgeschrieben. Grund dafür kann z.B. eine patientennahe Tätigkeit mit erhöhtem Übertragungsrisiko durch Aerosolproduktion (z.B. bei einer Intubation) sein. Siehe hierzu auch die Empfehlungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und des Ad-hoc-Arbeitskreises "Covid-19" des Ausschusses für Biologische Arbeitsstoffe (ABAS) zum Einsatz von Schutzmasken im Zusammenhang mit SARS-CoV-2.

Wie werden FFP2-Masken im Arbeitskontext getragen?

Der Schutzeffekt der FFP2-Maske ist nur dann gewährleistet, wenn sie durchgehend und dicht sitzend (d.h. passend zur Gesichtsform und abschließend auf der Haut) getragen wird. Im Rahmen des Arbeitsschutzes wird der individuelle Dichtsitz der Maske durch ein Prüfverfahren, den sogenannten FIT-Test, sichergestellt. Beim korrekten Einsatz von FFP2-Masken besteht ein erhöhter Atemwiderstand, der die Atmung erschwert. Deswegen sollte vor dem Tragen eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung angeboten werden, um Risiken für den Anwender individuell medizinisch zu bewerten. Gemäß den Vorgaben des Arbeitsschutzes ist die durchgehende Tragedauer von FFP2-Masken bei gesunden Menschen begrenzt (siehe Herstellerinformationen, z.B. bei mittlerer Arbeitsschwere in der Regel 75 Minuten mit folgender 30-minütiger Pause). Dies minimiert die Belastung des Arbeitnehmers durch den erhöhten Atemwiderstand. Weiterhin sollten FFP2-Masken bestimmungsgemäß nicht mehrfach verwendet werden, da es sich i.d.R. um Einmalprodukte handelt.

Was ist aus wissenschaftlichen Untersuchungen über und die gesundheitlichen Auswirkungen von FFP2-Masken bekannt?

FFP2-Masken kamen bisher zweckbestimmt und zielgerichtet im Rahmen des Arbeitsschutzes zum Einsatz. Daher wurden außerhalb des Gesundheitswesens noch keine Untersuchungen zu den gesundheitlichen, gegebenenfalls auch langfristigen Auswirkungen ihrer Anwendung (z.B. bei Risikogruppen oder Kindern) durchgeführt. In Untersuchungen mit Gesundheitspersonal wurden Nebenwirkungen wie z.B. Atembeschwerden oder Gesichtsdermatitis infolge des abschließenden Dichtsitzes beschrieben.

Was muss bei dem Einsatz von FFP2-Masken bei Laien beachtetet werden?

Bei der Anwendung von FFP2-Masken durch Laien im Alltag muss grundsätzlich die individuelle gesundheitliche Eignung geprüft und sichergestellt werden. Ferner ist bei der Auswahl darauf zu achten, dass die Maske zur Gesichtsform und -größe passt und korrekt und enganliegend sitzt (z.B. ist ein Dichtsitz bei Bartträgern oft nicht möglich). Eine gezielte Unterweisung kann die korrekte Handhabung unterstützen.

Was sollte beim Einsatz von FFP2-Masken bei Menschen mit bestimmten Risikofaktoren beachtet werden?

Beim Einsatz von FFP2-Masken bei Personen mit z.B. eingeschränkter Lungenfunktion oder älteren Personen sind negative gesundheitliche Auswirkungen nicht auszuschließen. Das Tragen von FFP2-Masken durch Personen, die diesen Gruppen angehören, sollte möglichst ärztlich begleitet werden. Die Anwenderinnen und Anwender sollten gut über das korrekte Tragen, die Handhabung und max. Nutzungsdauer der FFP2-Masken sowie Risiken und Limitationen aufgeklärt werden. Zudem sollten die für die Trägerinnen und Träger vertretbaren Tragedauern unter Berücksichtigung der Herstellerangaben individuell festgelegt werden, um mögliche gesundheitliche Auswirkungen zu minimieren.

Weiterführende Literatur/weitere Informationen:

Stand: 29.08.2022

Welche Rolle spielen Aerosole bei der Übertragung von SARS-CoV-2?

In der Übertragung spielen Tröpfchen wie auch Aerosole (feinste luftgetragene Flüssigkeitspartikel und Tröpfchenkerne), die längere Zeit in der Luft schweben können, eine Rolle, wobei der Übergang zwischen den beiden Formen fließend ist. Durch das Einhalten eines Abstands von mindestens 1,5 m kann die Exposition gegenüber Tröpfchen sowie in gewissen Umfang auch Aerosolen verringert werden.

Eine Übertragung von SARS-CoV-2 durch Aerosole ist in bestimmten Situationen über größere Abstände möglich, z.B. wenn viele Personen in nicht ausreichend belüfteten Innenräumen zusammenkommen und es verstärkt zur Produktion und Anreicherung von Aerosolen kommt. Das passiert insbesondere beim Sprechen mit steigender Lautstärke, aber auch beim Singen oder ggf. auch bei körperlicher Aktivität. Ein Beispiel dafür ist das gemeinsame Singen in geschlossenen Räumen über einen längeren Zeitraum, wo es z.T. zu hohen Infektionsraten kam. Auch schwere körperliche Arbeit bei mangelnder Lüftung hat, beispielsweise in fleischverarbeitenden Betrieben, in der Vergangenheit zu hohen Übertragungsraten geführt.

Generell können Aerosole durch regelmäßiges Lüften bzw. bei raumlufttechnischen Anlagen durch einen Austausch der Raumluft unter Zufuhr von Frischluft (oder durch eine entsprechende Filtrierung) in Innenräumen abgereichert werden. Übertragungen von SARS-CoV-2 im Freien über Distanzen von mehr als 1,5 m und außerhalb von größeren Menschenansammlungen sind bisher nicht beschrieben. Das Einhalten eines Abstands von mindestens 1,5 m und die Vermeidung von größeren Menschenansammlungen werden daher auch im Freien empfohlen, um eine direkte Exposition gegenüber Tröpfchen und Aerosolen zu minimieren.

Siehe dazu auch "Was ist beim Lüften zu beachten?" und "Was bringen Luftreinigungsgeräte bzw. mobile Luftdesinfektionsgeräte?".

Stand: 29.08.2022

Was ist beim Lüften zu beachten?

Umfangreiche Informationen und Hinweise zur Lüftung, zu zentralen Lüftungs- und Klimaanlagen sowie ergänzendem Einsatz mobiler Luftreiniger zur Reduktion von Aerosolen in Innenräumen gibt die mit dem RKI abgestimmte Stellungnahme der Innenraumlufthygiene-Kommission des Umweltbundesamtes (UBA). Hier werden auch Hinweise aufgeführt zu sogenannten CO2-Ampeln, die in Räumen mit hoher Personenbelegung, wie z.B. in Schulen, einen ungefähren Anhaltspunkt für eine gute oder schlechte Luftqualität geben können.

Zudem haben die Expertinnen und Experten für Innenraumlufthygiene des UBA Empfehlungen erarbeitet, wie sich durch richtiges Lüften das Infektionsrisiko in Schulen reduzieren lässt (siehe auch Infografik).

Stand: 29.08.2022

Was bringen Luftreinigungsgeräte bzw. mobile Luftdesinfektionsgeräte?

Das Umweltbundesamt gibt umfangreiche Informationen zum Thema Lüftung, Lüftungsanlagen und ergänzendem Einsatz mobiler Luftreiniger an Schulen. Insbesondere bei Letzteren ist es wichtig, darauf zu achten, dass der Einsatz solcher Geräte nicht zu einem Gefühl der falschen Sicherheit führt, und dass die empfohlenen infektionspräventiven Maßnahmen (AHA+L-Regeln) weiterhin umgesetzt werden.

Siehe auch "Welche Rolle spielen Aerosole bei der Übertragung von SARS-CoV-2?" und "Was ist beim Lüften zu beachten?".

Stand: 29.08.2022

Was ist aus Sicht des Infektionsschutzes im Schulumfeld zu beachten?

Die S3-Leitlinie "Maßnahmen zur Prävention und Kontrolle der SARS-CoV-2-Übertragung in Schulen" und Empfehlungen des RKI zu Präventionsmaßnahmen und Testkriterien für Schulen sind hier abrufbar. Zum Thema Lüften und Luftreinigungsgeräte siehe auch "Was ist beim Lüften zu beachten?" und "Was bringen mobile Luftreinigungsgeräte bzw. mobile Luftdesinfektionsgeräte?".

Ausführungen zu Epidemiologie von COVID-19 im Schulumfeld sind im Epidemiologischen Bulletin 13/2021 erschienen.

Für weitere Informationen siehe SARS-CoV-2: Prävention in Kitas und Schulen.

Stand: 29.08.2022

Wie geht man bei Ausbruchsuntersuchungen vor?

Das Robert Koch-Institut stellt einen Leitfaden zum Vorgehen bei Häufungen von COVID-19 für den öffentlichen Gesundheitsdienst zur Verfügung. Für das Management von Ausbrüchen in Altenheimen und medizinischen Einrichtungen sowie zu Prävention und Management in Aufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften für Schutzsuchende gibt es spezielle Empfehlungen.

Jeden Donnerstag parallel zum Wochenbericht veröffentlicht das RKI eine Tabelle mit COVID-19-Fällen, die einem Ausbruch zugeordnet werden, nach Meldewoche und Infektionsumfeld.

Ausbruchsgeschehen werden in der Regel durch das zuständige Gesundheitsamt untersucht, bei Bedarf unterstützt durch die oberen Landesbehörden oder das Robert Koch-Institut.

Stand: 02.05.2022

Was ist beim Umgang mit an COVID-19 Verstorbenen zu beachten?

Die innere Leichenschau kann wertvolle Erkenntnisse liefern, die zum Verständnis der COVID-19-Erkrankung beitragen. Sie kann aber nicht in allen Fällen abschließende Gewissheit geben.

Der Umgang mit infektiösen Verstorbenen ist in den Seuchen- und Infektionsalarmplänen, den Bestattungsgesetzen der Bundesländer und der Information 214-021 der Deutschen Gesetzliche Unfallversicherung "Biologische Arbeitsstoffe beim Umgang mit Verstorbenen" geregelt .

Das RKI hat "Empfehlungen zu Schutzmaßnahmen, die beim Umgang mit SARS-CoV-2-infizierten Verstorbenen zu beachten sind" veröffentlicht. Diese Empfehlungen richten sich an Ärztinnen/Ärzte, die eine äußere Leichenschau vornehmen und an sonstiges medizinisches Personal sowie Bestatter.

Weitere Informationen zum Umgang mit SARS-CoV-2-infizierten Verstorbenen finden Sie in den entsprechenden Hinweisen des European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC).

Stand: 15.05.2020

Was ist bei Reisen zu beachten?

Siehe dazu die externen Informationen unter www.rki.de/covid-19, Abschnitt „Internationale Situation und Reiseverkehr“.

Stand: 17.03.2022

Welche Empfehlungen gibt es für den Umgang mit Haustieren?

Empfehlungen zum Umgang mit Haustieren und FAQ zum Thema COVID-19 und Tiere gibt das Friedrich-Loeffler-Institut.

Stand: 27.04.2020

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