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Was bedeuten „H“ und „N“ bei den Virusbezeichnungen?

Mit H und N werden die beiden wichtigsten Eiweiße auf der Hülle des Influenzavirus, Hämagglutinin und Neuraminidase, abgekürzt. Im Tierreich, insbesondere bei Wasservögeln, existieren unterschiedliche Ausprägungen davon, die durchnummeriert sind; bei Vögeln finden sich die Suptypen H1 bis H16. Das aktuelle, für den Menschen gefährliche Vogelgrippevirus in China beispielsweise ist ein Influenza A-Virus vom Subtyp H7N9.

Die in den letzten Jahrzehnten in der menschlichen Bevölkerung zirkulierenden saisonalen „normalen“ Influenzaviren gehören dagegen entweder zum Subtyp H3N2 und H1N1, beides Influenza-A-Viren, oder es sind Influenza B-Viren. Bei Influenza B-Viren werden keine Subtypen unterschieden, sie kommen auch nur beim Menschen vor und nicht bei Tieren.

Auch bei Schweinen kommen die Influenza A-Subtypen H3N2 und H1N1 vor, die sich von den menschlichen saisonalen Influenzaviren der gleichen Subtypen aber deutlich unterscheiden. Außerdem gibt es bei Schweinen Influenza A-Viren des Subtyps H1N2 (siehe „Welche Rolle spielen Influenzaviren bei Schweinen (porcine Influenza)?“). Porcine Influenzaviren, mit denen sich ein Mensch angesteckt hat, werden mit „v“ für Variante gekennzeichnet: A(H3N2)v, A(H1N2)v und A(H1N1)v.

Stand: 09.04.2018

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